Dienstag, 23. Dezember 2025
Des Nachmittags auf dem Weg zum FürthWiki-Laden auf dem Dachblech eines öffentlichen Mülleimers an der Paulskirche das hier gefunden:

Dem Arschloch, das diese Batterien (recht eigentlich Primärzellen) im öffentlichen Raum weggeworfen hat, würde ich die Dinger als »medizynische« Zäpfchen gerne rektal einführen. Und zwar allesamt, damit es die Lektion auch lernt! Das Mitnehmen in die City und das ordnungsgemäße Entsorgen in einem Drogeriemarkt konnte meine alttestamentarischen Bestrafungsfantasien indes nicht wirklich befriedigen...
Samstag, 13. Dezember 2025
Heute Mittag fand der zonebattler beim mittäglichen Kontrollgang in einem Seitenast der Fürther Fußgängerzone einen buntbefingerten Handschuh, den er zwar der freudigen Farben halber sogleich in situ ablichtete, ansonsten aber zunächst liegen ließ:

Eine Minute später und knapp fünfzig Meter weiter erspähte er einen zweiten solchen auf dem Rand einer städtischen Mülltonne:

Eine Sichtprüfung mit optischem Abgleich nach dem Sicherstellen beider Teile bestätigte den dringenden Anfangsverdacht, dass es sich hierbei um ein Paar handelte:

Die wiedervereinten Fingerwärmer platzierte bzw. drapierte der Berichterstatter zwischen den beiden Fundstellen auf einem grauen Schaltkasten am Straßenrand:

Möge der/die rechtmäßige Besitzer/in (oder ein/e pragmatische/r denkende/r Passant/in) sie bald wieder in den Händen halten bzw. über denselben tragen!
Dienstag, 30. September 2025
Samstag, 28. Juni 2025
Mittwoch, 28. August 2024
Samstag, 6. Juli 2024
Donnerstag, 6. Juni 2024
Der zonebattler gehörte anno 1983 zu den ersten Besitzern eines CD-Players weit und breit, die Dinger kamen damals in homöopathischer Dosierung in den Handel und das erhältliche Repertoire an Silberscheiben ließ sich noch an den Fingern zweier Hände abzählen. Meiner einer konnte damals eine Zeitlang seine Tonträgersammlung mit jeder Bestellung glatt verdoppeln...
Das verfügbare Angebot an Musik nahm dann zunächst nur langsam Fahrt auf, und über Jahre hinweg hielt sich der Preis für neu veröffentlichte CDs ziemlich konstant bei knapp unterhalb der 40 DM-Marke. Seinerzeit habe ich mir meine Klassik-Sammlung aufgebaut, die Vorteile gegenüber der schwarzen Schallplatte waren ja immens (kein Rauschen, kein Knacken mehr, auch kein Umdrehen mehr mitten im Stück).
Heute darf ich freilich gar nicht anfangen nachzurechnen, was mich der Spaß damals in toto gekostet hat. Vor allem nicht, wenn mir – wie vorhin geschehen – im Gebrauchtwarenkaufhaus sowas hier unter die Augen kommt:

Diese Scheibe wurde 1987 veröffentlicht und kam also für 35,99 DM in den Handel, was dann zur Währungswende Anfang 2002 mit dem amtlichen Umrechnungsfaktor von 1,95583 (den weiß ich heute noch auswendig und brauche ihn nicht nachzuschlagen) in 18,40 € umgerechnet und umgezeichnet wurde. So weit, so angemessen. Damals jedenfalls. Heute habe ich den makellos erhaltenen Tonträger der Deutschen Grammophon für schlappe 0,50 € (i.W.: 50 Cent) eingesackt und mitgenommen. Tja.
In so gut wie jedem Second-Hand-Laden findet man in Sachen Medien kiloweise Niedrigstpreise, aber bei Klassik-CDs ist das meiste Müll (irgendwelche Best-of-Sampler, Klassik-bei-Kerzenschein-Schnulzen-Aufschnitt und so Zeugs).
Glücklicherweise, muss man eigentlich sagen, denn wenn unsereins eine hochkarätige Sammlung unter die Finger bekäme (und so was kann einem dort ja durchaus passieren), dann käme ich schon schwer in Versuchung, beispielsweise 100 Silberscheiben für 50 € (oder gar noch weniger) abzuschleppen. Die dann daheim zwei Regalmeter einnehmen und womöglich selten bis nie goutiert werden würden: Denn die Zeit und die Muße zum konzentrierten Hören, die kauft man ja – leider – nicht mit dazu...
Montag, 26. Juni 2023
Donnerstag, 1. Juni 2023
Nach 43 Jahren und drei Monaten im Dienste der Deutschen (Bundes-)Bahn (und damit des Volkes) ist der zonebattler mit Ablauf des 31.05.2023 auf eigenen Wunsch in den Ruhestand versetzt worden und firmiert daher fürderhin unter »Dienstmann a. D.«!
Ich hatte angesichts steigender Arbeitsverdichtung, zusehends verdrießlicher werdender Rahmenbedingungen und sinkender eigener Lebenserwartung das Universum um ein diskretes Zeichen gebeten und dieses letztlich auch erhalten: Nachdem ich in meinen Stammdaten erspäht hatte, daß mein dienstlicher Klapprechner zum nämlichen Zeitpunkt zum turnusmäßigen Austausch vorgesehen war, fasste ich sehr schnell den Entschluß, mich schon aus Solidarität zu meinem treuen Rechenknecht gleichentags ausmustern zu lassen.

Die Entscheidung zum vorzeitigen Ausstieg aus dem Berufsleben ist zwar mit nennenswerten Abschlägen von der Altersversorgung verbunden, aber zwei zusätzliche Jahre freier, selbstbestimmter (und idealerweise auch gesunder) Lebenszeit sind mit Geld nicht aufzuwiegen. Und ich brauche sowieso weder Reichtümer noch Statussymbole zu meinem Glück, sondern vor allem erquickliche zwischenmenschliche Beziehungen und erfüllende Aufgaben. Beides steht in keinerlei Relation zum Kontostand.
Ob sich das beachtliche Mehr an Freizeit in verstärkter Blogger-Tätigkeit bemerkbar machen wird, kann ich momentan noch nicht absehen. Erstmal muß ich den endgültigen Abschied von meiner »beruflichen Familie« emotional verdauen, meinen Tagen eine neue Struktur verleihen, Prioritäten gewichten und dann dann wird sich das »neue Leben« schon irgendwie einschwingen. Ich freue mich darauf!
Freitag, 7. April 2023
Mittwoch, 2. November 2022
Der zonebattler hat vor viereinhalb Jahrzehnten den Kriegsdienst verweigert, sich heute morgen aber im Nürnberger Hauptbahnhof einer jungen Bundeswehr-Soldatin erbarmt, die sich mit Riesenrucksack hinten und großem Koffer nebst Makro-Reisetasche vorn die Bahnsteigtreppe herunter abmühte. Also hat er mit angepackt und sich ächzend gefragt, ob die fleckgetarnte Dame ihren persönlichen Panzer zerlegt mit im Gepäck hatte. Eine Treppe gemeinsam hinuntergekeucht, die nächste kollektiv wieder nach oben und ab mit dem untermotorisierten Schwerlast-Ensemble in den nächsten, abfahrbereit dastehenden Zug.
Was an diesem schweißtreibenden Akt der spontanen Hilfsbereitschaft bemerkens- und berichtenswert ist? Nix, außer daß meiner einer stramm auf die 63 zugeht und mehrere Dutzende Leute drumherum zwischen geschätzt 20 und 40 Lenzen angestrengt mit sich selbst (und nur sich selbst) beschäftigt waren und sich teilnahmslos vorbeigezwängt haben...
Samstag, 4. Dezember 2021