Abgelegt in: Vermischtes • 12. Feb. 2011, 8:19 Uhr • 4 Kommentare lesen
| Fundstück: | ![]() |
| Art / Typ: | View-Master Betrachter mit einer Auswahl Dia-Scheiben |
| Herkunft: | USA, auch in Deutschland offiziell vertrieben |
| Zustand: | gebraucht mit teils deutlichen Benutzungsspuren |
| Fundort: | aus der eigenen Kindheit in die Gegenwart hinübergerettet |
| Kaufpreis: | nicht mehr ermittelbar |
| Notizen: | Mit stereoskopischen Bildern und einfachen Durchlicht-Betrachtern kann man die Kinder von heute vermutlich kaum noch von ihren HiTech-Spielzeugen weglocken, mich aber (1959er Spätlese) haben die View-Master-Scheiben seinerzeit maßlos fasziniert. Auch heute noch überkommt mich zuweilen die Rührung, wenn ich mir die visuellen Sensationen von damals anschaue. Besonders angetan war und bin ich von den Märchen, Walt Disney-Geschichten und den Cartoons, bei denen sämtliche Bilder nicht etwa gemalt, sondern in meisterlichem Modellbau nachgestellt und stereoskopisch abfotografiert wurden. Die große Liebe zum Detail vermag noch heute zu faszineren, auch wenn es natürlich nur mit großen Kompromissen möglich war und ist, eine komplexe Story in maximal 21 Bilderpaaren zu erzählen... Mit mehreren Jahrzehnten Abstand habe ich mir nun alle meine Scheiben nochmals in den Betrachter gelegt und eine nach dem anderen durchgehebelt: Erstaunlich, was da an längst verschüttet geglaubten Erinnerungen noch in den Synapsen spratzelt! Dennoch, jetzt ist es genug. Nach der Schwelgerei habe ich den gesamten Bestand ausgebreitet und abgelichtet und dann versteigert. Vor wenigen Stunden habe ich das Paket per Post an einen Viewmaster-Liebhaber expediert, das platzschaffende Weitergeben an einen Kenner ist mir doch wichtiger als das weitere Bewahren im eigenen Hort. Das erhaltene »Schmerzensgeld« verspricht schnellen Trost. |
Abgelegt in: Nostalgisches • 7. Feb. 2011, 17:45 Uhr • 9 Kommentare lesen
Der Lexikaliker tut es trotzdem und hat damit die Lacher auf seiner Seite...
Abgelegt in: Empfehlungen • 7. Jan. 2011, 17:23 Uhr • 1 Kommentar lesen
Auf einer wunderbaren Geburtstagsparty konnte der zonebattler gestern eine neue Autorin für die »Fürther Freiheit« gewinnen. Das junge Talent zählt 77 Lenze und hat schon einiges erlebt in seinem Leben. Freunde der fränkischen Mundart sei die (wahre) Geschichte »Das Schifferklavier« wärmstens empfohlen!
Abgelegt in: Empfehlungen • 27. Dez. 2010, 21:46 Uhr • 9 Kommentare lesen
Kommet und sehet die Weihnachtsgeschichte in zeitgemäßer Interpretation. Was sagt man dazu? Halleluja!
Abgelegt in: Empfehlungen • 25. Dez. 2010, 13:02 Uhr • 6 Kommentare lesen
Dem Beispiel eines kreativen Künstlers folgend, experimentiert des zonebattler’s bessere Hälfte derzeit mit der Herstellung von Modeschmuck aus leeren Nespresso-Kapseln. Ein erstes Prototyp-Fragment schaut schon recht vielversprechend aus:
Da wir im eigenen Haushalt Kaffeegetränke blechabfallfrei mit einer antiken Tchibo Picco herzustellen pflegen, sind wir beim Rohmaterial für die Zierrat-Produktion auf externe Hilfe angewiesen: Wer immer im näheren Umkreis heute von Christkind und/oder Weihnachtsmann eine neumodische Nespresso-Kaffeemaschine geschenkt bekommt, wird hiermit freundlichst ersucht, die benutzten Patronen für uns aufzuheben: Den bunten Aluminium-Bechern wird eine zweite Karriere als Schmuckstück garantiert, und das ist doch allemal besser (und mondäner) als im Müll zu landen...
Abgelegt in: Kurioses • 24. Dez. 2010, 14:33 Uhr • 5 Kommentare lesen
Man schieße jeden Tag ein Portraitfoto von sich selber und bastele sich daraus nach zehn Jahren ein virtuelles Daumenkino. Wer sich sowas einfallen läßt? Einige! Drei bemerkenswerte Zeitraffer-Videos sind auf SPIEGEL Online im Artikel: »Zehn Jahre in einer Minute und 25 Sekunden« zu sehen. Zu schade, daß meiner einer nicht rechtzeitig damit angefangen und dergestalt den schleichenden Rückzug der einst üppigen Haarpracht dokumentiert hat...
Abgelegt in: Kurioses • 14. Dez. 2010, 17:23 Uhr • 1 Kommentar lesen
Abgelegt in: Kurioses • 28. Nov. 2010, 5:49 Uhr • 21 Kommentare lesen
Wenn man fliegen kann, dann fliegen einem die Motive nur so zu. Irre.
Abgelegt in: Empfehlungen • 19. Nov. 2010, 12:20 Uhr • Diskussion eröffnen
Warum eigentlich nicht einen Monat lang täglich mal schnell was Kreatives tun ?
Abgelegt in: Kurioses • 2. Nov. 2010, 12:15 Uhr • 4 Kommentare lesen
Von 1962 bis 1976 leistete sich der amerikanische 3M-Konzern den »Luxus« einer eigenen Spiele-Abteilung: In mehreren Serien erschienen viele anspruchsvolle Titel, die sich trotz (oder wegen) einfacher Regeln und kurzer Spieldauer durch außergewöhnlich hohen Spielwitz auszeichneten. Der Erfolg war indes nicht von Dauer: Sei es, daß die Zeit noch nicht reif war für anspruchsvolle (und teure) Erwachsenen-Spiele, sei es, daß die engagierte Spiele-Mannschaft von 3M im Laufe der Jahre nach und nach in andere Firmenbereiche »wegbefördert« wurde, nach 14 Jahren jedenfalls war die Firma des ungewöhnlichen Geschäftsbereiches überdrüssig. Das Aus kam insbesondere für die deutsche Niederlassung völlig überraschend, der Restbestand der zum Teil liebevoll übersetzten Spiele landete auf den Ramschtischen. Schade drum: Titel wie das nachfolgend in der US-Version abgebildete »Breakthru« haben das Zeug zum Klassiker!
In den Kommentaren zu diesem Artikel finden Sie Abbildungen, Beschreibungen und Kurz-Rezensionen von Spielen der berühmten »Bookshelf«-Serie. Mit ihren soliden Schuber-Schachteln im Einheitsformat (30 x 21,5 x 6 cm) gereichen diese Ausgaben in der Tat jedem Bücherregal auch heute noch zur Zierde. Übrigens: »3M« stand (und steht auch heute noch) für »Minnesota Mining & Manufacturing Corporation«.
Von vielen Spielen dieser Reihe existieren Varianten, die sich in Schuberfarbe, 3M Logo-Gestaltung, Materialausstattung und teilweise sogar in den Spielregeln unterscheiden. Auch unterschiedliche Schubergrößen – zumal bei Erstauflagen – hat es zuweilen gegeben. Neben den genannten »Bookshelf«-Titeln und den von manchen Sammlern mitunter dazugerechneten »3M Classics« gab es von 3M noch eine Menge anderer Spiele in diversen Serien, so z.B. die »Flatbox Sports Games« und die »Cassette Games«. Ferner waren »Special Editions« und »Super Pad Games« im Lieferprogramm. Hier sei nur die Reihe der »Gamette Games« hervorgehoben, in der sich auch einige Titel der »Bookshelf«-Reihe in vereinfachter Form wiederfinden.
Viele ehemalige 3M-Spiele wurden in den USA noch von der Firma Avalon Hill weiterproduziert. Auch in Deutschland gab es Wiederauflagen – in anderer Ausstattung – von Top-Titeln wie »Bazaar« und »Acquire« (bei Schmidt) oder »Twixt« (bei Schmidt und Klee). Vielleicht bringt die Zukunft noch manch’ freudiges Wiedersehen: Geniale Ideen veralten schließlich nicht. Angesichts der erstklassigen Qualität der seinerzeit verwendeten Materialien und des schönen Designs empfehle ich gleichwohl allen Freunden des gepflegten Tüftelns, sich auf Flohmärkten oder im Internet nach den inzwischen recht selten gewordenen Originalen umzusehen. Es lohnt sich!
P.S.: Interessierte LeserInnen finden hier und da weiteren Lesestoff zum Thema...
Abgelegt in: Nostalgisches • 1. Nov. 2010, 6:00 Uhr • 33 Kommentare lesen
Abgelegt in: Vermischtes • 25. Okt. 2010, 17:54 Uhr • Diskussion eröffnen
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