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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Dienstag, 13. November 2007

Wi­der die Käl­te (1)

Filzstiefel im Fürther Atelier von David Krugmann
Montag, 12. November 2007

Kunst aus dem Kel­ler

Heu­te abend um sie­ben gibt’s ei­ne in­ter­es­san­te Ver­nis­sa­ge gleich bei mir um die Ecke in der werk­statt ed­da schnei­der na­tur­stücke: Mein Freund Udo Mey­er zeigt dort (s)eine sub­ver­si­ve ent­wick­lung.

Holy Man

Es han­delt sich da­bei um er­staun­li­che Pa­pier­ab­zü­ge von Di­as aus ei­ner frü­hen Ne­pal-Rei­se, die durch lang­jäh­ri­ge La­ge­rung an un­pas­sen­der Stel­le (im feuch­ten Kel­ler näm­lich) ir­gend­wann Schim­mel an­setz­ten. Der zer­stö­re­ri­sche Pilz fand in den or­ga­ni­schen Farb­sub­strat-Schich­ten ei­nen gu­ten Nähr­bo­den und brei­te­te sich lang­sam, aber si­cher auf den far­bi­gen Fo­li­en­bild­chen aus...

Nun soll­te man mei­nen, daß der­ar­tig ver­rot­ten­de Licht­bil­der ein kla­rer Fall für den Müll­ei­mer wä­ren! In­des­sen pas­sier­te Wun­der­sa­mes und Wun­der­ba­res: Selbst vor­her eher ba­na­le Schnapp­schüs­se er­fuh­ren durch den Schim­mel­be­fall ge­ra­de­zu myst­hi­sche Über­hö­hung durch spek­ta­ku­lä­re Farb-Or­gi­en und psy­che­de­lisch wir­ken­de Feinst-Struk­tu­ren über gro­ße Flä­chen hin­weg.

Man kann das nicht wirk­lich be­schrei­ben, man muß es mit ei­ge­nen Au­gen se­hen. Es ist wirk­lich eben­so ku­ri­os wie fas­zi­nie­rend, was so ein bi­zar­rer Zu­fall an äs­the­ti­schen Wir­kun­gen zu schaf­fen ver­mag: Wer der­glei­chen mit Ziel und Plan zu er­zeu­gen ver­such­te, wür­de ver­mut­lich gran­di­os schei­tern. Es lockt al­so ein sel­te­nes Er­leb­nis, zu dem ich mei­ne in­ter­es­sier­ten Le­se­rIn­nen hier­mit ani­mie­ren möch­te!

Sonntag, 4. November 2007

1000 Grün­de, Fürth zu lie­ben (62)

Briefkastenschild in der Otto-Seeling-Promenade
 
Brief­ka­sten­schild in der Ot­to-See­ling-Pro­me­na­de
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Freitag, 2. November 2007

1000 Grün­de, Fürth zu lie­ben (61)

Klingelschild in der Hornschuchpromenade
 
Klin­gel­schild in der Horn­schuch­pro­me­na­de
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Sonntag, 28. Oktober 2007

Schie­nen­sa­lat

Schotterpflanze
Donnerstag, 18. Oktober 2007

Pflicht­ter­min

Am kom­men­den Wo­chen­en­de dreht sich in Fürth wie­der al­les um die Kunst: Im Rah­men der jähr­lich wie­der­keh­ren­den Ate­lier­ta­ge (of­fi­zi­ell »Gast­spiel« ge­hei­ßen) ste­hen auch dies­mal wie­der über 40 Wir­kungs­stät­ten bil­den­der Künst­le­rIn­nen für das in­ter­es­sier­te Pu­bli­kum of­fen! Die Für­ther Nach­rich­ten ver­mel­den heu­te Nä­he­res, und auf der Sei­te des Ver­an­stal­ters gibt es ei­nen in­ter­ak­ti­ven Fly­er zur Pla­nung der ei­ge­nen Marsch­rou­te.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Po­stil­lon

Schatten einer Telefonzelle auf den danebenstehenden Briefkasten
Montag, 1. Oktober 2007

Rät­sel­haf­tes Fürth (25)

Da sich der zone­batt­ler in die­ser Wo­che fern der Hei­mat durch frem­de Zo­nen batt­len will, darf, kann oder auch muß, hat er sein fäl­li­ges Mo­nats­rät­sel schon in der vor­an­ge­hen­den Wo­che vor­be­rei­tet, um sei­ne rät­sel­gei­le ra­te­fro­he Le­ser­schaft zu er­freu­en. In der Für­ther Chi­na­town hat er die­sen fu­rio­sen Dra­chen auf­ge­nom­men:

Rätselbild des Monats

Tja, wo faucht der stei­ner­ne Lind­wurm und zu wel­chem Ge­bäu­de ge­hört er wohl? Wacke­re Rit­ter bei­der­lei Ge­schlechts (sagt man Rit­te­reu­sen oder Rit­ter­et­ten zu den weib­li­chen?) mö­gen vor­tre­ten, um die Her­aus­for­de­rung an­zu­neh­men! Be­lie­big mu­tig braucht man da­zu frei­lich nicht zu sein, es gilt ja nicht das Le­ben. Wohl aber gä­be es ei­nen fei­nen Preis zu er­rin­gen, der sich im­mer noch in mei­nem Jack­pot be­fin­det und nun­mehr end­lich in wert­schät­zen­de Hän­de kom­men mag:

Ein Hand­held-Com­pu­ter (Or­ga­ni­zer) vom ed­len Typ Palm Vx mit Crad­le (Docking-Sta­ti­on) und um­fang­rei­cher Soft­ware-Aus­stat­tung. Wo­zu so ein Zau­ber­käst­chen gut ist bzw. sein kann, ha­be ich auf ei­ner Ex­tra-Sei­te zu­sam­men­ge­stellt.

Wie im­mer ge­winnt der oder die Er­ste, der/die un­ter rich­ti­gem Na­men und mit funk­tio­nie­ren­der eMail-Adres­se die kor­rek­te Ant­wort in ei­nen Kom­men­tar zu die­sem Bei­trag schreibt. Auch fi­xe Schlau­mei­er und Fürth-Ken­ner müs­sen sich dies­mal lei­der mit der Auf­lö­sung durch mich et­was ge­dul­den, weil ich erst am kom­men­den Sonn­tag (dem 7. Okt. 2007) wie­der in mei­ner ho­me­zo­ne ein­lau­fen und zwi­schen­zeit­lich nur spo­ra­disch über In­ter­net-Zu­gang ver­fü­gen wer­de...

Bis zum Er­schei­nen des näch­sten Rät­sels (al­so ge­nau ei­nen Mo­nat lang) kön­nen Lö­sun­gen ein­ge­reicht wer­den. Die Lauf­zeit en­det mit dem Er­schei­nen ei­nes wei­te­ren Rät­sel-Bil­des am je­weils näch­sten Mo­nats­an­fang. Mit der Vor­stel­lung ei­nes neu­en Preis­rät­sels wird die zu­tref­fen­de Ant­wort zur Vor­gän­ger­fra­ge (in ei­nem Kom­men­tar zu die­ser) be­kannt­ge­ge­ben, so­fern sie bis da­hin nicht rich­tig be­ant­wor­tet wur­de.

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Samstag, 15. September 2007

Von oben be­trach­tet

Den heu­ti­gen Tag ver­brach­te der zone­batt­ler zu gro­ßen Tei­len in sei­nem Schre­ber­gar­ten und hat da­bei man­che phi­lo­so­phi­sche Ein­sicht ge­won­nen. Zum Bei­spiel die, daß pom­pö­se Ei­sen­bahn-Fe­sti­vals und Del­fina­ri­um-Shows et­was ge­mein­sam ha­ben, je­ne tief­trau­ri­ge Grund­stim­mung näm­lich, die aus dem Um­stand her­rührt, daß die kraft­strot­zen­den Prot­ago­ni­sten da­zu ver­dammt sind, nach we­ni­gen Kol­ben­hü­ben bzw. Mo­tor­wel­len­um­dre­hun­gen resp. Flos­sen­schlä­gen schon an die Gren­ze des ih­nen vor­ge­ge­be­nen Le­bens­rau­mes an­ge­langt zu sein, ihr Mus­kel­spiel al­so gar nicht voll ent­fal­ten zu kön­nen. Trau­ri­ger dran sind na­tür­lich die Zwerg­wa­le, die ja kei­ne Ar­te­fak­te aus Men­schen­hand sind und da­her im Ge­gen­satz selbst zur be­ein­druckend zi­schen­den Dampf­loks ei­ne rich­ti­ge See­le ha­ben dürf­ten...

Die zwei­te Er­kennt­nis über­kam den Chro­ni­sten, wäh­rend er un­ter sei­ner bes­se­ren Hälf­te in bei­der Ap­fel­bau­me hing und er die von ihr him­mels­nah ge­pflück­ten Früch­te ent­ge­gen­nahm und sorg­fäl­tig ein­ei­mer­te: Gut die Hälf­te sei­nes Le­bens war­tet der Bahn-Freak ver­ge­bens! Wäh­rend un­se­rer gold-de­li­ziö­sen und heu­er über die Ma­ßen üp­pig aus­fal­len­den Ern­te fuh­ren un­ter und um uns und fast zum Grei­fen na­he di­ver­se Dampf‑, Die­sel- und Elek­tro-Lo­ko­mo­ti­ven bzw. ‑Trieb­wa­gen auf und nie­der im­mer wie­der, doch in den aus­ge­dehn­ten Pau­sen zwi­schen­drin hat­ten wir glück­li­cher­wei­se et­was Sinn­stif­ten­des zu schaf­fen, wäh­rend die fer­ro­phi­len Spekt­a­to­ren an den Zäu­nen ne­ben un­se­rer Par­zel­le ih­re Ka­me­ras und Ob­jek­ti­ve trot­zig-stur im An­schlag hal­ten muß­ten wie an­dern­orts die Ang­ler ih­re Ru­ten oder die Jä­ger ih­re Flin­ten. Manch’ ei­ner mag als kon­tem­pla­tiv emp­fin­den, was un­ser­ei­nem als maß­los und zeit­ver­schwen­de­risch lang­wei­lig er­schie­ne... Aber ich will nicht dar­über rich­ten, des Men­schen Wil­le ist sein Him­mel­reich und auch mei­ner ei­nem ist der Hang zu ab­son­der­li­chen Rea­li­täts­fluch­ten kei­nes­wegs völ­lig fremd.

Dies al­les ge­sagt bzw. ge­schrie­ben ha­bend, könn­te ich jetzt end­lich zu mei­ner ei­gent­li­chen The­se über­lei­ten, wenn ich die nicht dank schwe­rer Bei­ne und mü­der Bir­ne mitt­ler­wei­le völ­lig ver­ges­sen hät­te und auch mit an­ge­streng­tem Nach­sin­nen nicht mehr zu fas­sen krie­ge. Und dar­um kom­me ich jetzt bes­ser zum dann eben un­be­frie­di­gend un­voll­ende­ten Schluß mei­nes »Wor­tes zum Sonn­tag«, be­vor ich Ge­fahr lau­fe, auch noch in ele­men­ta­rer Hin­sicht zu ver­sa­gen und mei­ne Schach­tel­halm­sät­ze nicht mehr gram­ma­ti­ka­lisch kor­rekt zum Ab­schluß brin­gen zu kön­nen, was ich als noch wür­de­lo­ser emp­fän­de als ein wür­de­lo­ses En­de. En­de.

Freitag, 14. September 2007

Puf­fer­küs­sers Pil­ger­fahrt

Halb Deutsch­land (und wo­mög­lich ein Ach­tel Aus­land) sitzt zu die­ser Stun­de schon in den Zü­gen und eilt auf Fürth zu, um am Wo­chen­en­de hier­orts dem in fer­ro­phi­len Krei­sen heiß­ersehn­ten »Ei­sen­bahn- und Bus­fe­sti­val der Su­per­la­ti­ve« bei­zu­woh­nen. Der zone­batt­ler, dem Mas­sen­auf­trie­be jeg­li­cher Art ein Greu­el sind, hat die Strecke (sprich die Ka­ro­li­nen­stra­ße) schon mal ab­ge­schrit­ten und be­streift, wo­bei er sich in sei­nem lang ge­heg­ten Ver­dacht be­stä­tigt sah, daß Män­ner und Kna­ben sich nur durch den Preis ih­res Spiel­zeugs un­ter­schei­den...

Al­so schön, hier ist mein Bei­trag zu dem Trei­ben un­weit mei­nes Schre­ber­gar­tens:

Bahnfestival in Fürth
 
Bahnfestival in Fürth
 
Bahnfestival in Fürth
 
Bahnfestival in Fürth

Steht schon fast al­les da, was Rang und Rä­der hat, und konn­te vor­hin noch ko­sten­los be­trach­tet wer­den. Gan­ze Ein­satz­kom­man­dos wa­ren mit dem Auf­bau der tem­po­rä­ren Tri­bü­nen be­schäf­tigt, in­ter­es­sier­te Pas­san­ten gab’s er­staun­li­cher­wei­se eher we­ni­ge. Ab mor­gen wird zur Kas­se ge­be­ten, wer was zu se­hen krie­gen will.

Un­ser­eins wird im Mor­gen­grau­en in sei­ner be­acker­ten Par­zel­le Posto be­zie­hen, und wer es wa­gen soll­te, nach ei­nem mei­ner Äp­fel zu fin­gern, dem zei­ge ich nicht nur, was ei­ne Har­ke ist, der kriegt sie auch zu spü­ren!

Sonntag, 9. September 2007

Sta­bi­le Sei­ten­la­ge

Schild am Parkplatzzaun des Landratsamtes in Fürth
Samstag, 8. September 2007

Grün­strei­fen (2)

ein (womöglich notgelandeter?) Teppichrest in der Fürther Karlstraße
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