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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


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Die Schatz­in­sel (8)

Der ei­ne oder die an­de­re wird sich si­cher­lich schon ge­fragt ha­ben, war­um sich des zonebattler’s dies­jäh­ri­ger Rei­se-Rap­port der­ma­ßen in die Län­ge zieht und kein En­de fin­den will. Nun, ei­ne na­he­lie­gen­de Er­klä­rung könn­te der am gest­ri­gen Tag of­fi­zi­ell ein­ge­läu­te­te Som­mer sein, der sich zu­min­dest hier in der frän­ki­schen Pro­vinz so gar nicht von der som­mer­li­chen Sei­te zei­gen mag! Da schwelgt un­ser­ei­ner nur zu gern in den noch fast fri­schen Ur­laubs­er­in­ne­run­gen und ver­setzt sich im Gei­ste lie­ber zu­rück in das an­ge­neh­me Kli­ma der Ka­na­ren...

Blick aus den Bergen auf Santa Cruz de La Palma

Das obi­ge Bild rückt die üp­pi­ge Ve­ge­ta­ti­on, das Meer und die mensch­li­che Zi­vi­li­sa­ti­on in en­ge Nach­bar­schaft, und ge­nau so ist es dort drü­ben auch: Wer sich in ei­nem je­ner Le­bens­räu­me tum­melt, hat es nie weit bis zu den bei­den an­de­ren! Man ge­wöhnt sich schnell dar­an und wünsch­te sich bald, daß es da­heim in der gro­ßen Stadt im Bin­nen­land doch ge­nau­so ein­fach sein mö­ge, den ei­ge­nen Art­ge­nos­sen zu ent­flie­hen und zum völ­lig un­ge­stör­ten Kon­takt mit der un­ge­stü­men Na­tur zu fin­den.

alte Getreidemühle mit abgerüsteten Flügeln

Na­tür­lich ist auch La Pal­ma trotz al­ler Schön­hei­ten nicht das Pa­ra­dies auf Er­den, hier wie an­dern­orts sind wirt­schaft­li­che In­ter­es­sen, ego­isti­sches Be­sitz­den­ken und Stre­ben nach Macht star­ke Trieb­fe­dern des mensch­li­chen Tuns. Und ob die Pal­me­ros in ih­rer Mehr­heit die Schön­heit Ih­rer In­sel an­ge­mes­sen zu wür­di­gen wis­sen, ist auch noch nicht er­wie­sen. Hat­te ich üb­ri­gens schon er­wähnt, daß die groß­flä­chi­gen Ba­na­nen­plan­ta­gen dem Ei­land nicht eben zur Zier­de ge­rei­chen?

Bananenfelder, wohin das Auge blickt...

Aus­ge­rech­net Ba­na­nen! Zum knall­hart ma­ni­pu­la­tiv-an­kla­gen­den Re­por­ta­ge­fo­to­gra­fen hat der Ver­fas­ser in­des ganz of­fen­kun­dig nicht das Zeug, so­gar die häß­li­chen Pla­nen und Fo­li­en der Ba­na­nen­bau­ern ver­wan­delt er im abend­li­chen Ge­gen­licht zu nett an­zu­schau­en­den Licht­spie­le­rei­en. Er kann halt nicht an­ders! Und wenn wir vom Osten über die Cal­de­ra hin­weg in den We­sten sprin­gen und da die Lin­se auf die Wein-Ter­ras­sen rich­ten, dann se­hen auch die auf den er­sten Blick nicht pro­ble­ma­tisch aus:

Weinanbau im Westen La Palmas

Den­noch, selbst wenn das ge­rö­te­te Au­ge des wacke­ren Wan­de­rers den groß­flä­chi­gen Mo­no­kul­tu­ren zu­wei­len man­chen Reiz ab­ge­win­nen kann, die Rei­zung des Riech­or­gans durch die reich­lich aus­ge­brach­ten Spritz­mit­tel geht ihm dort in des Wor­tes dop­pel­ter Be­deu­tung bald die Na­se hoch. Dar­um schneu­zen wir uns jetzt kräf­tig und war­ten auf den näch­sten Teil, in dem wir uns noch ein we­nig der ein­hei­mi­schen Ar­chi­tek­tur auf La Pal­ma an­neh­men wol­len...

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