Mittwoch, 24. Oktober 2012
Ich gucke eher selten fern, noch seltener gehe ich ins Kino (und Popcorn mag ich schon gleich gar nicht). Aber wenn ich denn daheim doch mal in die Röhre glotze, dann ist das wirklich noch eine solche, und zwar der hochwertige Trinitron-Glaskolben eines professionellen SONY-Studiomonitors. Wie ich dieses zentnerschwere Stück weiland günstig erbeutet und im Schweiße meines Angesichts in meinen Hort geschleppt habe, wäre eine erzählenswerte Geschichte für sich; für die folgenden Ausführungen ist indes nur erheblich, daß ich eben keinen neumodischen Flachbildschirm an der Wand hängen, sondern ein formidables Röhrenmonster auf dem dazugehörigen verfahrbaren Untersatz in meinem heimischen Mediensaal stehen habe. Und das hat ausnahmsweise mal nix mit dem mir innewohnendem Geiz Hang zur ressourcenschonenden Konsum-Askese zu tun, sondern mit dem Umstand, daß das von mir präferierte Filmmaterial oft schon Jahrzehnte alt und daher in analoger Wiedergabe weit ansehnlicher ist als in künstlich hochdigitalisierter Form. Man möge mir das abnehmen, ich weiß durchaus, wovon ich rede.
Während mich die ganze neumodische Hollywood-Blockbuster-Mainstream-Scheiße (pardon) nicht im mindesten interessiert, kultiviere ich doch einen Hang zu modernen Märchen in Form schlau ausgedachter und opulent ausgeführter Animationsfilme, womit ich meine juvenile Freude an den alten Disney-Klassikern in die Gegenwart hinübergerettet habe. Bei solchen modernen Meisterwerken aus der digitalen Retorte würde sich nun eine hochauflösende Wiedergabe schon sehr gut machen, und angesichts des Umstandes, daß bei aktuellen Neuerscheinungen die Preise von DVD-Ausgabe und Blu-ray-Variante oft nur noch um einen eher symbolischen Euro auseinanderliegen, reifte in mir unlängst der Plan zur Anschaffung eines zukunftssicheren Blau-Strahl-Spielers heran, der ja zur Wiedergabe normaler DVDs aus dem vorhandenen Bestand nicht minder taugt.
Denn so solide mein fetter SONY-Bolide auch ist, irgendwann wird er seinen elektrischen Geist wohl mal aufgeben, zumal er aus den frühen (!) 1980er Jahren datiert und damit auch schon drei Dekaden auf dem kantigen Buckel hat. Das ist selbst für Profi-Technik kein Pappenstil. Daß eine in nebulöser Zukunft fällige Ersatzbeschaffung nur noch flach und digital sein kann, liegt auf der Hand. Von daher hielt ich es für schlau und weitblickend gedacht, mir für die Übergangszeit einen Blu-ray-Player mit analogem Videoausgang zu besorgen. [weiter]
Dienstag, 9. Oktober 2012
Gestern ereilte mich ein Überraschungspäckchen mit einem unverhofftem Buchgeschenk von meiner akribisch aktuell gehaltenen Wunschliste: Dem Leser Markus E. aus F. (Name der Redaktion bekannt, im Gegensatz zur realen Person dahinter) gefällt mein Gschmarri literarisches Wirken offenbar dermaßen gut, daß er mir mit dieser Geste seinerseits eine Freude machen wollte. Was ihm souverän gelungen ist: Den Essay-Sammelband »QQ« von Max Goldt wollte ich vor allem deshalb haben, weil ich dessen ironisch lästernde Anmerkungen über einen Kurzurlaub auf Malta mit meinen eigenen Insel-Erfahrungen abgleichen wollte. Außerdem verehre ich den Autor ob seiner ausgefeilten Sprachdrechseleien und seinen mitunter arg abseitigen Assoziationen: Beides trifft meinen schrägen Geschmack und liegt voll auf meiner Wellenlänge!
Ich danke für das feine Präsent und drehe mich huldvoll winkend auf meinem Schreib-Schemel um volle 360 Grad, damit mein Gruß in Gegenrichtung den edlen Spender auch treffsicher erreichen möge. Merci!
Sonntag, 7. Oktober 2012
Mitunter würde man gerne in einem Beitrag eine Tabelle veröffentlichen, um irgendwelche Sachverhalte, Statistiken oder Auflistungen strukturiert und geordnet zu präsentieren. Wer sich mal in nacktem HTML an der Aufgabe versucht hat, kann ein Lied davon singen, wie schnell so ein Unterfangen kompliziert werden kann und in eine Code-Wüste ausartet, die mehr Steuerzeichen als Inhalte umfaßt...
Nun kann man natürlich ausufernde Tabellen in PDF-Dokumente verpacken und dann im Artikeltext nur darauf verlinken, aber der Weisheit letzter Schluß ist das natürlich auch nicht: Gerne würde man die tabellarisch aufbereiteten Inhalte mitten im Kontext sehen, wie das in gedruckten Ausarbeitungen ja seit jeher möglich ist.
Eine ganz wunderbare (da ebenso einfache wie wirkungsvolle) Lösung habe ich dieser Tage in dem WordPress-Plugin TablePress gefunden: Mit diesem Zurüst-Modul wird das Erfassen (oder Importieren) von Tabellen-Daten und deren visuell stupende Darstellung im Artikel zum Kinderspiel! Erstmalig habe ich das ausprobiert in dem Artikel »Die Spiegelglas-Stadt Fürth«, den ich für den eigentlichen Autor formal überarbeitet und in die »Fürther Freiheit« eingestellt habe.
Mein Beispiel läßt die unfassenden Möglichkeiten des Plugins nicht mal andeutungsweise erahnen, aber Kollege MietMichel zieht in seinem Blog »Biergarten-Tester« in der Liste von Kristallweizen-Brauereien einige weitere Register: Der Betrachter kann dort (ähnlich wie in einer Tabellenkalkulation) gezielt nach einzelnen Einträgen suchen oder gar durch Mausklick in einzelne Spaltenköpfe die ganze Tabelle umsortieren lassen. Ungeahnte Möglichkeiten tun sich auf!
Einmal mehr zeigt sich, daß sich mit dem populären WordPress nicht nur einfache Blogs, sondern auch anspruchsvolle Publizierungs-Aufgaben umsetzen lassen: Dank der großen Fan-Gemeinde findet sich für fast jede Anforderung ein passendes Plugin im offiziellen Verzeichnis. Bei der Gelegenheit sei hier noch einmal daran erinnert, daß ich die von mir verwendeten und warmherzig empfohlenen Plugins auf der Seite »Selten gestellte Fragen« zusammengestellt habe. In einer damals wie heute noch gänzlich handgeschnitzten Tabelle...
Mittwoch, 25. Juli 2012
Was die Wikipedia für die weite Welt darstellt, ist das FürthWiki für das nicht ganz so große Fürth: Ein stetig wachsender Wissenspool, ein (lokal fokussiertes) Gemeinschaftswerk im besten Sinne.
Das von den beiden Gründern Felix Geismann und Mark Muzenhardt lange Zeit als Hobby betriebene Projekt hat mittlerweile eine Dynamik und Relevanz gewonnen, die eine solide und von Einzelpersonen unabhängige Fundierung als höchst wünschenswert erscheinen läßt. Aus diesem Grund wurde unlängst ein Trägerverein gegründet, bei dem der zonebattler als leidenschaftlicher Wahl-Fürther natürlich auch seine tippfreudigen Finger mit im Spiel hat...
Quasi über Nacht habe ich von gestern bis heute ein neues Blog hochgezogen für den noch in Gründung befindlichen Verein
und wer einen vergleichenden Blick in meinen Maschinenraum wirft, dem wird das Design recht bekannt vorkommen:
Hinsichtlich der Farbwahl habe ich aus lokalpatriotischen Gründen natürlich von blau auf grün umschwenken müssen, auch wenn mir das persönlich nicht wirklich als das Gelbe vom Ei erscheint. Aber hier gilt es nicht der Kunst, hier muß auf allen Ebenen Farbe bekannt werden. Lokalkolorit pur...
LeserInnen aus der erweiterten Nachbarschaft sind herzlich aufgefordert, sich bei Interesse dem Verein anzuschließen und an der Erfolgsgeschichte des FürthWikis mitzuschreiben!
Donnerstag, 24. Mai 2012
Über den letzten Newsletter auf perun.net bin ich auf einen Artikel gestoßen, dessen Lektüre mir die Vorfreude auf die in Kürze erscheinende WordPress-Version 3.4 doch etwas getrübt hat: Falls nach dem Einspielen des Updates hier und im visuell weitgehend baugleichen Medien PRAXIS-Blog nix mehr zu sehen sein sollte, habe ich die Wahl zwischen dem Einfrieren des Softwarestandes (nicht wirklich gut) und dem Anpassen der für das Aussehen zuständigen Theme-Dateien (nicht wirklich einfach für einen multipel Halbgebildeten wie mich).
Das Nachziehen und Aktuellhalten der Blogsoftware bedeutet einen Pflegeaufwand, der bei mittlerweile zehn von mir betriebenen oder betreuten Baustellen längst nicht mehr im allgemeinen Grundrauschen untergeht. Bei gegen Bezahlung gewarteten Websites ist es zudem nicht immer ganz einfach, der geschätzten Kundschaft die Notwendigkeit dieses geheimnisvollen Tuns zu erklären, denn rein äußerlich ist ja nix zu bemerken von dem kontinuierlichen Geschraube, Geöle und Geputze im Maschinenraum!
Also dann: Abwarten, Milch trinken und hoffen, daß eigene Anpassungen vielleicht am Ende gar nicht nötig sein werden...
Mittwoch, 14. März 2012
Das von mir gern verwendete und wärmstens weiterempfohlene WordPress-Plugin Antispam Bee schützt dieses Blog wirksam vor Spam-Kommentaren und filtert täglich Dutzende davon raus. Leider ist das fleißige Bienchen zu foppen, wenn Reklamemüll nicht maschinell und automatisiert hereingekippt, sondern von gedungenen Schergen manuell ins Kommentarfeld kopiert und regulär per Mausklick abgegeben wird. Seit der Wiederinbetriebnahme meines virtuellen Welttheaters habe ich schon allerhand fremdprachigen Dreck ausfegen müssen, der mir vermutlich von mies bezahlten Spam-Sklaven aus Fernost untergeschoben wurde. Da ich ja nun nicht ständig selbst hinterherputzen kann, meinen Laden gleichwohl immer sauber und adrett halten will, habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, die Schrauben etwas mehr anzuziehen: Ab sofort winkt die Biene nur noch Kommentare in deutscher Sprache durch, Äußerungen in anderen Idiomen werden gnadenlos abgestochen. Das ist einerseits schade, da es dabei durchaus zum Aussondern wertvollen, echten Feedbacks kommen kann, anderseits erscheint mir das Risiko doch vertretbar angesichts der Ruhe, die ich ab sofort wieder vor englischsprachigem und russischem Mist habe: In meinem Alter braucht man weder Schwanzverlängerer noch todsichere Geldversenkungstipps. Mit dem deutlich gewachsenen Spam-Aufkommen in deutscher Sprache wird die Antispam-Bee auch so noch fertig, da gibt’s offenbar (noch) nicht so viele, die sich die Mühe händischen Herumtrollens machen...
Dienstag, 6. März 2012
...und war nie ganz weg: In den letzten sechs Monaten habe ich hier zwar nichts mehr von mir gegeben und auch keine fremden Senfspritzer mehr zugelassen, den Maschinenraum aber gleichwohl in Schuß und immer auf dem neuesten Stand gehalten. Ein halbes Sabbat-Jahr lang habe ich es genossen, nicht mehr alles und jedes knipsen und kommentieren zu müssen. Ich habe mich wie angekündigt der Betreuung meiner anderen Baustellen mit großer Leidenschaft gewidmet, aber jetzt sehe ich es ein: Ganz ohne eigene Spielwiese ist es mir im Netz auf Dauer doch zu öde...
Zumal ich nicht wirklich erfolgreich war auf der Suche nach einer neuen Form, die sich ja nicht nur auf Äußerlichkeiten der visuellen Gestaltung hätte beschränken sollen: Ich bin wie ich bin, und auch ein neuer virtueller Garten wäre deshalb sehr bald zum gleichen »Gemischtwarenladen« verkrautet, den ich mir hier schon geschaffen und immer noch zu meiner Verfügung habe. Zudem muß ich konstatieren, daß das fotografische Können zu verkümmern droht, wenn ich keine (eigene) Plattform zum beifallsheischenden Herzeigen der geschnappten Schüsse unterhalte.
Also sperre ich hier wieder auf, ziehe die Rolläden hoch, putze das Schaufenster ein wenig heraus, erhöhe die Versionsnummer von zonebattler’s homezone auf 2.1 und mache einfach weiter. Ich gönne mir noch den kleinen Spaß, niemandem von meinem Sinneswandel zu erzählen und statt dessen abzuwarten, wer aus meiner früheren Stammleserschaft von selbst wieder den Weg hierher findet. Vielleicht schlummert ja mein RSS-Feed noch in des einen oder der anderen Feed-Reader? Bin mal gespannt...
Na also dann: Herzlich willkommen allerseits!
Dienstag, 6. September 2011
Heute vor auf die Minute genau sechs Jahren erschien der erste Artikel in diesem Blog, der vorliegende ist nun sein letzter: Nach 2.270 publizierten Beiträgen (diesen eingeschlossen) mit 3.080 eingebundenen Medien-Dateien und 9.660 dazu eingegangenen Kommentaren scheint es mir an der Zeit zu sein, das Experiment zu beenden und mich neuen Ideen zuzuwenden.
Als ich im September 2005 mit der aktiven Bloggerei begann, hatte ich noch keinerlei konkrete Vorstellung über die inhaltliche Ausrichtung und den einzuschlagenden Kurs. Daß ich nicht das Zeug zum Polit-Blogger oder Profi-Feuilletonisten habe, war mir von Anfang an bewußt, derlei Ambitionen hegte ich auch nie: zonebattler’s homezone hat sich letztlich zum bunt bebilderten »Gemischtwarenladen« entwickelt, mir zum Plaisier und meinen LeserInnen offenbar auch zuweilen zur Freude.
Mit der digital existierenden Heimstätte habe ich – höchst erstaunlicherweise – weit mehr erreicht, als ich vorher je zu hoffen gewagt hätte: Ich habe im analogen Leben Freunde gewonnen, Bekanntschaften gestiftet, die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten in vielerlei Hinsicht erweitert und vielleicht auch die eine oder andere kleine Verbesserung in der »richtigen« Welt anstoßen können.
Inzwischen bin ich aber an jenem Punkt angelangt, wo das Dokumentieren von Umständen, das Fotografieren von Zuständen, das Anprangern von Mißständen zur – mitunter durchaus lästigen – Routine geworden ist. Was könnte ich wohl gewinnen, wenn ich noch Jahre (oder gar Jahrzehnte) so weitermachte wie bisher? Vermutlich wenig. Was könnte ich indes verlieren? Lebenszeit, und davon reichlich. Die möchte ich dann doch lieber in frische Projekte investieren, an denen sich meine Leidenschaft neu entzündet: »Du lebst so lange nur, als du entdeckst.«, hat Christian Morgenstern sehr zutreffenderweise gesagt...
Natürlich werde ich weiterhin virtuelle Aktivitäten entfalten: Solange ich nicht als Vorstand von Medien PRAXIS e.V. abgewählt und aus dem Amt gejagt werde, will ich weiterhin deren Website mit großer Hingabe betreuen. Ich werde selbstredend auch nicht aufhören, mein Bürger-Blog »Fürther Freiheit« als Herausgeber zu verantworten und als Mann im Maschinenraum am Laufen zu halten. Nicht zuletzt möchte ich den InhaberInnen der von mir auftragshalber konzipierten und betriebenen Websites (zu finden im Abschnitt »Referenzen« meiner Portalseite) auch zukünftig ein verlässlicher Webmaster und virtueller Hausmeister sein. Als »Blog-Berater« kann ich zudem vielleicht hier und da meinen Senf und meine Expertise dazugeben, ohne später in Realisierung und Betrieb des Projektes persönlich involviert zu sein...
Einen besonders nachhaltigen Eindruck auf mich hinterließen die mir vor wenigen Monaten angetragenen Gestaltungsarbeiten am Literaturblog »Begleitschreiben«: Die intellektuelle Reflexionstiefe und die auf hohem Niveau stattfindenden Diskurse dort haben mich letztlich erst auf die Idee (und dann sehr schnell zu dem Entschluß) gebracht, den ollen zonebattler einzuschläfern und würdig zu bestatten. Um es dann womöglich irgendwann einmal – unter neuem Titel und in frischem Design – mit originär neuen Inhalten und Konzepten wieder zu versuchen: Es kann also gut sein, daß ich später doch wieder ein eigenes Blog aufsetze, welches dann aber mit dem bisherigen nicht mehr viel gemein haben wird außer der dahinterstehenden, realen Person des Autors.
Auch wenn es hier also nicht mehr weitergeht, das »Gesamtkunstwerk« von zonebattler’s homezone soll natürlich nicht verlorengehen und im elektronischen Nirwana verschwinden: Dieses Blog bleibt daher weiterhin (und auf unabsehbare Zeit) online, ich schließe nur die Kommentarfunktion und konserviere damit den heutigen Status. Und selbst dazu scheint mir das letzte Wort weder gesprochen noch geschrieben zu sein: Wenn ich irgendwo in den Tiefen des Netzes auf etwas stoße, was gut zu einem hierorts einst abgehandelten Thema paßt, dann werde ich bestimmt noch die eine und die andere Verlinkung in eigens dafür angelegten Kommentaren nachtragen...
Ich bedanke mich bei allen meinen Leserinnen und Lesern für die mir und meinen drolligen Hirnschwurbeleien geschenkte Aufmerksamkeit. Wer mir etwas mitzuteilen hat und sich nunmehr der Möglichkeit zum Lancieren eines Kommentars beraubt sieht, findet über das Impressum den direkten Weg zu mir. Auf Wiederlesen!
*klick*
Donnerstag, 18. August 2011
In diversen meiner Blogbaustellen, namentlich hier, da, dort und drüben, habe ich mit Hilfe des WordPress-Plugins »Easy FancyBox« eine sehr schöne Lösung zur Präsentation der jeweils eingebundenen Fotos und sonstigen Abbildungen realiseren können: Klickt man auf eines der (Vorschau-)Bilder irgendwo im Blog, so zoomt es animiert bis zur abgespeicherten Maximalgröße auf, soweit es die aktuelle Bildschirmauflösung bzw. Fenstergröße zuläßt. Der Hintergrund wird dezent abgedunkelt, bleibt aber durch einen Transparenteffekt weiterhin sichtbar. Sind mehrere Fotos in einem Artikel vorhanden, so kann man auf sehr intuitive Weise mit fallweise eingeblendeten Pfeilsymbolen von einem Bild zum anderen weiterklicken (Beispiel).
Es gibt für sowas mittlerweile vielerlei Plugins und andere Lösungsansätze, aber nachdem ich diverse ausprobiert (und mich über deren Unzulänglichkeiten oder ihre komplizierte Einrichtung geärgert habe), bin ich jetzt mit »Easy FancyBox« doch sehr zufrieden, auch wenn die deutsche Lokalisierung der dazugehörigen Konfigurationsseite etwas holprig geraten ist. Freilich, man könnte selbst Hand anlegen und die schräge Übersetzung überarbeiten, aber da das die visuelle Funktion in keiner Weise beeinträchtigt und man sich nach dem Anklicken der gewünschten Optionen nie mehr dorthin bemühen muß, habe ich es pragmatischerweise einfach so hingenommen: Hauptsache, die (Außen-)Wirkung stimmt!
Im eigenen Tagebuch hier und im weitgehend baugleichen Blog der Medien PRAXIS habe ich auf den Einbau dieser Erweiterung verzichtet: Hier wie da sind sämtliche vorhandenen Bilder ohnehin in 1:1, mithin in Originalgröße eingebunden, da gibt es nichts aufzuzoomen. Ob ich solche konzeptionellen Grundsatzentscheidungen heute wieder so treffen würde, ist die Frage. Aber kleinere Fotos haben auch ihre Vorteile: Sie werden eher selten von Spitzbuben geklaut und zweckentfremdet, sie belegen weit weniger Speicherplatz und man kann technische Mängel im Ausgangsmaterial (Unschärfen durch Verwackelung beispielsweise) einigermaßen kaschieren. So hat eben alles seine (mindestens) zwei Seiten...
Samstag, 30. Juli 2011
Für den Verein Medien PRAXIS e.V. suchen wir eine(n) kontaktfreudige(n) Vorstandskollegen/-kollegin aus Fürth oder der näheren Umgebung. Spaß an der Sache ist weit wichtiger als einschlägige Vorbelastung. Näheres dazu führen wir dort drüben aus...
Mittwoch, 27. Juli 2011
Die gute Etosha hat mich auf die grandiose Idee gebracht, es ihr gleichzutun und ein zweites Hirn zu errichten. Klar, es gibt Dienste wie Evernote, in die man alles kippen kann, was man vielleicht mal wieder hervorziehen möchte. Aber ich mag meine virtuellen Stoffsammlungen nicht irgendwelchen Dienstleistern anvertrauen, deren Geschäftsinteresse meinen Vertraulichkeitsbedürfnissen möglicherweise zuwiderläuft.
Darum bastele ich mir demnächst auch unter einer eigenen Adresse ein zweites Gedächtnis, in das ich alles an Quellen, Links, Anleitungen, Erkenntnissen etc. auslagere, was mir vielleicht in Zukunft nochmal hilfreich sein könnte. Das Projekt wird nicht geheim sein (damit ich Freunden, Kunden oder Bekannten bei Bedarf Links auf für sie relevante Artikel zuschicken kann), aber dennoch einigermaßen unsichtbar, da ich es nicht von Google & Co. indizieren lassen werde. Formal muß man sich bei so einem privaten Spickzettel weniger anstrengen, er ist ja nicht an die Öffentlichkeit gerichtet und dient nur der persönlichen Information. Struktur bringt man hinein über Filterkriterien wie Kategorien und Schlagworte, das ist weit praktischer als jedes Notizbüchlein und überdies unverlierbar.
In meinem persönlichen Alltag ist beruflich wie privat der schnelle Internet-Zugang stets gewährleistet, und wenn ich mal bewußt (wie beispielsweise im Urlaub) der Zivilisation temporär entfliehe, dann brauche ich auch mit großer Wahrscheinlichkeit nichts von dem, was ich mir virtuell gemerkt habe.
Doch, sowas ist eine feine Sache, und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein, was ich sinnvollerweise vom Palm-Organizer in eine Gedächtnisstütze auf WordPress-Basis transferieren könnte. Das ausgerechnet ich nicht längst selbst auf den Trichter gekommen bin!
Montag, 27. Juni 2011
Seit Tagen schon kümmere ich mich sehr intensiv um den Umzug des Literaturblogs »Begleitschreiben« vom Provider twoday.net auf eine unabhängige WordPress-Installation. Ich hatte ja seinerzeit auch bei jenem Dienstleister losgelegt, dann aber vor Jahren schon aufgrund diverser Unannehmbarkeiten selbst den Neustart auf eigener Plattform vollzogen. Leichten Herzens und voll mitfühlender Empathie habe ich daher sofort zugesagt, als mich »Begleitschreiber« L.S. alias Gregor Keuschnig neulich um Unterstützung bat...
Während mir das Hochziehen des neuen Blog-Rohbaus erwartungsgemäß recht flott und routiniert von der Hand ging, erwies sich indes die Migration des vorhandenen Artikel- und Kommentarbestandes (sprich: Export drüben, Import hüben) leider als erheblich schwieriger als erwartet. Gnädiger- resp. dummerweise hatte ich all die kleinen Fallstricke und Stolpersteine auf jenem Wege längst vergessen oder verdrängt, und wiewohl ich weiland die eigene Umzugsorgie ganz gut dokumentiert hatte, zeigte sich mein damaliges Merkkonzept als unzureichend durchdacht und sträflich leichtsinnig ausgeführt: Viele wichtige Details und Kniffe hatte ich bei einem Blogger-Kollegen in Kommentaren zu seinem Migrations-Report abgelegt, jedoch erwiesen sich die konservierten Links dorthin dieser Tage als mausetot. Der Kamerad hat sein Blog aus unbekanntem Grunde mittlerweile abgeschaltet, die wertvolle Dokumentation unseres trickreichen Import-/Export-Procederes ist damit verloren...
Also mußte ich doch wieder ganz von vorne anfangen, Kopfkratzen, Fluchen und späte Aha-Effekte inbegriffen. Immerhin, der befreundete Betreiber des »Begleitschreibens« ist mindestens ebenso rührig wie ich und bereits fleißig mit den notwendigen inhaltlichen Anpassungsarbeiten im inzwischen doch noch weitgehend maschinell eingelesenen Textbestand beschäftigt. Schon (bzw. noch) kann man sein neues Blog mit der alten Fassung vergleichen, und ich finde, das Facelift steht dem anspruchsvollen literarischen Salon durchaus gut zu Gesichte!