Sonntag, 29. Januar 2017
So, damit hier in meinem privaten Blog auch mal wieder was passiert, präsentiere ich umstandslos die Ergebnisse meiner heutigen ehrenamtlichen Basteleien. Erstens ein Poster zum Aushang in dem von FürthWiki e. V. frisch angemieteten Schaukasten:
Der zonebattler ist leider kein gelernter Grafiker, daher hat er nach einem Werkzeug gesucht, welches von einem mäßig begabten Feinmotoriker wie ihm intuitiv bedient werden kann. Nach kurzer Suche gefunden und erwartungsfroh benutzt hat er die Online-Layouterei canva.com, und die dort gebotene Auswahl von Layouts, Grafiken, Schmuckelementen etc. ist doch einigermaßen umfangreich.
Daher war es ihm erstens ein Leichtes und zweitens ein Vergnügen, anschließend für eine weitere Fürther Heldentruppe ein vorzeigbares Plakat zu designen:
Über unsere wackeren und wetterfesten LebensmittelretterInnen hatte ich ja neulich schon einen eigenen Artikel im FürthWiki verfaßt. Letzten Freitag Abend trafen sich übrigens die Aktiven und eine Handvoll »Kunden« zum gemeinsamen Koch-Event, um die nach der Verteilung immer noch übriggebliebenen Lebensmittel zu verarbeiten und zu vertilgen: Steigenweise Karotten wurden zu Salat, Suppe und Kuchen veredelt, und der gelungene Abend war sättigend für Leib und Seele. Schön, wenn man sich dafür mit etwas Mausschubserei erkenntlich zeigen und nützlich machen kann...
Sonntag, 16. Oktober 2016
Nachdem dieser Tage in einer Onlinestudie zu lesen war, daß die mobile Internet-Nutzung wieder einmal stark zugenommen hat und nicht nur die junge Generation, sondern insbesondere auch rüstige Rentner (m/w) verstärkt mit dem Smartphone durch den virtuellen Kosmos surfen, habe ich zonebattler’s homezone auf »responsive design« umgestellt. Da meine betagte »Blog-Tapete« (engl. »Theme« genannt) das leider nicht von Haus aus hergibt, habe ich mich dazu einer nachträglich angeflanschten Plugin-Lösung bedienen müssen. Das Ergebnis ist aber keineswegs zweitklassig, wie jeder sehen kann, der sich mein Blog auf dem Smartphone zu Gemüte führt. Ganz im Gegenteil: Das gut lesbare und leicht bedienbare Mobil-Layout wirkt dynamisch und modern. Très Chic! Besucher (m/w) können dennoch jederzeit zur traditionellen Desktop-Ansicht zurückwechseln, und damit ist dann jeglichen Geschmackspräferenzen (m/w) Genüge getan...
Sonntag, 6. September 2015
Am 6. September 2005 habe ich meinen allerersten Blog-Beitrag verfaßt, zum 1. Januar 2009 bin ich dann mit meinem virtuellen Hausrat auf eine eigene WordPress-Installation umgezogen. Dem lange Zeit recht träge reagierenden Blog konnte ich am 20. Januar 2010 einen fulminanten Geschwindigkeitszuwachs bescheren, bis ich dann am 6. September 2011 nach sechs Jahren Bloggens den Laden dichtmachte.
Exakt sechs Monate später habe ich das Schweige-Gelübde gebrochen, und seither mache ich munter weiter, mal energisch, mal lethargisch, mal mit Worten, mal mit Bildern. Ich danke allen interessierten Leserinnen und Lesern für ihre geschätzte Aufmerksamkeit und die hinterlassenen Kommentare. Die vielen lustigen, lehrreichen und inspirierenden Wortwechsel motivieren zum Weitermachen.
In diesem Sinne: Auf die nächste Dekade!
Sonntag, 30. August 2015
Wenn ich nun schon Vorstandsmitglied und Webmaster von FürthWiki e.V. bin, dann sollte ich mich nicht nur meinem Mandat als Schatzmeister widmen und die Vereins-Website vollschreiben, sondern auch mal einen eigenen Artikel im Online-Lexikon selbst verfassen und veröffentlichen. So dachte ich mir heute, und damit habe ich dann auch einen Großteil des heutigen (wegen einer opulenten Hochzeitsfeier am Vortage schlaftrunken begonnenen) Vormittags verbracht. zonebattler proudly presents his Erstlingswerk:
Wird sicherlich demnächst noch ein bisserl ausgebaut werden, aber für den Anfang bin ich recht stolz auf das Ergebnis, welches ich (dank fleißigen Syntax-Spickens in bestehenden Beiträgen) auf Anhieb fehlerfrei zusammengezimmert habe. In einem Artikel-Bild ist übrigens ein Kunstwerk zu sehen, welches inzwischen den Weg in des Autors gute Stube gefunden hat. Das aber bekommen nur Freunde im Original zu sehen und nicht die anonyme Öffentlichkeit als großformatige Abbildung...
Donnerstag, 16. Juli 2015
Seit ich mit meinem Blog im Januar 2009 einen Neustart auf WordPress-Basis hingelegt habe, verwende ich bis heute unverändert das gleiche Design, im Fachjargon »Theme« genannt. Mit leichten Modifikationen (vor allem farblicher Art) setze ich dieses Theme auch in der Website der Medien PRAXIS ein. Mein drittes Projekt, das lokale Bürger-Blog »Fürther Freiheit«, sieht (bei identischem Unterbau) dank des verwendeten Themes im Magazin-Stil äußerlich schon völlig anders aus. Spätere Projekte – wie zum Exempel das Vereins-Blog von Fürth Wiki e.V. – habe ich mit eigenhändig modifizierten Varianten des WordPress-Standard-Themes »Twenty Ten« gestaltet, und bis heute bin ich mit allen meinen weiland skrupulös getroffenen Design-Entscheidungen durchaus zufrieden. Eine nachträgliche Änderung wäre angesichts des dranhängenden Rattenschwanzes an nötigem Finetuning auch eine (letztlich unnötige) Fleißaufgabe mit hohem Frustrationspotential...
Die Zeit ist allerdings nicht stehen geblieben, und nachdem die Nutzung von Mobilgeräten (Smartphones und Tablet-Computer) in den letzten Jahren geradezu explosionsartig angestiegen ist, sind heutzutage »responsive« Themes en vogue, also solche, die die Darstellung dem jeweiligen Endgerät anzupassen in der Lage sind: Während man auf dem großen PC-Monitor die Website in voller Pracht zu sehen bekommt, wird dem kleineren Wischtelefon eine abgespeckte, aber unter Mobileinsatzbedingungen besser lesbare Fassung geliefert. Schick! Mit Plugins wie »WPtouch« kann man zwar eine derartige Funktionalität näherungsweise nachrüsten, für neue Projekte empfiehlt sich indes die Wahl eines aktuellen Themes, das alle neumodischen Features bereits »unter der Haube« hat und von Haus aus mitbringt.
Und da wird es nun für mich einigermaßen unübersichtlich ob der überbordenden Vielfalt des Angebotenen: Es muß ja nicht nur die Optik gefallen, auch eine deutschsprachige Fassung sollte existieren sowie die Möglichkeit, die Seitenleiste (Sidebar) mit allerlei Modulen (Widgets) zu bestücken. Die Integration von Webshops, Werbepartnern etc. ist für meine Zwecke und zukünftigen Projekte hingegen kein Kriterium. Meine Gestaltungsfrage an die geschätzten Leserinnen und Leser mit WordPress-Erfahrung lautet also: Wer kann aus eigenem Erleben ein aktuelles WordPress-Theme empfehlen (kostenlos oder käuflich ist dabei zunächst einmal egal), welches zeitlos-elegantes Erscheinungsbild, skalierbare Präsentation und umfangreiche Funktionalität unter einen Hut zu bringt und das Zeug hat, auch langfristig gefallen zu können?
Danke für jeden Tipp!
Montag, 29. Juni 2015
Zur Zeit bin ich deutlich öfter und länger auf meinen anderen Online-Baustellen zugange als hier im eigenen Heim: Ich kümmere mich verstärkt um mein Bürger-Blog »Fürther Freiheit«, pflege das Produktions-Blog der »Medien PRAXIS« und schreibe allerlei Artikel für die Seite von »FürthWiki e.V.«, dem Förderverein hinter unserer lokalen Online-Enzyklopädie.
In der Seitenleiste rechts habe ich soeben ziemlich weit unten drei neue Abschnitte aufgemacht, in denen ich auf meine eigenen Elaborate auf den genannten Web-Präsenzen verlinke. Damit die geneigte Leserschaft sieht, daß ich doch nicht ganz so faul bin, wie es hierorts vielleicht den Anschein haben mag... ;-)
Samstag, 8. November 2014
Seit gut zwei Jahren bin ich nun schon der Webmaster von FürthWiki e. V., dem Förderverein hinter unserem populären Lokal-Wiki. Ich pflege unseren Internet-Auftritt, erweitere dessen Funktionalitäten (jüngst erst um Erstellung und Versand von professionell gestalteten Newslettern) und redigiere die hinzukommenden Text- und Bildbeiträge meiner Kollegen. Das alles passiert natürlich daheim im stillen Kämmerlein oder unterwegs vom eigenen Klapp-Rechner aus.
Am letzten Mittwoch bin ich nun überdies noch in den Vorstand gewählt und zum Schatzmeister ernannt worden. Das erweitert das Engagement um eine neue Dimension, die einerseits zwar mehr Arbeit mit sich bringt, andererseits aber durch die damit verbundenen zwischenmenschlichen Kontakte auch eine spannende Herausforderung darstellt. Es macht zudem großen Spaß, in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten an einem Gemeinschaftswerk zu arbeiten, welches wächst und gedeiht und in der Öffentlichkeit mehr und mehr Beachtung und Anerkennung findet.
Dies gesagt habend, rufe ich hiermit die Fürtherinnen und Fürther in meiner Leserschaft auf, sich ebenfalls in unserem FürthWiki aktiv einzubringen: Uns fehlt es momentan insbesondere an Inhaltslieferanten, der harte Kern der regelmäßig tätigen Artikel-Redakteure ist derzeit noch recht überschaubar.
Jede(r), der/die lokalrelevantes eigenes Wissen teilen möchte, ist bei uns willkommen! Die technischen Hürden sind schnell genommen, nächste Woche veranstalten wir in der Fürther Volkshochschule sogar das erste FürthWiki-Autorentreffen, bei dem an konkreten Beispielen die formvollendete Erstellung von enzyklopädischen Einträgen live demonstriert und geübt werden wird.
Der Grad des eigenen Engagements ist beliebig skalierbar: Wer schreibt (oder anderer Leute Geschreibsel korrigiert), muß nicht notwendigerweise Vereinsmitglied sein. Wer umgekehrt durch eine weitgehend passive Mitgliedschaft seine/ihre Verbundenheit mit der Sache demonstrieren will, kann sich einen Aufnahmeantrag herunterladen und den Verein mit jährlich 12,00 EUR (oder nach Belieben mehr) unterstützen.
In diesem Sinne: Kommet zuhauf!
Montag, 8. September 2014
Des zonebattler’s homezoniges Rechenzentrum (Tower-PC, Monitor, zwei Brüllwürfel, Tastatur, Maus, Scanner und Drucker) war ursprünglich ganz in dezentem Beamten-Büro-Beige gehalten, viele werden sich noch an diese farblosen Zeiten erinnern. Heutzutage ist die pseudo-noble Farbkombination Silber/Schwarz en vogue, letzteres gerne in der staubanziehenden und überaus kratzempfindlichen »Klavierlackeffekt«-Abart. Auch bei mir wurden altersschwache und obsolete Gerätschaften nach und nach durch dunkle Nachfolger ersetzt. Zuletzt war nur noch meine treue Tastatur übrig (Cherry Modell RS 6000 M), die dank solider Mechanik, abriebfest eingelaserter Tastenbeschriftung und reinigungsfreundlichem Aufbau ewig zu halten versprach.
Leider hat der unlängst beschafte, quasi-neue Gebraucht-PC des Endesunterfertigten keine PS/2‑Buchsen mehr zum Betrieb von Hackbrett und Nagetier. Da war die alte Tastatur nimmer anzuschließen, zumal auch ein rein mechanischer Adapter keine USB-Tauglichkeit mehr hätte herstellen können. Mit der dem Rechner beigegebenen Original-Tastatur konnte ich mich nicht anfreunden, das heute übliche »low contrast« Design (schwarze Tasten, dunkelgrau beschriftet) taugt einem nicht, wenn man das blinde Tippen nie gelernt hat und abends überdies gerne bei schummeriger Beleuchtung in die Tasten haut. Ich sann auf ebenso effiziente wie effektive Abhilfe...
Die simple und preiswerte Lösung bestand im Kauf einer gebrauchten USB-Variante der geliebten Cherry-Tastatur in schwarzer Ausführung via eBay. Für einen glatten Zehner (inklusive Porto) fischte ich ein elektrisch passendes USB-Hackbrett aus der Bucht, welches ich sofort nach Erhalt zerlegte und gründlich reinigte. Der eigentliche Clou aber bestand im anschließenden Verheiraten des schwarzen Tastatur-Unterbaus mit den hellgrauen Tasten des alten Exemplars:
Schaut schick, aus, nicht war? Paßt vorzüglich zum Rest der auf dem Schreibtisch herumlungernden PC-Peripherie, läßt sich aber nach wie vor auch bei Funzellicht bestens bedienen! Leider ist im Gehäuseboden die Aussparung für das gediegenheitsmehrende Ballast-Blech wegrationalisiert worden, aber mit dem Gewichtsverlust kann ich eher leben als mit unleserlicher Beschriftung.
Die nach der Bastelaktion übriggebliebenen Einzelteile habe ich selbstredend nicht etwa weggeworfen, sondern zu einer komplementär kolorierten Kuriosität zusammengesetzt:
Schaut ja auch nicht ganz verkehrt aus (und erinnert mich an meine bunte Handstaubsauger-Spielerei), taugt aber aus meiner altersschwachen Sicht nur als Ersatzteilspender (falls ich z.B. mal die federnde Silikon-Matte oder das darunterliegende Kontaktfolien-Sandwich austauschen müßte).
Schade nur, daß mir mitunter trotz gut sichtbarer Tasten die rechten Worte zum jeweiligen Anlaß nicht einfallen wollen: Wenn der Musenkuß ausbleibt, nützt das beste Werkzeug nix. Aber es schadet auch nicht, für den Fall des plötzlich herniederfahrenden Geistesblitzes gut gerüstet zu sein...
Sonntag, 22. September 2013
Schon vor dreieinhalb Jahren hatte ich den Versuch unternommen, mit einer neuen digitalen Kamera meinen alten Bestand an Objektiven einer zeitgemäßen Nutzung zuzuführen. Letztlich habe ich das vollformatige Prunkstück damals aus guten Gründen nicht behalten und zurückgeschickt...
Als ich neulich aber meine zehn im Regal stehenden, analogen Spiegelreflex-Kameras der Marke Minolta entstaubte, erwachte die Lust neu in mir und ich überlegte, meinem statischen Museum zumindest teilweise wieder einen praktischen Nutzen abzugewinnen. Nach stundenlanger Recherche im Minolta-Forum, vor allem aber im SonyUserforum bestellte ich mir dann die ziemlich neue SONY SLT-A58:
Im Gegensatz zur bulligen und schweren Alpha 850 ist die kompakte und leichte Alpha 58 natürlich keine »Vollformat«-Kamera, d.h. ihr APS-C-Bildsensor ist erheblich kleiner als der Sensor im Kleinbildformat 36 x 24 mm der älteren Schwester, was gravierende Auswirkungen auf die Bildwirkung hat: Während sich der kleinbildformatige Sensor der A850 aus meinen vollformattauglichen Objektiven das maximal mögliche Rechteck herausschnippelte, kriegt der kleinere Sensor der A58 natürlich nur einen mittigen Ausschnitt davon zu sehen. Dieser sogenannte »Crop-Faktor« bewirkt im Endeffekt, daß der Blickwinkel der vorhandenen Objektive in den Tele-Bereich verschoben wird (wobei sich deren bauartbedingte Brennweite selbstverständlich nicht ändert). Kurz gesagt: Ein Weitwinkel wirkt weniger weitwinklig, ein Teleobjektiv dafür noch »teliger« als an der alten analogen oder der modernen Vollformatkamera.
Die teilweise durchaus bedauerliche Verschiebung (mit meinem Fisheye und meinem extremen 20 mm-Weitwinkel konnte ich früher auch kleine Innenräume komplett erfassen) hat natürlich auch ihre Vorteile, die freilich nicht gestalterischer Natur sind: Zum einen fällt das Gehäuse der A58 dank des kleineren Sensors erheblich kompakter und leichter aus als das der Vollformat-Vorgängerin, zum anderen kostet es nur ein Viertel bis ein Fünftel davon, mit einem zusätzlichen »Kit«-Zoomobjektiv in Leichtbauweise als nicht zu verachtende Zugabe.
Ernsthaft vergleichen kann man die preiswerte Einsteigerklasse mit der soliden Profikamera natürlich nicht. Die Unterschiede in der Materialanmutung und der Solidität sind augenfällig. Dennoch spürt man den klassenübergreifenden Fortschritt, insbesondere in Sachen Software sind dreieinhalb Jahre ja eine halbe Ewigkeit. Vor allem aber hat es mir das rückwärtige Klapp-Display angetan, da ich doch immer wieder gerne unauffällig »aus der Hüfte schieße« oder ungewohnte Perspektiven ausprobiere...
Alle aktuellen SONY-Kameras mit Wechselobjektiven sind heute keine »klassischen« Spiegelreflex-Apparate mehr mit optischem Sucher und Schwingspiegel: Statt des tatsächlichen Blicks auf das Motiv via Objektiv, Spiegel, Pentaprisma und Okular schaut man heutzutage durch den Sucher auf einen Miniatur-Monitor, dessen abstrahierende Anmutung zunächst ungewohnt ist, wenn man die althergebrachte Bauform gewohnt ist. Das Thema spaltet die Gemeinde und erhitzt die Gemüter. Meiner einer sieht den konzeptuellen Wechsel eher positiv: Der Verzicht auf die komplexe Spiegelmechanik zugunsten einer festehenden, teildurchlässigen Reflektorfolie senkt den Aufwand, erhöht die Robustheit und eliminiert den Spiegelschlag. Das elektronische Suchersystem bietet bis dato unbekannten Komfort wie Restlichtverstärkung oder Schärfentiefe-Beurteilung durch Abblendung ohne Helligkeitsverlust. Alle möglichen Informationen sind einblendbar, und um zu hilfreichen Rasterlinien zu gelangen muß man nicht nach alter Väter Sitte eine andere Mattscheibe einbauen, sondern nur den entsprechenden Menüpunkt anwählen. In ein paar Geräte-Generationen wird man den simulierten Sucherblick nicht mehr vom realen unterscheiden können, dessen bin ich mir sicher.
Daß der Umgang mit einer Systemkamera trotz allen gebotenen Komforts anders ist als der mit einer Kompaktknipse und ggf. neu erlernt werden will, habe ich auf meiner ersten Foto-Pirsch mit der neuen Kamera bereits feststellen müssen. Dennoch wird das Experiment diesmal nicht abgebrochen und die neue Ausrüstung behalten: Die erweiterten Möglichkeiten hängen nicht allzuschwer an meiner Schulter und selbst ein Totalverlust wäre finanziell kein Beinbruch. Angesichts der aktuellen Wetterlage werde ich heute aber wohl nicht das Haus verlassen, um frohen Herzens zu fotografieren, sondern nur, um sorgenvollen Gemüts einen neuen Bundestag zu wählen. Als Souverän hat man es nicht leicht, denn wenn man seine Auswahl hinterher bereut, kann man Regierung und Kanzler(in) nicht einfach umtauschen...
Donnerstag, 15. August 2013
In diesem meinem Blog haben sich seit dem Start im September 2005 mittlerweile 2.410 Artikel und 10.242 Kommentare angesammelt. Darin befinden sich insgesamt 9.154 Links, von denen zu meinem Erschrecken mittlerweile 411 tot sind und weitere 1.135 auf unterdessen geänderte Adressen umgeleitet werden. Verraten hat mir das ein WordPress-Plugin namens »Broken Link Checker«, welches im Gegensatz zu mir eine unerschütterliche Geduld dafür aufbringt, den hiesigen (und riesigen) Text-Fundus akribisch genau zu durchforsten, kaputte Links zu registrieren und zu melden.
Auch wenn man den einen oder anderen Verweis wieder reparieren kann (weil sich die weiland verlinkte Information beispielsweise an neuer Stelle ergoogeln läßt), so sind doch sehr viele Links unrettbar verloren, weil die darüber angepeilten Seiten schlichtweg nicht mehr existieren: Private Blogs, Firmenseiten, Zeitungen, es geht in diesen schnelllebigen Zeiten vieles schneller unter, als man sich darüber wundern kann.
Was kann man machen? Wenig. Im Laufe der Zeit werde ich mal hier, mal da ein bißchen was an meinem Link-Netzwerk flicken und kunststopfen, da wo es sinnfällig erscheint. Tote kann auch der zonebattler nicht wiederbeleben, dann bleibt halt der Verweis ins Nichts bestehen als ein Zeichen, daß es da mal etwas gab. Wieviele LeserInnen in älteren Beiträgen oder Kommentaren auf funktionslos gewordene Links klicken, ist ohnehin die Frage. Gemeldet hat sich deswegen noch niemand...
Was für eine Lehre ist daraus zu ziehen? Wo immer man online eine Information findet, die einem persönlich relevant und des Aufhebens wert erscheint, sollte man sich eine lokal lauffähige Offline-Kopie der entsprechenden Website generieren. Tools dafür gibt es genügend. Sogar ein Papierausdruck mag Jahre später hilfreicher sein als ein abgespeichertes Lesezeichen, welches ins elektronische Nirwana zeigt!
Freitag, 7. Juni 2013
Im von mir betreuten »Begleitschreiben« habe ich ein kleines Fußnoten-Plugin installiert, welches dem Autor eines Artikels das Anlegen indizierter Anmerkungen ebenso erleichtert wie der werten Leserschaft das Studieren: Hält man den Mauszeiger auf eine der hochgestellten Index-Zahlen, so erscheint der dazugehörige Fußnoten-Text in einem dezenten Popup-Fensterchen. Beispiel gefällig? Dann bitte hier entlang...
Mittwoch, 28. November 2012
In den letzten Tagen hat das allgemeine Spam-Aufkommen ganz erheblich zugenommen, die populärsten der zwölf von mir betriebenen und/oder betreuten Blogs liegen sozusagen unter Trommelfeuer und Dauerbeschuß. Kaum eine Spam-Granate kann allerdings den Schutzschirm durchschlagen, den das WordPress-Plugin »Antispam Bee« über allen meinen Frontabschnitten aufgespannt hat.
Bisher hatte ich die fleißige Biene so eingestellt, daß erkannte Müll-Mails kaltgestellt und drei Tage lang in Quarantäne gehalten wurden, bevor sie der automatischen Entsorgung anheim fielen. Das allerdings führte hier in meinem privaten Blog dazu, daß in der jüngeren Vergangenheit binnen 3 x 24 Stunden mehrere Tausend Spams aufliefen, an deren persönliche Sichtung aus Kontrollgründen absolut nicht mehr zu denken war:
Ab sofort lasse ich meinen virtuellen Türsteher den Dreck nicht nur auffegen, sondern auch sofort entsorgen. Das bewährte Plugin fängt die penetranten Werbe-Botschaften nicht nur zuverlässig ab, es führt nebenher auch noch eine Statistik über das Spam-Aufkommen der letzten Tage. Die graphische Visualisierung der letzten 30 Tage zeigt eindeutig den unheilvollen Trend nach oben:
Was da – global gerechnet – an Ressourcen verpulvert wird, mag man sich gar nicht vorstellen: Etliche Kraftwerke müßten die Luft nicht verschmutzen (bzw. strahlende Reste hinterlassen), wenn dieser ganze unsägliche Mist nicht die Leitungen, Server und sonstige Infrastruktur des Netzes immer mehr beanspruchen würde! Und das bei denkbar geringer Trefferquote, denn wer mag den diesen ganzen Scheiß wirklich lesen, wer klickt auf die verschleuderten Links, wer kauft den dahinterstehenden Hallodris was ab? Stehen denn tatsächlich jeden Tag soviel Dumme auf, daß man mit so primitiven Maschen Geld verdienen kann?
Es scheint so zu sein. So lange das Verschicken von Mails und und Kommentaren nix kostet, werden Geschäftemacher aller Dubiositätsgrade weiterhin das Netz mit ihren schrägen Offerten überfluten. Foren und Blogs, deren Betreiber aus Unkenntnis oder Überfordertheit keine Gegenmaßnahmen ergreifen (können), werden faktisch unlesbar. Zumindest WordPress-BloggerInnen können aber aufatmen, wenn sie die von mir schon hier und da empfohlene »Antispam Bee« auch bei sich summen lassen!