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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Montag, 8. April 2024

Ab­ge­liebt & aus­ge­setzt (18)

Arme Sau: ausgesetzes Plüsch-Ferkel in der Fürther Südstadt
 
Ar­me Sau: aus­ge­set­zes Plüsch-Fer­kel in der Für­ther Süd­stadt
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Freitag, 29. März 2024

Bon­jour tri­stesse (63)

Spielhölle in Ingolstadt
 
Spiel­höl­le in In­gol­stadt
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Mittwoch, 14. Februar 2024

Post­sa­che

Briefkasten in Debersdorf bei Schlüsselfeld

Mittwoch, 3. Januar 2024

Wisch und weg

Am 12. Sep­tem­ber 2003 hat­te der zone­batt­ler sei­ne treue Renn­gur­ke ab­ge­lich­tet, wel­che sei­ner ei­ge­nen Haus­tür ge­gen­über ab­ge­stellt war. 20 Jah­re und 8 Ta­ge spä­ter, am 20. Sep­tem­ber 2023, stand das Ding im­mer noch wie­der an glei­cher Po­si­ti­on:

zonebattler's Renngurke (2003)zonebattler's Renngurke (2023)

Dass mein in­zwi­schen 25 Jah­re al­tes Ve­hi­kel im­mer noch ganz gut in Schuss ist, ist das ei­ne. Das an­de­re aber ist der Zahn der Zeit, der am Ge­bäu­de im Hin­ter­grund ge­nagt hat und nicht nur die Pa­ti­na, son­dern auch die Spu­ren der Ver­gan­gen­heit ge­tilgt hat.

Von der ehe­ma­li­gen »Re­stau­ra­ti­on Karl der Gro­ße« ist kei­ne Spur mehr zu se­hen: Die schö­ne Frak­tur­schrift ist eben­so ver­schwun­den wie die Mau­er­durch­brü­che für Ven­ti­la­tor und Alarm­an­la­ge. Wer ein Au­ge für sol­che De­tails hat, dem fällt noch ei­ni­ges mehr auf, u.a. die ein­sti­gen An­brin­gungs­or­te von Spei­se­kar­te und Kau­gum­mi-Au­to­ma­ten.

Im Lauf der Zeit ist das Fo­to mei­nes fahr­ba­ren Un­ter­sat­zes aus dem Jahr 2003 da­mit vom ba­na­len Schnapp­schuss zum hi­sto­ri­schen Do­ku­ment ge­wor­den, in dem mein Au­to dem ei­gent­lich re­le­van­ten Mo­tiv im We­ge steht. Im Für­thWi­ki-Ar­ti­kel zur Re­stau­ra­ti­on Karl der Gro­ße ist mei­ne »Zeit­ver­schie­bung« das ein­zi­ge be­kann­te Bild­do­ku­ment.

Gut 20 Jah­re lang – von 1999 bis 2020 – hat­te ich Ge­le­gen­heit ge­habt, das An­we­sen ge­gen­über zu fo­to­gra­fie­ren, um die in sei­ne Fas­sa­de ein­ge­schrie­be­nen Spu­ren der Ge­schich­te fest­zu­hal­ten. Ha­be ich nicht ge­tan, denn es war ja ein all­täg­li­cher An­blick und al­te Häu­ser gibt es vie­le in Fürth. Ir­gend­wann mal stand dann ein mit Pla­nen ver­häng­tes Bau­ge­rüst auf dem Bür­ger­steig vor dem Haus, bei des­sen An­blick mir schlag­ar­tig klar wur­de, dass ich die Chan­ce nie mehr wie­der be­kom­men wür­de...

Und die Mo­ral von der Ge­schicht’? Knipst das Be­wah­rens­wer­te, so lan­ge es noch vor­han­den und zu se­hen ist. Und teilt Eu­re Bil­der mit der All­ge­mein­heit, um die Er­in­ne­rung auf Dau­er zu be­wah­ren! Zu­min­dest Für­ther und Für­the­rin­nen brau­chen nicht lan­ge nach der idea­len Platt­form da­für zu su­chen!

Mittwoch, 20. Dezember 2023

Bal­co­ni con Va­ria­zio­ni

Unterschiedliche Abschottungsstrategien in der Fürther Oststadt

Donnerstag, 27. Juli 2023

Ge­schmacks­wan­del

Teilweise entzierte Haustore in der Karolinenstraße

Samstag, 22. Juli 2023

Sub­stanz­ver­lust

zonebattler's Lieblings-Tannhäuser in LP- und CD-Fassung

Sonntag, 9. Juli 2023

CVJM

Dichtgemachte Türen am Fürther CVJM-Haus

Donnerstag, 1. Juni 2023

Ab­schnitts­wech­sel

Nach 43 Jah­ren und drei Mo­na­ten im Dien­ste der Deut­schen (Bundes-)Bahn (und da­mit des Vol­kes) ist der zone­batt­ler mit Ab­lauf des 31.05.2023 auf ei­ge­nen Wunsch in den Ru­he­stand ver­setzt wor­den und fir­miert da­her für­der­hin un­ter »Dienst­mann a. D.«!

Ich hat­te an­ge­sichts stei­gen­der Ar­beits­ver­dich­tung, zu­se­hends ver­drieß­li­cher wer­den­der Rah­men­be­din­gun­gen und sin­ken­der ei­ge­ner Le­bens­er­war­tung das Uni­ver­sum um ein dis­kre­tes Zei­chen ge­be­ten und die­ses letzt­lich auch er­hal­ten: Nach­dem ich in mei­nen Stamm­da­ten er­späht hat­te, daß mein dienst­li­cher Klapp­rech­ner zum näm­li­chen Zeit­punkt zum tur­nus­mä­ßi­gen Aus­tausch vor­ge­se­hen war, fass­te ich sehr schnell den Ent­schluß, mich schon aus So­li­da­ri­tät zu mei­nem treu­en Re­chen­knecht glei­chen­tags aus­mu­stern zu las­sen.

Der zonebattler vor seinem Battlezone-Automaten

Die Ent­schei­dung zum vor­zei­ti­gen Aus­stieg aus dem Be­rufs­le­ben ist zwar mit nen­nens­wer­ten Ab­schlä­gen von der Al­ters­ver­sor­gung ver­bun­den, aber zwei zu­sätz­li­che Jah­re frei­er, selbst­be­stimm­ter (und idea­ler­wei­se auch ge­sun­der) Le­bens­zeit sind mit Geld nicht auf­zu­wie­gen. Und ich brau­che so­wie­so we­der Reich­tü­mer noch Sta­tus­sym­bo­le zu mei­nem Glück, son­dern vor al­lem er­quick­li­che zwi­schen­mensch­li­che Be­zie­hun­gen und er­fül­len­de Auf­ga­ben. Bei­des steht in kei­ner­lei Re­la­ti­on zum Kon­to­stand.

Ob sich das be­acht­li­che Mehr an Frei­zeit in ver­stärk­ter Blog­ger-Tä­tig­keit be­merk­bar ma­chen wird, kann ich mo­men­tan noch nicht ab­se­hen. Erst­mal muß ich den end­gül­ti­gen Ab­schied von mei­ner »be­ruf­li­chen Fa­mi­lie« emo­tio­nal ver­dau­en, mei­nen Ta­gen ei­ne neue Struk­tur ver­lei­hen, Prio­ri­tä­ten ge­wich­ten und dann dann wird sich das »neue Le­ben« schon ir­gend­wie ein­schwin­gen. Ich freue mich dar­auf!

Montag, 29. Mai 2023

Flick­werk

Notdürftig zusammengehaltene Steinfigur vor der Residenz zu Ansbach

Sonntag, 7. Mai 2023

Früh­lings­bo­te

Bei nächtlicher Sause angetroffener Maikäfer

Sonntag, 8. Januar 2023

Ru­he­stö­rung

Irritierender Anblick: Alte Grabsteine am Wanderwegesrand

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