Sonntag, 4. Januar 2009
In meinem nagelneuen WordPress-Blog kann ich die im alten System »Beiträge« genannten Artikel gleich mehreren Kategorien (alias Rubriken) zuweisen. Aus grundsätzlichen Struktur-Erwägungen heraus werde ich aber davon keinen Gebrauch machen und meine Ergüsse weiterhin nur jeweils genau einer Rubrik zuordnen.
Viel spannender finde ich die neue Option, Artikel zu taggen, ihnen also sozusagen virtuelle Etiketten aufzukleben als zusätzliche Kennzeichnungen, nach denen man dann natürlich auch selektiv suchen und filtern kann. Diesen Artikel hier (eingereiht in die Rubrik »Interna«) habe ich zum Exempel mit dem Tag (sprich »Täg«) »Maschinenraum« versehen.
Zugriff auf alle Artikel mit einem bestimmten Etikett (alias »Tag«) erhält man z.B. über die in der rechten Seitenleiste unter »Kleine Kostproben« eingebaute »Tag Cloud« (zu deutsch »Etiketten-Wolke«) in Kugelform. OK, es ginge wie in dem oben gezeigten Screenshot Bildschirmfoto oben auch platt und eben und ohne jegliche Animationsspielerei, aber warum soll man nicht auch mal etwas Neckisches wagen. Jedenfalls sieht man in dieser virtuellen Sphäre die selbstredend anklickbaren Tags (ich bleibe jetzt mal bei dem eingebürgerten, englischen Begriff) in verschiedenen Größen vorbeirollen. Die Größe der Schrift hängt von der Relevanz des Tags ab, sprich von der Häufigkeit seiner Verwendung. Kein Wunder also, das z.B. »Fürth« da relativ groß erscheint, haben doch viele meiner Einlassungen zu Gott und der Welt einen lokalpatriotischen Bezug. Und daß ich gerne Fotoserien knipse und regelmäßig Rätsel aufgebe, ist meinen StammleserInnen sicher auch hinlänglich bekannt...
Momentan funktioniert die Verschlagwortung zwar schon tadellos, ist aber noch nicht von repräsentativer Aussagekraft: Fast alle der mehr als 1700 Artikel aus der Zeit vor dem Neustart am 1. Jan. 2009 harren derzeit nämlich noch des Taggens, also des individuellen Auszeichnens. Je weiter ich damit freilich voranschreite, desto interessanter wird es sein, die ganzen ollen Kamellen schönen Geschichten von früher in neuer, kontextueller Sortierung (sagt man so?) durchblättern zu können. Keine Angst, ich werde darüber nicht das Schreiben neuer Artikel vergessen! Aber jetzt geh’ ich trotzdem noch schnell ein paar Etiketten kleben... ;-)
Donnerstag, 1. Januar 2009
Willkommen im neuen Jahr und in zonebattler’s homezone 2.0 ! Mit diesem Beitrag hier starte ich in eine neue Ära meines narzisstischen publizistischen Tuns: Ab heute bin ich nicht mehr Untermieter auf der Plattform eines Bloghosters, sondern Herr im eigenen WordPress-Haus. Wie im Leben jenseits der Mattscheibe auch bringt das freilich nicht nur neue Freiheiten mit sich, sondern auch eine ganze Anzahl von Pflichten: So ist es nunmehr ausschließlich an mir, mich um den Maschinenraum hinter den Kulissen zu kümmern und den komplexen Mechanismus meines Blogs am Laufen zu halten...
Das hört sich schlimmer an als es ist, WordPress ist eine ziemlich komfortable und auch stabile Software; das Veröffentlichen neuer Beiträge wird vermutlich öfter von mangelnder Inspiration meinerseits gebremst werden als von technischen Widrigkeiten. Freilich ist es das fällige Anpassen und Zurechtrücken der aus dem alten Blog übernommenen 1709 Beiträge und 6447 Kommentare, was mich auf längere Zeit beschäftigt halten wird: Sämtliche internen Links auf andere Artikel müssen manuell umgeschrieben, die weiland gestaffelt eingerückten Kommentare randbündig nivelliert und ggf. in die logische Reihenfolge umsortiert werden. Eine lästige, wiewohl unumgängliche Fleißarbeit. Nein, ich jammere nicht, ich will es ja nicht anders. ;-)
Überdies gilt es noch ein wenig an der Optik zu feilen: Während es im Hinterzimmer jetzt von Hause aus schöner und aufgeräumter zugeht denn jemals zuvor beim früheren Provider, ist das mit dem Oberflächendesign nach außen hin so eine Sache: Zwar gewährt einem die virtuelle Wortpresse theoretisch schier unbegrenzte Gestaltungsfreiheiten, doch erfordert deren konkrete Umsetzung einiges an Fachkunde und technischem Detailwissen, sofern man sich nicht mit einem der vorgefertigten Standard-Layouts zufrieden geben mag. Und das will ich natürlich nicht: Wiewohl ich behutsame Verbesserungen plane und die mir neu in die Hand gelegten Möglichkeiten auch dezent zu nutzen gedenke, so soll zunächst der Wiedererkennungswert des neuen Blogs im Vergleich zum alten allemal sehr hoch ausfallen. An dieser Stelle danke ich meinem treuen Freund, dem Lexikaliker für seine geduldige und fachkundige Hilfestellung nebst Blog-Fernwartung während der Weihnachtsfeiertage: Ohne ihn und seine flinken Finger sähe das hier noch nicht annähernd nach zonebattler’s homezone aus!
Schließlich bitte ich meine geschätzten LeserInnen um Geduld und Nachsicht, wenn manches hier etwas ungewohnt aussieht und auch viele Querverweise in den alten Beiträgen noch nicht wieder einwandfrei funktionieren: Es wird werden, Schritt für Schritt, und es soll vor allem schon bald mit neuen Ideen inhaltlich weitergehen!
Technischer Hinweis: Wer über die Aktivitäten dieses Blogs auf dem Laufenden gehalten werden möchte, kann die beiden getrennt angebotenen RSS-Feeds für Beiträge und Kommentare abonnieren. Der zonebattler empfiehlt den Einsatz seines Lieblings-Browsers Opera, der über ein integriertes Feed-Reader-Modul verfügt.
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Bis zur offiziellen Inbetriebnahme dieses Blogs am 1. Jan. 2009 herrschen hier noch reger Testbetrieb und hektisches virtuelles Stühlerücken.
Eventuell verfrüht hereinspitzende Gäste dürfen sich selbstredend gerne jetzt schon etwas umschauen: Der Boden und die Fenster sind frisch gewischt, Mörtel, Pinsel und Farbe dagegen diskret hinter den Tapetentüren versteckt. Alle Pretiosen aus dem Vorgängerblog wurden schon herübergekarrt und provisorisch auf die neuen Regale und Vitrinen verteilt...
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Heute ist die lang und sehnlichst erwartete WordPress Version 2.7 erschienen: Ein großer Wurf, insbesondere bei der totalen Neugestaltung des Backends (also des virtuellen Maschinenraumes hinter der Kulisse). Klasse! Jetzt wird es langsam ernst mit der geplanten Migration von zonebattler’s homezone auf die eigene Plattform: Der Countdown läuft, am 31. Dez. 2008 wird hier dicht und drüben weitergemacht!
Dienstag, 18. November 2008
Heute habe ich mir den heißgeliebten Rechner geschossen: Ein frisch installiertes Programm hatte sich beim ersten Lauf aufgehängt und war durch keinen Kunstgriff mehr zu beenden (auch nicht durch den namens [Strg] [Alt] [Entf], die Mühle war komplett eingefroren). Da blieb nach vielen Versuchen letztlich nur der Griff zum Hauptschalter...
Beim nächsten Startversuch kam der Schock: Schwarzer Bildschirm, krude weiße Buchstaben, das nicht korrekte Herunterfahren von vorhin hochnäsig bemängelnd. Ja, ja, geschenkt, ging doch nicht anders! Aber o weh, nicht mal zum abgesicherten Modus oder gar nur zur blinkenden Eingabeaufforderung ließ sich die Maschine überreden: Aus, Äpfel, Ende.
Also gut, der zonebattler ist ja ein bekennender Berufspessimist, der regelmäßig Backups zieht und nicht müde wird, derlei weise Vorsichtsmaßnahmen erhobenen Zeigefingers allerorten zu predigen. Aber o Schreck, o Graus, ich kam beim Neustart nicht mal mehr per [F10] ins BIOS rein, um dort die Boot-Reihenfolge umzustellen: Zwar verfüge ich über eine Notfall-CD, aber auf die müßte der Kasten natürlich zuerst zugreifen, bevor er dann auch auf der Festplatte nach einem Betriebssystem sucht...
Wenn nicht mal mehr das BIOS zu erreichen ist, dann pocht das Herz bis zur Halskrause und der Angstschweiß fließt in Strömen. Bei diesem Stand der Dinge mußte ich glücklicherweise eine Runde aussetzen und zum Onkel Doktor eilen, bei dem ich einen dringlichen Termin hatte. Während der Heilkundige mich behandelte (und zwischendrin immer mal wieder warten ließ), sann ich meinerseits über heilende Behandlungsmöglichkeiten für meinen treuen Rechenknecht nach. Endlich wurde ich als (fast) geheilt entlassen: ab durch die Mitte und heim in die gute Stube mit dem bereits halb ausgezogen wartenden Blechkameraden!
Während man verwirrte Menschen zuweilen durch Elektroschocks zu behandeln trachtet, ist bei irren Computern oftmals das Gegenteil angezeigt: Ich zog zunächst das Netzkabel ab und entnahm dem Mainboard sodann seine Pufferbatterie in der Hoffnung, seinem BIOS dadurch zu einer vollständigen Amnesie zu verhelfen. Nach ein paar Minuten stöpselte ich das Kabel wieder rein und harrte gespannt der Reaktion...
Und siehe: Das BIOS kam wieder und beschwerte sich erwartungsgemäß über seinen Gedächtnisschwund. Also zunächst Uhrzeit und Datum eingetippt und dann den neulich erst abgespeicherten Konfigurationsstand von einer knallroten Diskette eingelesen (wann braucht man dergleichen heutzutage noch? In genau solchen unverhofften Katastrophenfällen!). Sodann im BIOS noch das CD-Laufwerk als primäres Boot-Medium gewählt und einmal mehr frisch durchgestartet!
Um die geschätzten LeserInnen jetzt nicht über Gebühr zu langweilen, überspringe ich ein paar redundant durchlaufene Testschleifen, in denen mein alter CD-Brenner die von ihm selbst angefertigte Rettungs-CD partout nicht einlesen wollte. Das DVD-ROM-Laufwerk einen Schacht tiefer zickte deutlich weniger rum und lud letztlich ordnungsgemäß mein Recovery-Programm, mit dessen Hilfe ich in einer bangen halben Stunde die komplette System-Partition C: von der letzten Routine-Sicherung vom Monatsersten wiederherstellen konnte. Ein ausgiebiger Scandisk-Lauf reparierte diverse fehlerhafte Sektoren. Danach war es vergleichsweise ein Kinderspiel, die paar seit dem Backup vorgenommenen Aktualisierungen an Hardwaretreibern und Anwendungssoftware nachzuvollziehen. Dauerte natürlich immer noch eine Weile, ist aber kein Vergleich zu einem echten Neuaufsetzen mit allen Konsequenzen...
Vor allem aber: Endlich hat sich der leicht paranoide Aufwand mit der regelmäßigen Sicherei mal ausgezahlt! Im Grunde hab’ ich nur eine Handvoll Mails aus den letzten fünf Tagen verloren, alle anderen waren aus gesicherten Dateien problemlos wiederherzustellen. Einmal mehr frage ich mich, was eine(r) macht, der/die mangels besseren Wissens oder auch nur aus Faulheit auf Backup-Maßnahmen verzichtet? Nein, ich will es gar nicht wissen. Ich jedenfalls ziehe mir jetzt sicherheitshalber gleich nochmal ein Komplett-Image vom Laufwerk C:!
Samstag, 15. November 2008
Das von mir sehr geschätzte gesellige Zusammensein mit meinen LeserInnen hat sich in der letzten Zeit leider etwas bescheiden ausgenommen: Die einen können wegen regelmäßig fixer Termine an Dienstagen seltenst kommen, die anderen ersaufen derzeit in saisonal bedingtem Arbeitsanfall. Zudem haben die Treffen wohl auch ob ihrer Häufigkeit und dem seit geraumer Zeit nicht mehr geänderten Austragungsort ein bißchen an Schwung und Esprit verloren. Es ist also an der Zeit, an den verfügbaren Stellschrauben zu drehen und damit unsere kommunikativen Abende wieder für alle etwas attraktiver zu gestalten! Der zonebattler verkündet daher hiermit seinen 3‑Punkte-Plan:
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Die »Tafelrunde« heißt ab sofort wieder Stammtisch: Das mag manchen zu gutbürgerlich oder gar zu prollig erscheinen, klingt aber dafür auch nicht abschreckend (pseudo-)elitär.
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Statt zweier Termine im Monat gibt es nur noch einen, um die Vorfreude und den Mitteilungsdrang allenthalben zu steigern. Die Wahl eines festen Tages (des 10.) garantiert sowohl leichte Merkbarkeit wie auch wechselnde Wochentage zur Freude aller an bestimmten Tagen Verhinderten.
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Wir werden jedesmal woanders hingehen und uns die gastronomische Vielfalt Fürths zu Nutze machen: Warum nicht auch mal Sushi statt Pizza goutieren? Für Lokal-Empfehlungen habe ich jederzeit ein offenes Ohr!
Beständig ist allein der Wandel, heißt es, und nun bin ich mal gespannt, wie sich unsere in der Vergangenheit doch meist sehr anregenden Stammtisch-Abende in der Zukunft entwickeln werden. Weitere Gestaltungsvorschläge werden gerne gehört und nach Möglichkeit berücksichtigt!
Samstag, 27. September 2008
Sonntag, 21. September 2008
Warum sich hier in letzter Zeit so wenig tut? Weil ich andernorts viel lese, schreibe und kommentiere, die technischen Details meines unlängst angekündigten Blog-Umzuges betreffend. Das Projekt erweist sich freilich als noch umfangreicher und komplizierter als befürchtet...
Positiv stimmt zunächst der Umstand, daß ich den Export sämtlicher 1629 Beiträge und 6015 Kommentare hier in eine Textdatei bewerkstelligen und diese mit zahlreichen Suchen & Ersetzen-Läufen in mannigfaltiger Hinsicht auf die Erfordernisse des neuen Zielsystems zurechttrimmen konnte. Zum Erstellen einer sauber verwertbaren Export-Dabei waren diverse Modifikationen an sogenannten Skins erforderlich, aber wenn man weiß, woran man schrauben muß, kriegt man das auch recht schnell hin: Haken dran!
Das probeweise Einlesen der in vier mundgerechte Häppchen aufgeteilten Export-Datei in das frisch eingerichtete WordPress-Blog ging einigermaßen problemfrei vonstatten, wenngleich ich diverse Doubletten oder gar x‑fach übernommene Artikel hernach manuell wieder herauslöschen mußte. Dennoch bleibt leider noch immens viel Nachbearbeitungsaufwand übrig:
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WordPress übernimmt Beiträge und Kommentare, die zwischen 0:00 und 1:00 Uhr oder zwischen 12:00 und 13:00 Uhr abgeschickt wurden (und das sind nicht eben wenige), mit dem (idiotischen) Default-Datum 1. Jan 1970, 1:00 Uhr. Hier hilft nur eine manuelle Anpassung, die zwar zeitraubend, aber immerhin möglich ist.
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mehrere hundert Kommentare scheinen nach dem Importieren zu fehlen, zumindest weichen die Summenangaben in den Admin-Bereichen um diese Größenordnung voneinander ab. Ich werde schon deshalb jeden alten Beitrag und seine Senfspritzer anfassen und abgleichen müssen.
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Da WordPress von Hause aus tatsächlich keine verschachtelten Kommentare (also Antworten auf bestimmte Kommentare) kennt, werden alle Kommentare chronologisch untereinander angelistet. Das kann zu sinnentstellenden Umsortierungen führen, man muß also in solchen Fällen durch bewußtes Ändern von Datum und Zeit eine sinnvolle Sortierung erzwingen...
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sämtliche internen Links und Verweise auf eigene Beiträge oder auch Kommentare müssen neu vernetzt, also manuell geändert werden. Allein das ist Stoff für Monate!
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Nicht zuletzt muß auch noch das Layout angepaßt, will sagen der traditionellen und bewährten Optik des alten Blogs angenähert werden. Auch das entpuppt sich als weit weniger trivial als gedacht und erhofft...
All’ das entmutigt und frustriert mich derzeit, und der bisher für die Vorarbeiten der Migration schon aufgewendete Zeitaufwand hat mich die inhaltliche Arbeit an zonebattler etwas vernachlässigen lassen. Mal sehen, wie und wo ich da nun weiterschraube. Und ein Leben abseits der Tastatur gibt es ja schließlich auch noch!
Mittwoch, 10. September 2008
Wie mir soeben auffällt, habe ich den dritten Geburtstag meines Blogs am letzten Samstag glatt verschlafen. Sei’s drum, den vierten feiere ich dann (hoffentlich) im neuen virtuellen Heim !
Montag, 8. September 2008
Beim turnusmäßig längst fälligen Blick in das Hilfeforum meines Blogproviders bin ich auf diesen Beitrag gestoßen und habe dem zu meinem Erschrecken und Entsetzen entnehmen müssen, daß in allen kostenlosen Blogs auf twoday.net ‑also auch dem meinen- neuerdings Werbebanner eingeblendet werden. Zwar kriegen die derzeit nur jene BesucherInnen zu Gesichte, die über Suchmaschinenabfragen hergeschickt werden (StammleserInnen bleiben also unbehelligt), dennoch ist das aus mehreren Gründen für mich auf Dauer nicht akzeptabel: Erstens will ich grundsätzlich keine Reklame hier haben (deren »Abfärben« auf die eigenen Inhalte ja kaum zu vermeiden ist), zweitens sprengt es das Layout und schändet die Ästhetik. Beides ist mühsam zusammengetüftelt und mir heilig.
Anstoß nehme ich überdies an der Art und Weise der Einführung dieser folgenreichen Neuerung: Wie viele der Diskutanten hier halte ich es für dumm und dilettantisch, so etwas von jetzt auf gleich einzuführen und den offiziellen Aushang dazu im Keller mit der kaputten Glühbirne zu veröffentlichen. Daß auch kostenlose Angebote irgendwann mal refinanziert werden müssen, steht außer Frage. Aber das taugt nicht als Entschuldigung für ein derart unsensibles Verprellen der Stammnutzer.
All’ das macht es schwer, der bisherigen Plattform noch länger die Treue zu halten, zumal dann, wenn das eigene Blog als ambitioniertes Projekt von langfristiger Dauer angelegt ist. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, na gut, dann mache ich halt endlich Ernst damit und ziehe doch vollständig auf eigene Ressourcen um: Der Lexikaliker hat’s mir ja vorgemacht und wird nicht müde darin, die Vorzüge von WordPress zu preisen. Aber der hatte ja auch nur eine Handvoll alter Beiträge zu migrieren, bei mir wären es Tausende. Freilich, ich könnte den harten Schnitt machen, hier aufhören und anderswo und anderswie von vorne anfangen. Aber ich verlinke ja nun mal gerne auch im eigenen Fundus hin und her und auf Dauer geht das nur, wenn alles auf einer Plattform liegt und aus einem Guß ist...
Die Alternative wäre, mir hier für fünf Euro im Monat die erneute Werbefreiheit zu erkaufen. Doch wer weiß, was die Zukunft bringt? Jedenfalls will die adäquate Vorgehensweise gut überlegt sein, und bis ich zu einer Entscheidung gelangt bin, geht es hier erstmal weiter wie gewohnt!
Abschließend eine Bitte an die geschätzte Leserschaft: Sucht doch mal mit Tante Google nach dem zonebattler und klickt mal auf einen der gefundenen Verweise hierher in meine homezone: Wie wirkt die Werbung im Seitenkopf auf Euch?
Donnerstag, 28. August 2008
Seit der Rückkehr aus dem Jahresurlaub habe ich die Größe der hier gezeigten Fotos versuchshalber ein weiteres Mal verändert: Nach ursprünglich 300 x 225 und später 320 x 240 Pixeln bin ich jetzt bei einem spaltenfüllenden Format von 500 x 375 Bildpunkten angelangt. Auch wenn das deutlich mehr Speicherplatz braucht und die Gefahr unautorisierter Fremdverwendung etwas erhöht: Sei’s drum, ich bleibe dabei. Der eigenen Freude wegen und hoffentlich auch zu der meiner LeserInnen...
Frau M. aus N. (Name der Redaktion bekannt) schrieb, schrab, schrub uns wie folgt:
| Übrigens ist der zonebattler-Stammtisch ja wirklich das Gegenteil von einem Stammtisch: es treffen sich interessante, gebildete Menschen (ich rechne mich da natürlich auch dazu), keiner trinkt Bier (jedenfalls nicht massenhaft) und es gibt keine dumpfen Parolen oder eben »Stammtisch-Meinungen«, das was man normalerweise darunter versteht. Deshalb ernte ich auch immer erstaunte Blicke, wenn ich erzähle, ich gehe zu einem Stammtisch. |
Recht hat sie, die Gute. Und deswegen wird der vormalige »Stammtisch« mit sofortiger Wirkung in »zonebattler’s Tafelrunde« umbenannt und umetikettiert.