Freitag, 20. Februar 2009
Der heute frisch erschienene Rundbrief Nr. 49 unseres Fürther Stadtheimatpflegers Dr. Alexander Mayer beinhaltet dessen Jahresbericht und ist eine spannende und interessante Lektüre, die sich keineswegs nur um die heftig diskutierte »Neue Mitte« dreht. Aber natürlich auch. Erwähnung findet überdies das traurige Schicksal jenes Lokschuppens nahe der Stadtgrenze, der mir schon mehrfach als pittoreskes Fotomotiv diente...
Dienstag, 17. Februar 2009
In der F.A.Z. findet sich heute ein sehr lesens- und bedenkenswerter Artikel über die heutzutage weitverbreitete Geringschätzung von Lebensmitteln. Wie (fast) immer lohnt auch die Lektüre der dazugehörigen Kommentare...
Samstag, 14. Februar 2009
Dienstag, 27. Januar 2009
Dies ist der Titel einer ebenso ungewöhnlichen wie bewegenden Ausstellung: Der Fotograf Walter Schels hat unheilbar Kranke kurz vor und unmittelbar nach ihrem Ableben fotografiert. Zusammen mit seiner Frau, der Journalistin Beate Lakotta hat Schels ein Buch darüber verfaßt und die besagte Ausstellung konzipiert, die zur Zeit in Erlangen zu sehen ist. Weniger großformatig, jedoch nicht minder anrührend ist eine kleine Fotostrecke im Guardian.
Mittwoch, 7. Januar 2009
Auf seiner berühmt-berüchtigten Plattform »Rebellen ohne Markt« betreibt der bekannte Blogger Don Alphonso gerne billiges Berlin-Bashing und journalistische Kollegenschelte, welche den unbedarften Leser auf Dauer ob einer gewissen, repetitiven Eintönigkeit doch recht ermüden kann. Mit seinem kulturkritischen Essay »Der unfeine Tod des feinen Porzellans« hat der gelernte Kunsthistoriker freilich wieder einmal ein Kleinod in die virtuelle Welt gesetzt, dessen Lektüre unbedingt lohnt: Hinterher hat man einen anderen Blick auf die Zusammenhänge zwischen Lebensart, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Optimistisch in die Zukunft blicken wird man allerdings kaum.
Dienstag, 23. Dezember 2008
Während der letzten Zugfahrt des Jahres vom Büro aus gen homezone habe vorhin zwischen N und FÜ einen amüsant geschriebenen F.A.Z.-Artikel über heimische Spitzenköche und deren Spitzenküche gelesen. Woraufhin ich in neben dem eigenen Herd sogleich ein sanft getoastetes Brotkanterl mit rieselfähigem Kräutersalz an wellengestrichenem Frischkäse goutiert habe. War auch nicht schlecht!
Montag, 8. Dezember 2008
Auch der ansonsten unbedarft optimistische zonebattler ist seit Wochen schon höchst realiter verunsichert hinsichtlich der krisensicheren Unterbringung seiner Notgroschen [1]. Gemeinhin hält er sich mit öffentlich einsehbaren Einlassungen zum Thema Geldanlagen und Finanzen absichtlich zurück, jedenfalls allhiero in seiner homezone. Ausnahmsweise macht er den weltweit schwelenden Brandsatz aber doch zum Thema, und zwar in Form eines empfehlenden Hinweises auf den F.A.Z.-Artikel »Warum keiner mehr durchblickt«. [2]
[1] sind Münzen mit dem Nennwert von EUR 0,10 eigentlich noch rechtmäßig als »Groschen« titulierbar oder ist diese schöne alte Bezeichnung mit der letzten Währungsumstellung endgültig obsolet geworden? Ich plädiere für das Beibehalten der tradierten Nomenklatur, sonst wissen ja spätere Generationen z.B. beim Hören von Beethovens »Wut über den verlorenen Groschen« gar nicht mehr, warum da einer so außer sich vor Erregung auf dem Pianoforte herumhämmert...
[2] Man beachte auch die zahlreichen Kommentare unter dem Artikel!
Dienstag, 2. Dezember 2008
Abstieg in Amerika: »Vom eigenen Haus direkt auf die Straße«.
P.S.: Herr boomerang, am liebsten hätte ich jetzt einen Genitiv-Apostroph hinter »Kapitalismus« gesetzt, um den korrekten Casus hinter dem ohnehin auf »s« endenden Nomen angemessen zu deklarieren! ;-)
Sonntag, 23. November 2008
Schon die Lektüre der Papier-Fassung hat mich letzten Donnerstag während einer längeren Zugfahrt zutiefst be- und gerührt, jetzt habe ich die Online-Variante jenes Artikels herausgesucht, um auch meine LeserInnen an einer wirklich zu Herzen gehenden Zeit-Geschichte teilhaben zu lassen: »Doktor nach 65 Jahren« !
Sonntag, 9. November 2008
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Freitag, 17. Oktober 2008
Kaum am Bahnsteig in Nürnberg angelandet, erbrach des zonebattler’s Heimatzug durch sämtliche Türen mehrere Hundertschaften vorbelustigter Fußballfans aller Altersklassen, durch schwarz-rot-weiße Kittel uniform als AnhängerInnen des 1. FCN ausgewiesen. Der Berichterstatter fand den von ihm angesteuerten Sitzplatz bereits besetzt vor, und zwar durch einen Kasten Warsteiner mit zwei Dutzend leeren Bierpullen drin und einer fünfundzwanzigsten obenauf. Als Serviceleistung für die übrigen Reisenden hat er in Fürth den Kasten kurzerhand mitgenommen und im nahen Kaufmarkt wieder in den Kreislauf gebracht. Der Lohn der Mühe: Dreifuffzich bar auf die Kralle und Dispens vom täglichen Hanteltraining. Die kurz darauf in der Luisenunterführung aufgelesenen Red Bull-Leichtmetalldosen für 0,25 EUR Pfand das Stück sind dagegen eine im Wortsinne läppisch leichte Übung gewesen...