Zum Inhalt springen


zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


« Si­cher­heits­den­ken Rüh­ren­de Rus­sen »

No Go Area

So, dann wol­len wir mal te­sten, zu welch’ krea­ti­ven Höchst­lei­stun­gen mei­ne ge­schätz­ten Le­se­rIn­nen zur hei­ßen Som­mers­zeit im­stan­de sind: Ich bit­te dar­um, die nach­fol­gen­den vier Fo­tos in ei­ne (mög­lichst mär­chen­haf­te) Ge­schich­te ein­zu­we­ben!

Ich set­ze er­war­tungs­froh den An­fang: Es war ein­mal...

Verbotsschild
 
Wurzeln
 
Spiegelscherben
 
Reklameprospekte

Diskussion

  1. Sternengöttin Sirona  •  27. Jun. 2006, 6:58 Uhr

    ein Prin­zes­sin, die auf dem Weg in den Zau­ber­wald war. Das der Wald ge­sperrt war, hat­te sei­nen Grund, da es in dem Wald sehr ge­fähr­lich war. De­noch muss­te sie dort hin­ein, denn ein bö­ser Zau­ber­baum hat­te ih­ren Freund den Stein fest in sei­ner Ge­walt und so schlug sie al­le War­nun­gen in den Wind und ging hin­ein. Als sie ih­ren Freund den Stein end­lich ge­fun­den hat­te, war es fast schon zu spät, der Baum hat­te sei­ne Wur­zeln fest um ihn ge­schlun­gen. Mit al­ler Kraft, die ihr zu Ver­fü­gung stand, be­frei­te sie den Stein. Wie­der zu Hau­se an­ge­kom­men zer­stör­te sie den Zau­ber­spie­gel, durch den der Zau­ber­baum, sei­ne Op­fer zu sich hol­te und be­fahl den Wa­chen, den Baum zu fäl­len und was nütz­li­ches dar­aus zu ma­chen. Und wenn sie nicht ge­stor­ben sind, dann le­ben sie noch heu­te. :-)

    #1 

  2. nachtschwester  •  28. Jun. 2006, 3:36 Uhr

    Na­tur­ge­walt

    ...ein Jung­un­ter­neh­mer, der, um sei­ner üp­pi­gen, pol­ni­schen Ver­lob­ten Nest­bau­fä­hig­keit zu de­mon­strie­ren, ein Bau­grund­stück kauf­te, groß­zü­gig, ab­ge­schie­den im grü­nen Speck­gür­tel. Der Bau ei­nes stan­des­ge­mä­ßen Hau­ses wur­de pro­jek­tiert, der Zu­fahrts­weg ab­ge­sperrt, um Moun­tain­bi­ker und Spa­zier­gän­ger nicht durch den Be­trieb schwe­ren Ge­räts zu ge­fähr­den, und mit Gra­bungs­ar­bei­ten zur all­ge­mei­nen Er­schlie­ßung so­wie zur An­la­ge der Erd­wär­me-Hei­zung be­gon­nen.
    in Fol­ge der Kon­junk­tur­kri­se nach dem 11. Sep­tem­ber muss­ten die Ar­bei­ten je­doch un­ter­bro­chen wer­den. Die Ge­schäf­te gin­gen schlecht, die Bau­fi­nan­zie­rung wackel­te.
    Als das Bau­vor­ha­ben schliess­lich fort­ge­setzt wer­den soll­te, nach­dem sich un­ser Un­ter­neh­mer kon­so­li­die­ren konn­te, fiel die un­ge­wöhn­li­che, ge­ra­de­zu be­äng­sti­gen­de Frucht­bar­keit des Bo­dens auf: Ei­nen gro­ßen Teil des Bau­ma­te­ri­als fand man von ra­sant ge­wach­se­nem Baum- und Busch­be­stand über­wu­chert, teil­wei­se un­trenn­bar ins Wur­zel­werk ein­ge­baut und un­brauch­bar wie­der, nach kaum vier Jah­ren!
    »Das nix get mit rech­te Din­ge« sag­te Agnes, die in­zwi­schen an­ge­trau­te Po­lin, »ich hir nix woh­nen in mei­ne Le­ben!«.
    Viel Über­zeu­gungs­ar­beit woll­te ge­lei­stet, ein Por­sche ver­schenkt, ein ka­tho­li­scher Prie­ster mit Weih­was­ser ge­gen die bö­sen Mäch­te zum Bau­grund­stück be­stellt wer­den, bis Agnes ein­lenk­te.
    Nun wur­de ge­ro­det, er­schlos­sen, ge­baut, ge­rich­tet, dach­ge­deckt, in­nen­aus­ge­baut, ein­ge­rich­tet, der Um­zug ge­plant, ein Fest vor­be­rei­tet.
    Dann ge­schah, was bei kei­nem Um­zug ge­sche­hen darf: Ein La­sten­trä­ger stol­per­te über ei­ne üb­rig­ge­blie­be­ne Baum­wur­zel in der noch un­be­fe­stig­ten Hof­ein­fahrt.
    Der rie­si­ge, an­ti­ke Spie­gel, ein Erb­stück von Agnes´Großmutter, den er tra­gen half, zer­split­ter­te in tau­send Scher­ben. Die rech­te Hand des Trä­gers wur­de beim un­glück­li­chen Sturz in ei­ne mes­ser­schar­fe Kan­te ober­halb des Hand­ge­lenks sub­to­tal ab­ge­trennt, konn­te aber spä­ter in ei­ner 10stündigen Ope­ra­ti­on re­fi­xiert wer­den.
    Das trug kei­nes­wegs da­zu bei, Agnes zu be­sänf­ti­gen. Durch nichts war sie nun noch zu be­we­gen, ei­nen Fuß auf das au­gen­schein­lich ver­fluch­te Ge­län­de zu set­zen.
    Bis heu­te fand sich für die prot­zi­ge, viel zu teu­re Vil­la mit­ten im Nichts kein Käu­fer. Efeu über­wu­chert sie be­reits, Ei­chen kei­men zwi­schen den Dach­zie­geln.
    Ir­gend­wo auf dem Ge­län­de ver­rot­tet noch ein Sta­pel mit den nie ve­schick­ten Ein­la­dun­gen für die Ein­wei­hungs­par­ty.

    #2 

  3. zonebattler  •  28. Jun. 2006, 6:52 Uhr

    Ich bin er­war­tungs­ge­mäß er­staunt bis er­schüt­tert...

    ...über die über­bor­den­de Fan­ta­sie der mit­le­sen­den und kom­men­tie­ren­den Da­men. Dan­ke­schön! Sind die Her­ren der Schöp­fung da­ge­gen zu we­nig krea­tiv im Gei­ste oder nur zu faul zum Tip­pen? ;-)

    #3 

  4. pathologe  •  28. Jun. 2006, 13:38 Uhr

    so­wohl als auch...

    #4 

  5. zonebattler  •  28. Jun. 2006, 14:03 Uhr

    Al­so von Ih­nen...

    ...hät­te ich ei­ne pa­the­ti­sche­re Aus­re­de er­war­tet, Herr Pa­tho­lo­ge!

    #5 

  6. nachtschwester  •  29. Jun. 2006, 22:35 Uhr

    Wor­über ge­nau er­schüt­tert?

    #6 

  7. zonebattler  •  30. Jun. 2006, 6:27 Uhr

    Er­schüt­tert über...

    ...Ih­re eher dü­ste­ren Vi­sio­nen, Frau Nacht­schwe­ster. Aber da kön­nen Sie nix da­für, das kommt vom Schicht­dienst! Oder doch eher von mei­nen Bil­dern?

    #7 

  8. Ruppi 1979  •  8. Mai. 2007, 0:36 Uhr

    Das ist doch...

    Das ist doch an der Wolf­gru­bers­müh­le! Oder täu­sche ich mich? Als Kind hab ich mich dort im­m­mer her­um­ge­trie­ben, um das Ge­bäu­de zu er­for­schen.... Lei­der ha­be ich es im­mer noch nicht ge­schafft da rein zu­kom­men...

    #8 

  9. zonebattler  •  8. Mai. 2007, 6:30 Uhr

    Fast rich­tig!

    Wenn wir das »s« ein we­nig ver­schie­ben, dann stimmt’s: In der Tat ent­stan­den die Fo­tos um die Wolfs­gru­ber­müh­le her­um, wel­che be­reits Ge­gen­stand ei­nes mei­ner mo­nat­li­chen Fürth-Preis­rät­sel war. Gut er­kannt!

    #9 

  10. Ruppi 1979  •  18. Mai. 2007, 21:34 Uhr

    Das teuf­li­sche »S«

    Da ha­ben Sie dann wohl recht! Ich wuß­te bis jetzt nie ge­nau, heißt es Wolfs­gru­ber­müh­le oder Wolf­gru­bers­müh­le. Wie­der was ge­lernt, so ster­be ich nicht dumm.....

    #10 

Kommentar-RSS: RSS-Feed für Kommentare nur zu diesem Beitrag

Eigenen Senf dazugeben: