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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


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Nachrichtenzentrale

Wer viele Websites im Auge behalten und über allfällige Neuigkeiten dort zeitnah informiert werden möchte, ohne immer wieder mal »auf Verdacht« vorbeizuschauen, der nutzt – wie der zonebattler schon seit Jahren – gerne einen Feed-Reader. Auf einen Blick und in einem einzigen Fenster läßt sich damit sehr schön überblicken, was sich auf den präferierten Anlaufstellen in letzter Zeit getan hat. Eine äußerst prak­tische Sache, von der freilich etliche Gelegenheits-Surfer immer noch nie gehört zu haben scheinen!

Meiner einer benutzte lange Zeit das in meinem Lieblingsbrowser Opera integrierte Reader-Modul: Wozu nach zusätzlicher Software fahnden, wenn die vorhandene und täglich verwendete auch dafür wunderbar taugt? Lange war ich daher mit dieser lokal installierten Lösung zufrieden, die nur einen prinzipbedingten Nachteil hat: Ich mußte meine Feed-Abonnements auf mehreren Rechnern parallel pflegen und bekam natür­lich beim Wechsel von einem PC zum anderen auf diesem als neu vorgelegt, was ich auf jenem schon längst gesehen und gelesen hatte. Irgendwann wurde mir das zu doof, und als ich neulich von einem Bekannten nach einem passablen Ersatz für den abgekündigten »Google Reader« gefragt wurde, begann ich mich dann doch selbst nach einer zeitgemäßen Online-Alternative umzusehen…

Über diverse (Um-)Wege bin ich nun beim InoReader hängengeblieben, den ich hier­mit meiner geneigten Leserschaft wärmstens ans Herz legen möchte: Wo immer man per Webbrowser in seine (nur an einer Stelle definierten) Leseliste schaut, stets kriegt man nur das als neu vorgelegt, was man auch wirklich noch nicht gesehen hat. Die Bedienung ist unkompliziert und übersichtlich, die Bedienoberfläche kann selbst­ver­ständlich auch auf die deutsch Sprache umgeschaltet werden. Über ein Support-Forum steht der Entwickler in regem Austausch mit der Fan-Gemeinde. Klasse!

Wo immer ich mich jetzt vor einen Monitor setze oder auf dem Sofa räkelnd in das elektrische Tablett vertiefe, stets kriege ich zuverlässig mit, was die von mir ver­ehr­ten Bloggerinnen und Blogger so alles abgesondert haben. Auch die in meinen eigenen Baustellen eintrudelnden Kommentare behalte ich solcherart im Blick, und das ein­zi­ge, was mir zum ungetrübten Leseglück noch fehlt, ist die Zeit dazu. Da hilft nur die weise Selbstbeschränkung: Wer Dutzende von Kanälen abonniert hat, kommt schlicht nicht mehr hinterher. Da nützt dann auch der tollste Aggregator nichts. Die Perlen muß man also weiterhin selbst suchen und finden, das Abfischen indes kann man getrost dem InoReader überlassen.

  1. Hans-Friedrich Dumrese  •  9. Aug. 2013, 19:20 Uhr

    Danke für den Tip. Nachdem ich mir in der Zwischenzeit mit einem stick-basierten QuiteRSS https://code.google.com/p/quite-rss/) beholfen hatte, bin ich jetzt mit fliegenden Fahnen zum InoReader übergelaufen.

    #1 

  2. zonebattler  •  9. Aug. 2013, 19:53 Uhr

    Freut mich, wenn ich den guten Tipp (den ich selbst im Service-Blog vom Konkurrenz-Produkt »The Old Reader« aufgeschnappt habe) erfolgreich weiterverbreiten konnte! Hoffen wir mal, daß dem innovativen InoReader ein recht langes Leben beschert sein möge…

    #2 

  3. Lexikaliker  •  12. Aug. 2013, 11:12 Uhr

    Kostenfreie Angebote sehe ich schon länger mit gemischten Gefühlen, und so habe ich mich vor einiger Zeit für den Newsreader Fever entschieden. Die schicke Soft­ware für umgerechnet knapp 22 Euro läuft auf dem eigenen Webspace, so dass man die volle Kontrolle und niemand die Möglichkeit hat, die Interessen und Lese­gewohn­heiten auszuwerten. Hinzu kommt der Umstand, dass man sich nicht von einem An­bie­ter abhängig macht und bei Einstellung des Dienstes erneut suchen und um­ziehen muss.

    #3 

  4. zonebattler  •  12. Aug. 2013, 11:45 Uhr

    Danke für diesen Tipp! Ohne jetzt die ganzen Diskussionen rekapitulieren zu wollen, die in den Support-Foren der diversen Feedreader-Anbietern derzeit ablaufen, so glaube ich nach Abwägen aller Argumente, mit dem Inoreader eine gute und zukunfts­trächtige (wenngleich womöglich nicht auf Dauer kostenlose) Wahl getroffen zu ha­ben. Die »fiebrige« Alternative merke ich mir, vielleicht gibt es irgendwann ja doch mal gute Gründe für einen Wechsel…

    #4 

  5. waltraut  •  13. Aug. 2013, 9:01 Uhr

    Ich gehöre auch zu den Gestrigen, die ihre Lieblingsblogs »auf Verdacht« hin an­klicken um etwas Neues zu erfahren, oftmals vergebens. Vielleicht raffe ich mich nun auch zu einem Reader auf. Danke für die Tips!

    #5 

  6. zonebattler  •  13. Aug. 2013, 9:48 Uhr

    Ich mußte weiland auch erst durch wohlwollend insistierende Freude dazu gebracht werden, mal einen Reader auszuprobieren. Heute wüßte ich gar nicht mehr, wie es ohne gehen sollte… ;-)

    #6 

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