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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Montag, 19. Dezember 2005

Schna­bel halten!

Ich hat­te ei­nen ko­mi­schen Vo­gel zu trans­por­tie­ren, der recht ner­vi­ge Quä­k­lau­te ab­son­dern kann. Es ist mir aber ge­lun­gen, das Vieh nach­hal­tig ru­hig­zu­stel­len, oh­ne ihm Ge­walt anzutun:

Komischer Vogel

Kaum wie­der aus­ge­packt und sei­ner Fes­seln le­dig, hat der vor­lau­te Bur­sche bei mir da­heim so­fort wie­der mit dem Her­um­trö­ten angefangen...

Sonntag, 18. Dezember 2005

Heu­te Ruhetag

Samstag, 17. Dezember 2005

Vor­han­den sein ist gut, ge­fun­den wer­den ist besser!

Wie ich mei­nen Zu­griffs-Sta­ti­sti­ken ent­neh­men kann, fin­den ei­ne gan­ze Rei­he von Le­se­rIn­nen per Such­ma­schi­nen-Re­cher­che zu mir und fra­gen sich dann ver­mut­lich: War­um ist bei mei­nem Such­wort aus­ge­rech­net die­se ko­mi­sche Web­log-Sei­te ganz oben im Goog­le-Ran­king? Was hat der Kerl da nur gedreht?!

Die Ant­wort ist: Nix. Je­den­falls fast nix.

Tat­säch­lich stecken kei­ner­lei Tricks oder gar Ma­ni­pu­la­tio­nen da­hin­ter, ich ern­te mit mei­nen Top-Ran­kings nur die Früch­te kon­se­quen­ter, in­halt­li­cher Ar­beit, die ich über Jah­re hin­weg be­trie­ben ha­be. Das Re­zept zum Er­folg ist im Grun­de ein­fach, und ich ge­be es ger­ne weiter:

  • Be­set­zen Sie als Erste(r) aus­ge­fal­le­ne The­men, die aber doch für ei­ne grö­ße­re Fan-Ge­mein­de von In­ter­es­se sind.

  • Re­cher­chie­ren und ver­fas­sen Sie ge­halt­vol­le In­hal­te da­zu. Ver­fas­sen, wohl­ge­merkt, nicht an­ders­wo ab­kup­fern!

  • Ver­lin­ken Sie die­se Sei­ten und al­le an­de­ren Ar­bei­ten über ein ge­mein­sa­mes Dachportal.

  • Das war’s: Leh­nen Sie sich zu­rück und war­ten Sie in Ru­he ab, der Er­folg kommt nach ei­ni­ger Zeit von selbst!

In mei­nem Fal­le wa­ren es z.B. fol­gen­de Hob­by-Sei­ten, die bis heu­te we­nig bis kei­ne »Kon­kur­renz« be­kom­men haben:

www.egger-bahn.de – Nost­al­gi­sche Mo­dell­bahn-Sei­te für Jungs um die Mit­te 40
 
www.logikus.info – Der lehr­rei­che »Spiel­com­pu­ter LOGIKUS« von 1968 

Gibt noch mehr da­von, aber das soll als Bei­spiel mal ge­nü­gen. So, und die­se »vir­tu­el­len Schau­kä­sten« ha­be ich (wie auch die von mir er­stell­ten Auf­trags­wer­ke) über ei­ne ge­mein­sa­me Por­tal­sei­te ver­linkt, die da heißt

www.klein-aber-fein.de

Weil sich nun mei­ne »Exo­ten­sei­ten« in Fan­krei­sen gro­ßer Be­liebt­heit er­freu­en, wer­den sie na­tür­lich viel­fach ver­linkt. Und das wird von Goog­le & Co. (völ­lig zu Recht) als In­di­ka­tor für Re­le­vanz ge­wer­tet... Wo­von dann wie­der­um al­le über die über­ge­ord­ne­te Por­tal­sei­te »an­ge­kop­pel­ten« Sei­ten pro­fi­tie­ren (wie z.B. die­se hier).

Ei­nen schö­nen Er­folgs­be­weis für mein Kon­zept kön­nen Sie se­hen, wenn Sie eine

Goog­le-Su­che nach den Wor­ten »Ver­kauf ei­ner Ei­gen­tums­woh­nung« starten

Sie fin­den mei­ne ein­schlä­gi­ge Sei­te auf Rang 1 von ca. 1.950.000! Cool, nicht wahr?! Und das, ob­wohl ich die­se Sei­te nir­gends an­ge­mel­det oder an­ge­prie­sen habe.

Ein wei­te­res Bei­spiel ge­fäl­lig? Dann wol­len wir doch mal als Freun­de hand­li­cher Technik

mit Goog­le nach »Palm-Emp­feh­lun­gen« suchen

Auch da fin­den Sie ei­ne Sei­te von mir ganz vorn, und zwar auf Platz 1 von »nur« 1.390.000 Treffern...

Na, über­zeugt? Ver­las­sen Sie sich dar­auf, das Re­zept funk­tio­niert! An du­bio­se Such­ma­schi­nen-An­mel­dungs­tools und an­de­ren Fir­le­fanz zur »Op­ti­mie­rung« soll­ten Sie nicht ei­nen Ge­dan­ken ver­schwen­den, wenn Sie Ih­re Home­page be­kannt und auf­find­bar ma­chen wollen...

Freitag, 16. Dezember 2005

Ein Lied für 20 Pfennige

Heu­te möch­te ich von ei­nem Re­stau­ra­ti­ons­pro­jekt be­rich­ten, wel­ches sich zwar lan­ge hin­zog, aber ins­ge­samt we­ni­ger ner­ven­zeh­rend ver­lief als die Ge­schich­te mit der Flur­lam­pe, bei der sich ja of­fen­bar al­les ge­gen mich ver­schwo­ren hatte... 

Rock-Ola Musikbox Modell 1455-D

Die­se präch­ti­ge Rock-Ola Mu­sik­box vom Typ 1455‑D (Bau­jahr 1957) be­fin­det sich seit vie­len Jah­ren im Fa­mi­li­en­be­sitz. Vor ei­ni­ger Zeit ha­be ich das schö­ne Ge­rät ge­ne­ral­über­holt: Un­men­gen Staub und Schmutz wa­ren aus dem In­ne­ren zu ent­fer­nen, kor­ro­si­ons­be­ding­te Kon­takt­pro­ble­me zu be­he­ben, ein­heit­li­che Plat­ten-Schild­chen zu drucken usw. So­gar feh­len­de Zier­ele­men­te am un­te­ren Laut­spre­cher-Grill ließ ich an­hand noch vor­han­de­ner Tei­le aus Kunst­harz nach­gie­ßen. Nach der farb­li­chen An­pas­sung der Re­pro-Tei­le wa­ren die­se von den da­ne­ben an­ge­brach­ten Ori­gi­na­len kaum noch zu unterscheiden.

Rock-Ola Musikbox Modell 1455-D

Er­staun­li­cher­wei­se er­wies sich so­gar der al­te Röh­ren­ver­stär­ker (nach aus­gie­bi­ger Rei­ni­gung) wie­der als be­triebs­fä­hig, und ich konn­te den ir­gend­wann ein­mal hilfs­hal­ber ne­ben­dran mon­tier­ten Tran­si­stor­ver­stär­ker wie­der spur­los zu­rück­bau­en. Ei­ne Re­pa­ra­tur des Ori­gi­nals wä­re nicht eben ein­fach zu be­werk­stel­li­gen ge­we­sen, da zur Zeit der Her­stel­lung noch kei­ne ge­druck­te Lei­ter­plat­ten ver­wen­det und al­le Tei­le da­her »frei­f­lie­gend« in ei­nem so­li­den Blech-Chas­sis ver­lö­tet wur­den. Da wür­de sich ei­ne Feh­ler­su­che als recht schwie­rig ge­stal­ten... Zum Glück wa­ren aber nur leich­te Oxy­da­tio­nen an den Steck-Kon­tak­ten zu ent­fer­nen. Ein tol­ler An­blick, wenn es in den gro­ßen Glas­kol­ben der Ver­stär­ker-Röh­ren sanft röt­lich glimmt oder gar blau fluoresziert!

Rock-Ola Musikbox Modell 1455-D

Die Me­cha­nik der wuch­ti­gen Ma­schi­ne scheint für die Ewig­keit ge­baut zu sein, ich muß­te noch nicht ein­mal nach­schmie­ren oder ‑ölen! Al­lein die ver­schlis­se­ne Na­del des Kri­stall-Ton­ab­neh­mers blieb zu er­neu­ern. Kein ganz simp­les Un­ter­fan­gen: Im Zeit­al­ter der all­ge­gen­wär­ti­gen CD-Play­er sind Ton­nadeln kaum noch zu be­kom­men... Aber ir­gend­wann war auch die­se Hür­de genommen.

Rock-Ola Musikbox Modell 1455-D

In­zwi­schen hat das zent­ner­schwe­re Ge­rät das jahr­zehn­te­lan­ge Kel­ler­bar-Da­sein (zwi­schen un­be­nutz­ten Fit­neß-Ge­rä­ten und Wä­sche­trock­ner-Ge­stel­len) hin­ter sich ge­las­sen und in mei­nes Bru­ders Mu­sik­zim­mer ei­nen wür­di­gen Auf­stel­lungs­platz ge­fun­den. Da scheint es ihr zwar durch­aus zu ge­fal­len, doch trotz mei­ner In­stand­set­zungs­be­mü­hun­gen zickt die al­te Di­va mit­un­ter und wei­gert sich, be­stimm­te Plat­ten ab­zu­spie­len. Wo­mög­lich sind da­für Lei­tungs­brü­che in den elend dicken Ka­bel­bäu­men ver­ant­wort­lich. Viel­leicht hat sie aber auch nur ih­ren ei­ge­nen Mu­sik­ge­schmack ent­wickelt und weiß sich ge­gen ih­re Be­die­ner durchzusetzen?

Donnerstag, 15. Dezember 2005

Der »zonebatt­ler« als Regisseur

Was bin ich froh, in halb­wegs auf­ge­klärt-de­mo­kra­ti­schen Zei­ten auf­ge­wach­sen zu sein: Ge­gen die pom­pös-hoh­len Pro­pa­gan­da-In­sze­nie­run­gen des »III. Rei­ches« wä­re ich wo­mög­lich nicht wirk­lich im­mun ge­we­sen! In mei­nem la­ten­ten Hang zum Thea­tra­li­schen den­ke ich mir ja im­mer­zu sel­ber al­ler­lei schwül­sti­gen Bom­bast aus, an dem wo­mög­lich so­gar ei­ne Le­ni Rie­fen­stahl ih­re äs­the­ti­sche Freu­de ge­habt hätte...

Mein heu­ti­ges, film­rei­fes The­ma ist die mar­tia­li­sche Wir­kung vor­bei­don­nern­der Schie­nen­fahr­zeu­ge, in Son­der­heit der von schwe­ren Con­tai­ner­zü­gen. Da drängt es mich, die Mu­sik Ri­chard Wag­ners mit Bil­dern von der Ei­sen­bahn in Riefenstahl’scher Ma­nier zu ei­ner höchst bi­zar­ren Ver­si­on des Lo­hen­grin zu­sam­men­zu­mi­xen: Ei­ne mei­ner Lieb­lings­stel­len ist die 2. Sze­ne des 3. Auf­zu­ges, de­ren fet­zi­ge Mu­sik von den Na­zis ger­ne in der Deut­schen Wo­chen­schau für mar­tia­li­sche Kriegs­pro­pa­gan­da in­stru­men­ta­li­siert wur­de. Un­ser­eins sieht vor sei­nem gei­sti­gen Au­ge in­des­sen we­der be­rit­te­ne Hee­re (Wag­ner) noch Volks­sturm (Wo­chen­schau) vor­bei­de­fi­lie­ren, son­dern Tau­rus-Loks und de­ren Fracht: Die tech­nisch zeit­ge­mäß auf­ge­rü­ste­ten Trup­pen der bra­ban­ti­ni­schen Gra­fen tra­gen bei mir die Wap­pen von HANJIN, CHINA SHIPPING, P&O NEDLLOYD und MAERSK auf ih­ren Schil­den, mar­schie­ren aber eben­falls zu höchst be­ein­drucken­den Ar­me­en auf:

Die Aue am Ufer der Schel­de, wie im 1. Akt. Glü­hen­de Mor­gen­rö­te, all­mäh­li­cher An­bruch des vol­len Tages.
 
(Ein Graf mit sei­nem Heer­ge­fol­ge zieht im Vor­der­grun­de rechts auf, steigt vom Pfer­de und über­gibt dies ei­nem Knech­te. Zwei Edel­kna­ben tra­gen ihm Schild und Speer. Er pflanzt sein Ban­ner auf, sein Heer­ge­fol­ge sam­melt sich um dasselbe.)
 
Containerzug mit Taurus-Lok der ÖBB

 
(Wäh­rend ein zwei­ter Graf auf die Wei­se wie der er­ste ein­zieht, hört man be­reits die Trom­pe­ten ei­nes drit­ten sich nähern.)
 

Containerzug

 
(Ein drit­ter Graf zieht mit sei­nem Heer­ge­fol­ge eben­so ein. Die neu­en Scha­ren sam­meln sich um ih­re Ban­ner; die Gra­fen und Ed­len be­grü­ßen sich, prü­fen und lo­ben ih­re Waf­fen usw.)
 

Containerzug

 
(Ein vier­ter Graf zieht mit sei­nem Ge­fol­ge von rechts her ein und stellt sich bis in die Mit­te des Hin­ter­grun­des auf.)
 

Rangierlok

 
(Als von links die Trom­pe­ten des Kö­nigs ver­nom­men wer­den, eilt al­les, um sich um die Ban­ner zu ord­nen. Der Kö­nig mit sei­nem säch­si­schen Heer­bann zieht von links ein.)
 

Containerturm

 
Al­le Män­ner (als der Kö­nig un­ter der Ei­che an­ge­langt ist)
Heil Kö­nig Heinrich!
Kö­nig Hein­rich Heil!
 
Kö­nig Heinrich
Habt Dank, ihr Lie­ben von Brabant!
Wie fühl’ ich stolz mein Herz entbrannt,
find’ ich in je­dem deut­schen Land
so kräf­tig rei­chen Heerverband!
Nun soll des Rei­ches Feind sich nahn,
wir wol­len tap­fer ihn empfahn:
Aus sei­nem öden Ost daher
soll er sich nim­mer wa­gen mehr!
Für deut­sches Land das deut­sche Schwert!
So sei des Rei­ches Kraft bewährt!
 
Al­le Männer
Für deut­sches Land das deut­sche Schwert!
So sei des Rei­ches Kraft bewährt!

Wie ich den Trieb­fahr­zeu­gen und Über­see-Con­tai­nern das Sin­gen bei­brin­ge und das ble­cher­ne Schep­pern ab­ge­wöh­ne? Nun, dar­an ar­bei­te ich noch! Und auch der Text paßt nim­mer so ganz, denn da die mei­sten be­la­de­nen Con­tai­ner aus dem öden Ost da­her kom­men, kann das so öde nicht sein...

Soll­te ich mei­ne mir bis da­to ge­neig­ten Le­se­rIn­nen mit die­ser pa­the­tisch-pom­pö­sen Pro­pa­gan­da-Pa­ste­te zu­tiefst be­frem­det ha­ben, dann kann ich da lei­der auch nix ma­chen: Ich schrei­be ja hier pri­mär zu ei­gen­the­ra­peu­ti­schen Zwecken und nicht, um ei­nen harm­lo­sen Feuil­le­ton-Er­satz zusammenzubrauen! ;-)

P.S.: Lei­der kann ich den zur an­ge­mes­se­nen Wür­di­gung mei­nes Bei­tra­ges un­be­dingt er­for­der­li­chen »Sound­track« aus ur­he­ber­recht­li­chen Grün­den hier nicht be­reit­stel­len. In­ter­es­sier­te kön­nen mich frei­lich ger­ne mal be­su­chen, um sich mit der da­zu­ge­hö­ri­gen Mu­sik in pas­sen­der Laut­stär­ke besch(w)allen zu lassen!

Mittwoch, 14. Dezember 2005

Es war ein­mal... / ...lei­der gar nix!

Heu­te möch­te ich mei­nen Le­se­rin­nen und Le­sern die Ge­le­gen­heit ge­ben, an ei­nem ge­mein­sa­men Weih­nachts­mär­chen »mit­zu­stricken«: Al­le re­gi­strier­ten Abon­nen­ten und Abon­nen­tin­nen von zonebattler’s ho­me­zo­ne sind be­rech­tigt und tech­nisch in der La­ge, in die Ta­sten zu grei­fen und die­sen Bei­trag hier zu ver­än­dern bzw. zu er­gän­zen! Da­zu muß man nur am En­de des Ar­ti­kels auf »Be­ar­bei­ten« klicken. Wol­len doch mal se­hen, ob dar­aus ein krea­ti­ves Ge­mein­schafts-Puz­zle ent­ste­hen kann... Bis En­de des Jah­res hal­te ich die Mit­mach-Mög­lich­keit ex­pe­ri­men­tel­ler­wei­se geöffnet!

Al­so gut. Dann mach’ ich hier mal den (kur­zen) An­fang und über­ge­be dann das Wort an al­le, die sich zum Wei­ter­fa­bu­lie­ren be­ru­fen fühlen:

* * *

Es trug sich zu an ei­nem De­zem­ber­tag kurz vor Weih­nach­ten. Drau­ßen lag zwar kein Schnee, doch war es kalt und un­ge­müt­lich, so daß nie­mand die ei­ge­ne Woh­nung gern ver­ließ, wenn es denn nicht un­be­dingt nö­tig war...

[Hier wei­ter­ma­chen]

 
Nach­trag vom 31. Dez. 2005:

Trau­ri­ger­wei­se hat sich nie­mand be­ru­fen ge­fühlt, den Er­zähl­fa­den wei­ter­zu­spin­nen. Scha­de, aber wo­mög­lich war es zu früh für ein sol­ches Ex­pe­ri­ment? Viel­leicht fin­den sich im näch­sten Ad­vent ge­nug Le­se­rIn­nen, die sich trau­en... Der Bei­trag wird hier­mit geschlossen!

 

Hin­weis: Seit dem 1. Jan. 2009 läuft die­ses Blog auf ei­ner ei­ge­nen, un­ab­hän­gi­gen Wor­d­Press-In­stal­la­ti­on. Der obi­ge, im Ori­gi­nal-Wort­laut über­nom­me­ne Bei­trag ist zu­min­dest in Tei­len ver­al­tet, da er ur­sprüng­lich auf ei­ner an­de­ren Platt­form er­stellt wur­de und auf die­se in­halt­li­chen Be­zug nimmt.

Dienstag, 13. Dezember 2005

Zoo­m­ing in: zonebattler’s ho­me­zo­ne von oben

Goog­le Earth ist schon ein fas­zi­nie­ren­des Spiel­zeug, um un­se­ren Glo­bus rund­her­um zu er­for­schen. Heu­te will ich mal aus dem All hin­un­ter in mein Heim stür­zen bzw. hin­ein­zoo­men. Hier se­hen wir zu­nächst Fürth aus gro­ßer Hö­he, dia­go­nal ge­teilt durch die raum­grei­fen­de Eisenbahn:

zonebattler's homezone von oben

Das wei­ße Recht­eck in der Bild­mit­te ist das Dach un­se­rer AL­DI-Fi­lia­le in der Nach­bar­schaft, de­ren Ge­schäfts­füh­rung mir ein­mal ei­ne schö­ne Steil­vor­la­ge zu ei­ner bis­si­gen Glos­se lieferte.

Hier sind wir schon deut­lich nä­her dran, das hel­le Dach des Dis­coun­ters an der Ka­ro­li­nen­stra­ße gibt ei­ne ein­deu­ti­ge Ori­en­tie­rungs­mar­ke ab:

zonebattler's homezone von oben

So, und hier ist mei­ne klei­ne Welt, in der ich gut und ger­ne le­be so­wie den Groß­teil mei­ner frei­en Zeit verbringe:

zonebattler's homezone von oben

Für die hier vorgesehene(n) Abbildung(en) konn­ten nicht al­le even­tu­ell tan­gier­ten Li­zenz- und/oder Ur­he­ber­rechts­fra­gen mit letz­ter Ge­wiß­heit ge­klärt wer­den, wes­halb auf ei­ne kennt­li­che Dar­stel­lung lei­der ver­zich­tet wer­den muß.

Woh­nung, Hin­ter­hof, Gar­ten an der Ei­sen­bahn, al­les ist hier drauf (und für den Kun­di­gen auch zu er­ken­nen)! Fer­ner die Wohn- und Wir­kungs­stät­ten ei­ner durch­aus zwei­stel­li­gen Zahl von lie­ben Nach­barn und gu­ten Freun­den: Tat­säch­lich hät­te ich beim Zu­zug vor sechs­ein­halb Jah­ren nicht ge­glaubt, hier tat­säch­lich ei­ne Hei­mat in des Wor­tes be­ster Be­deu­tung zu fin­den! In­zwi­schen ge­nie­ße ich das sehr und wüß­te nicht, war­um ich je­mals wie­der weg­zie­hen sollte...

Montag, 12. Dezember 2005

Des Fin­ders Freud’, des Den­kers Leid

In Fürth stol­pert der ah­nungs­lo­se Spa­zier­gän­ger im­mer wie­der mal über frisch er­rich­te­te Sperr­müll-Hau­fen, an Sonn­ta­gen zu­mal. Ge­stern al­so lie­fer­te mir das Uni­ver­sum in der nä­he­ren Nach­bar­schaft frei Bord­stein­kan­te und Schuhspitze:

 
1) Vor­han­de­ner oder vor­stell­ba­rer Eigenbedarf

  • 1 halb­ho­hes »Billy«-Regal von IKEA (weiß, zwei Einlegeböden)

  • 1 gro­ße Obst­scha­le aus mas­si­vem Glas (Kitsch­fak­tor nur 0,2)

  • 1 Stick­rah­men aus Schicht­holz (prak­tisch für tex­ti­le Reparaturarbeiten)

  • 2 falt­ba­re Cam­pin­glie­gen mit Me­tall­un­ter­ge­stell (1 x rot, 1 x blau)

  • 1 blend­freie Bil­der-Leuch­te aus Me­tall (IKEA, schwarz, 2 Ker­zen á 25 W)

  • 1 Dia-Leucht­pult mit 2 Spezial-Glühlampen

  • 1 Werk­statt-Wand­leuch­te (klas­si­sche Aus­füh­rung in Bakelit/Keramik/Glas)

  • 1 Blech­do­se mit Schrau­ben, Mut­tern u.ä. Klein­tei­len (ca. 2000 Stück)

 
2) Ge­mel­de­ter oder ge­mut­maß­ter Be­darf von Freun­den, Be­kann­ten, Kollegen

  • 1 U. S. Ro­bo­tics 56K-Mo­dem (ex­tern) mit al­len Ka­beln, Netz­teil, Trei­ber-CDs und Hand­bü­chern in der Original-Verpackung

  • 1 gro­ßer, 3‑beiniger Ker­zen­stän­der aus ge­schweiß­tem und lackier­tem Stahl mit auf­wen­dig ge­fer­tig­ten De­ko-Pflan­zen (6‑flammig, Kitsch­fak­tor 0,35)

  • 1 gro­ßer Kin­der-Sand­ka­sten aus Tief­zieh-Kunst­stoff (ro­sa, unbenutzt)

  • 1 Tü­te mit mo­di­schen De­ko-Gar­di­nen und Stores (aus Nichtraucher-Haushalt)

  • 1 Tü­te Kin­der-Kla­mot­ten (sau­ber gewaschen)

Zu­stand al­ler Ge­gen­stän­de neu oder fast neu­wer­tig, was an­de­res nimmt der zonebatt­ler ja schon lan­ge gar nicht mehr mit. Je ei­nen ta­del­lo­sen und kei­nes­wegs un­mo­der­nen Couch- und Eß­zim­mer­tisch (der erst­ge­nann­te recht­eckig, der zwei­te rund) in be­ster hand­werk­li­cher Ver­ar­bei­tung hat er man­gels Ver­wen­dung ste­hen- bzw. an­de­ren »Kun­den« überlassen.

In die Freu­de über min­de­stens 150 ge­spar­te Eu­ro mischt sich die ohn­mäch­ti­ge Wut auf ei­ne ge­ra­de­zu ob­szö­ne Über­fluß­ge­sell­schaft, die ei­ner­seits im­mense Men­gen an Roh­stof­fen und En­er­gie zur Her­stel­lung von sol­chen Gü­tern ver­braucht, am an­de­ren En­de aber mit gleich­falls er­heb­li­chen Auf­wand in­tak­te und funk­tio­nie­ren­de Pro­duk­te der Ver­nich­tung an­heim­gibt. Wir wer­den uns die­sen Aber­witz nicht mehr lan­ge lei­sten kön­nen, doch ha­be ich mei­ne Zwei­fel, ob die Mensch­heit als Gan­zes ver­nünf­tig den­ken und han­deln kann und noch recht­zei­tig die Kur­ve kriegt...

Sonntag, 11. Dezember 2005

Spät­zün­dung

Heu­te gibt’s mal wie­der ei­nen nost­al­gi­schen Rück­blick des mit ei­nem un­ver­dros­sen kind­li­chen Ge­müt aus­ge­stat­te­ten zonebatt­ler...

An­no 1969 saß ich im zar­ten Al­ter von neun Jah­ren fas­zi­niert vor dem Fern­se­her, um die er­ste Mond­lan­dung »li­fe« mit­zu­er­le­ben. In ver­rausch­ten Schwarz­weiß-Bil­dern sah man Neil Arm­strong und Ed­win Al­drin über den öden Erd­tra­ban­ten hüp­fen, der­wei­len Mi­cha­el Col­lins als drit­ter Mann in sei­ner Apol­lo-Kap­sel wei­ter um den Erd­be­glei­ter krei­ste. Ich ver­such­te spä­ter eben­so in­ten­siv wie ver­geb­lich, die Raum­fahrt-Pio­nie­re mit dem vä­ter­li­chen Feld­ste­cher auf dem Mond aus­zu­ma­chen. Kei­ne Fra­ge, Astro­naut war aus mei­ner Kna­ben­sicht das Cool­ste, was man als Er­wach­se­ner wer­den konn­te! Selbst­re­dend woll­te ich da­mals zu­min­dest das pas­sen­de Spiel­zeug haben...

Der schnei­di­ge Ma­jor Matt Ma­son, des­sen Freun­de und vor al­lem sei­ne fu­tu­ri­sti­sche Aus­rü­stung wa­ren in Ame­ri­ka zu je­ner Zeit der Ren­ner schlecht­hin! Auch ich wünsch­te mir sehn­lichst den toll­küh­nen Hel­den von Mat­tel samt sei­nem High­Tech-Equip­ment. Lei­der wur­de nichts dar­aus, das auch in Deutsch­land ei­ni­ge Zeit er­hält­li­che Spiel­zeug fand nie den Weg in mein Kinderzimmer.

Major Matt Mason

In­zwi­schen ist die­ses über 35 Jah­re al­te Pro­dukt frei­lich zum Kult­spiel­zeug avan­ciert: Gut er­hal­te­ne Fi­gu­ren, voll­stän­di­ge Raum­sta­tio­nen und ein­wand­frei funk­tio­nie­ren­de Mond-Fahr­zeu­ge er­zie­len im­mer wie­der Höchst­prei­se auf In­ter­net-Auk­tio­nen. Lieb­ha­ber und Samm­ler fin­den in der Space Sta­ti­on von Keith Mey­er so­wie auf Pat Storto’s Ma­jor Matt Ma­son Web­site al­les Wis­sens­wer­te in Wort und Bild.

Ich selbst konn­te mir den Wunsch mit gut drei Jahr­zehn­ten Ver­spä­tung doch noch er­fül­len und ei­ne gan­ze An­zahl gut ab­ge­la­ger­ter Astro­nau­ten- und Zu­be­hör­packun­gen er­wer­ben. Doch die Rech­nung ging er­war­tungs­ge­mäß nicht ganz auf, denn es gibt für al­les sei­ne Zeit und als Er­wach­se­ner konn­te ich mir na­tür­lich we­der die Kind­heit noch die Un­be­schwert­heit der­sel­ben zurückkaufen...

Im­mer­hin, ich hat­te die­sen Ju­gend­traum end­lich leib­haf­tig in der Hand! Selbst­re­dend ha­be ich die un­ver­sehr­ten Bli­ster­packun­gen nicht ge­öff­net, denn das hät­te den Samm­ler­wert so­fort um Grö­ßen­ord­nun­gen da­hin­schmel­zen las­sen. War al­so nix mit Spie­len! So be­schränk­te ich mich dar­auf, den Schatz ein­zu­la­gern und ge­le­gent­lich zu bewundern.

Ein Jahr spä­ter wur­de die Lust zur Last, des­halb ha­be ich die nost­al­gi­schen Spiel­zeu­ge auf ei­ner ei­ge­nen Ma­jor Matt Ma­son – Samm­lungs­sei­te do­ku­men­tiert und an­schlie­ßend rest­los wie­der wei­ter­ver­kauft: Die in deut­scher Be­schrif­tung doch recht ra­ren Packun­gen gin­gen an Samm­ler in al­ler Welt. Mir selbst ge­nü­gen jetzt die in mei­ner klei­nen Web­site kon­ser­vier­ten Ge­füh­le und Er­in­ne­run­gen, die we­der Ka­pi­tal bin­den noch Platz und Zu­wen­dung be­nö­ti­gen. Den­noch: Es hat sein müssen! ;-)

Samstag, 10. Dezember 2005

Tol­ler Fund, mie­ser Schund?

Im IC von Stutt­gart nach Nürn­berg ha­be ich un­ter mei­nem wuch­ti­gen Er­ste-Klas­se-Sitz ein dickes Ta­schen­buch ge­fun­den, ei­nen Thril­ler von ei­ner an­geb­lich »welt­be­rühm­ten« (gleich­wohl mir völ­lig un­be­kann­ten) Au­torin. Die Schwar­te hat ein Le­se­zei­chen in der Mit­te und ist der/dem Leser(in) mög­li­cher­wei­se beim Ein­dö­sen auf den Ab­teil­bo­den ge­rutscht (was nicht für den In­halt sprä­che) und her­nach wohl mit den Fü­ßen un­be­ab­sich­tigt un­ter den Sitz ge­scho­ben wor­den. So ein »Ge­schenk des Him­mels« (ich pfle­ge bei so­was von ei­ner »Lie­fe­rung des Uni­ver­sums« zu spre­chen) kommt ja nie von un­ge­fähr, da­her über­le­ge ich nun, wie ich mit die­ser Fü­gung des Schick­sals am be­sten um­ge­hen soll...

Er­ste Mög­lich­keit: Den Wäl­zer zum Fund­bü­ro zu brin­gen. Wird frei­lich nichts hel­fen, nie­mand wird we­gen ei­nes je­der­zeit nach­kauf­ba­ren Pa­per­backs nen­nens­wer­ten Nach­for­schungs­auf­wand be­trei­ben, son­dern sich das Ding ein­fach er­neut be­sor­gen (oder eben auch nicht, wenn es sich doch um eher drö­ge Lek­tü­re ge­han­delt ha­ben sollte).

Zwei­te Va­ri­an­te: Das Ding sel­ber zu le­sen. Nur ab wo? Ab dem Le­se­zei­chen in der Mit­te, um die Buch­sta­ben gleich­mä­ßig ab­zu­nut­zen? Wä­re aber ver­mut­lich nicht gut für das Ver­ständ­nis der Hand­lung. Von vor­ne dann? Dann wür­de ich die er­ste Hälf­te des Bu­ches dop­pelt ver­schlei­ßen, und wer weiß, ob sich der Auf­wand lohnt. Viel­leicht ge­nau bis zum Le­se­zei­chen, um mich in die La­ge des ur­sprüng­li­chen Be­sit­zers (resp. Be­sit­ze­rin) zu ver­set­zen? Wä­re letzt­lich si­cher auch unbefriedigend....

Nach kur­zer Re­cher­che bei amazon.de (sprich Lek­tü­re der dort ein­seh­ba­ren Le­ser­mei­nun­gen) fa­vo­ri­sie­re ich ei­ne drit­te Op­ti­on: Ich wer­de den Ro­man auf der näch­sten Dienst­rei­se wie­der »aus­wil­dern« und so­mit er­neut in Um­lauf brin­gen: Da­mit spa­re ich ei­ne Men­ge Zeit und ma­che je­mand an­de­rem wo­mög­lich ei­ne Freu­de. Und ich selbst schaue vor­sichts­hal­ber für­der­hin nicht mehr un­ter die Sit­ze, sonst fin­det das ver­schmäh­te Stück Li­te­ra­tur am En­de noch zu mir zu­rück und glotzt mir in stum­mer An­kla­ge ent­ge­gen... Das wä­re mir denn doch arg peinlich!

Freitag, 9. Dezember 2005

Mind – Bo­dy – Soul

Vor ei­ni­gen Jah­ren ha­be ich da­mit be­gon­nen, wei­se Apho­ris­men & Zi­ta­te zu sam­meln und die­se den drei exi­sten­ti­el­len Aspek­ten Geist, Kör­per und See­le zu­zu­ord­nen. Das Er­geb­nis war (und ist) ei­ne ei­ge­ne klei­ne Home­page, die Sie mit ei­nem Klick auf das kel­ti­sche Schmuck­stück in ei­nem neu­en Fen­ster öff­nen können:

Trinity
 
Tri­ni­ty

Heu­te fin­det man im In­ter­net ja Sinn­spruch-Kol­lek­tio­nen oh­ne En­de, aber viel­leicht kön­nen Sie selbst mei­ner klei­nen Aus­wahl et­was für Sie Er­bau­li­ches abgewinnen...

Donnerstag, 8. Dezember 2005

Bau­klöt­ze staunen!

Auf ar­te lau­fen im­mer wie­der sehr be­mer­kens- und se­hens­wer­te Do­ku­men­ta­tio­nen, und ich möch­te hier und heu­te die Se­rie Bau­kunst wärm­stens empfehlen:

Je­de Fol­ge wid­met sich ei­nem Pro­to­typ der ar­chi­tek­to­ni­schen Mo­der­ne. Das je­wei­li­ge Bau­werk wird »vom Kel­ler bis zum First« un­ter tech­ni­schen, äs­the­ti­schen, aber auch öko­no­mi­schen Ge­sichts­punk­ten ana­ly­siert. Au­ßer­dem zei­gen die Fil­me, wie sich die ein­zel­nen Ge­bäu­de in ih­re Um­ge­bung einfügen.

Die­sem Zi­tat aus der ar­te-Home­page muß ich nicht viel hin­zu­fü­gen, au­ßer viel­leicht, daß sich al­le Fil­me durch über­aus ru­hi­ge Ka­me­ra­füh­rung aus­zeich­nen, was ih­nen ge­ra­de­zu me­di­ta­ti­ven Cha­rak­ter ver­leiht. Sehr, sehr gut gemacht!

Lei­der ist die Se­rie schon kom­plett »über den Äther« ge­gan­gen, aber weil ich sie so her­vor­ra­gend fin­de und oben­drein selbst nicht al­le Fol­gen mit­ge­kriegt ha­be, ha­be ich mir die DVD-Aus­ga­be ge­lei­stet, die man z.B. bei amazon.de be­stel­len kann. Der Preis liegt bei ei­nem sol­chen »Spe­cial Interest«-Titel na­tur­ge­mäß ober­halb des von Hol­ly­wood-Mas­sen­wa­re her Ge­wohn­ten, doch nie­mand wird die In­ve­sti­ti­on mei­nes Er­ach­tens je bereuen...

Baukunst

Die je­weils ei­ne knap­pe hal­be Stun­de lan­gen Film­do­kus lie­gen auf ins­ge­samt 4 DVDs vor und zei­gen im Einzelnen:

Die Bild­qua­li­tät der merk­wür­di­ger­wei­se in der ame­ri­ka­ni­schen NTSC-Fern­seh­norm ge­ma­ster­ten Fil­me ist sehr gut, in PAL wä­re sie auf­grund der hö­he­ren Auf­lö­sung ver­mut­lich noch ei­nen Tick bes­ser. Lei­der sind auf den Sil­ber­schei­ben kei­ner­lei Ex­tras ent­hal­ten, man fin­det aber in­ter­es­san­te­ste Hin­ter­grund-In­for­ma­tio­nen über die oben ge­schal­te­ten Links zur arte-Website...

Film / Inhalt 5 Sterne
Bild & Ton 4 Sterne
Ex­tras 0 Sterne
Auf­ma­chung 3 Sterne
Ge­samt­ur­teil 5 Sterne

zonebattler’s Fa­zit: Zwei­fels­frei ei­ne Samm­lung von blei­ben­dem Wert und ei­ne Be­rei­che­rung für al­le, die sich an schö­ner, funk­tio­na­ler und au­ßer­ge­wöhn­li­cher Ar­chi­tek­tur er­freu­en kön­nen. Ein wei­te­res DVD-High­light im sehr am­bi­tio­nier­ten Ver­triebs­pro­gramm der ab­so­lut Me­di­en GmbH !

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