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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


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Papp­ka­me­rad

Fern­seh­gucken tu’ ich ja fast kaum noch, aber dar­über le­sen im­mer wie­der ger­ne!

  1. earl  •  23. Sep. 2009, 8:26 Uhr

    »Papp« ist rhei­ni­sches Platt für Brei.

    #1 

  2. zonebattler  •  23. Sep. 2009, 9:01 Uhr

    Und was be­deu­tet es dann, wenn ei­ner »den Brei auf« hat? Hier­orts hat man al­len­falls Hü­te, Müt­zen oder Kap­pen auf...

    #2 

  3. Lexikaliker  •  23. Sep. 2009, 17:43 Uhr

    Ich ken­ne den Aus­druck »Du hast wohl ‘n nas­sen Hut auf«, wo­bei ein nas­ser Hut je nach Ma­te­ri­al und Feuch­tig­keits­grad durch­aus brei­ige Kon­si­stenz an­neh­men kann.

    #3 

  4. zonebattler  •  23. Sep. 2009, 19:22 Uhr

    Aber nas­se Hü­te schrump­fen beim Trock­nen, was selbst bei Dick­köp­fen wie mir Kopf­schmer­zen her­vor­ru­fen könn­te, die nicht von Pap­pe wä­ren...

    #4 

  5. Lexikaliker  •  24. Sep. 2009, 15:44 Uhr

    Dann ge­hö­ren wohl eher Schrumpf­köp­fe zu der Ziel­grup­pe für trock­nen­de nas­se Hü­te.

    #5 

  6. zonebattler  •  24. Sep. 2009, 15:59 Uhr

    Fragt sich nur, was Ur­sa­che und was Wir­kung ist!

    #6 

  7. Lexikaliker  •  24. Sep. 2009, 19:34 Uhr

    Ich glau­be, das läuft dann un­ter »Wech­sel­wir­kung«.

    #7 

  8. earl  •  24. Sep. 2009, 21:41 Uhr

    »Ich hab den Brei auf(-gegessen)«, heißt das na­tür­lich, al­so »Ich hab ge­nug da­von«.

    »Ich hab den Hut auf« al­lein ist ge­nau so we­nig wert, das steht für »Ich hab den Hut auf­ge­setzt«.

    Ver­steh mich nicht falsch, ich will in kei­ner Wei­se die Fern­seh­sen­dung ver­tei­di­gen. Die war so schlecht, dass es weh tut. Ich bin ganz auf eu­rer Sei­te.

    Nur an der Pap­pe gibt es nichts aus­zu­set­zen. Fahr mal in Ruhr­ge­biet, das wirst du da stän­dig hö­ren.

    #8 

  9. zonebattler  •  25. Sep. 2009, 6:51 Uhr

    Hab’ herz­li­chen Dank für die Klar­stel­lung der ei­gent­li­chen Be­deu­tung von »die Pap­pe auf­ha­ben«: Die ist na­tür­lich ab­so­lut lo­gisch und nach­voll­zieh­bar, auch wenn sie sich dem sprach­lich Orts­frem­den nicht auf An­hieb er­schließt. Freund Le­xi­ka­li­ker und ich lie­ben der­lei ku­rio­se Phra­sen sehr und freu­en uns, wenn sie uns Ge­le­gen­heit zu al­ber­nen Wort­pie­le­rei­en bie­ten. Wir woll­ten im obi­gen Schlag­ab­tausch kei­nes­falls uns bei­de zu sehr und Dich zu we­nig ernst­neh­men! ;-)

    #9 

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