Wer da meint, Grund zur Klage zu haben über die desolaten Zustände in diesem unseren Lande, möge sich diesen Beitrag der geschätzten Kollegin nachtschwester zu Gemüte führen und sich dann noch einmal besinnen...
Wer da meint, Grund zur Klage zu haben über die desolaten Zustände in diesem unseren Lande, möge sich diesen Beitrag der geschätzten Kollegin nachtschwester zu Gemüte führen und sich dann noch einmal besinnen...
Abgelegt in: Empfehlungen • 13. Sep. 2008, 8:45 Uhr • Diskussion eröffnen
Während der 6‑minütigen Zugfahrt von FÜ nach N habe ich heute in meinem virtuellen Zeitungsautomaten zwei höchst unterschiedliche, aber gleich lesenswerte Artikel in der F.A.Z. gefunden: Einmal einen über womöglich dräuende Zustände hierzulande und sodann einen über herrschende Zustände andernorts. Bin mal gespannt, was mir auf der Rückfahrt heute Nachmittag unter die neugierigen Augen kommt, wenn ich weitere sechs Minuten Lesezeit zur Verfügung habe...
Abgelegt in: Vermischtes • 11. Juli 2008, 7:59 Uhr • Diskussion eröffnen
Im 1. Halbjahr 2008, also seit Neujahr bis heute, habe ich mit meiner Renngurke insgesamt 4x eine Tankstelle angesteuert und dabei in toto 102,6 Liter Benzin gefaßt, Kostenpunkt EUR 144,62. [1] Gefahren wurden damit im Berichtszeitraum ganze 1151,9 km. [2]. Soweit, so wenig, so gut. Geht ohne weiteres zu machen [3].
[1] Zum Anstellen von überschlägigen Plausibilitätsrechnungen taugen die absolut korrekten Angaben nicht wirklich, da meine Tankintervalle recht üppig ausfallen: Die Füllung vom 7. Okt. 2007 reichte beispielsweise bis zum 20. Jan. 2008!
[2] Und das, ohne sich die geringsten Mobilitätsbeschränkungen aufzuerlegen: Wer wie ich zentrumsnah in der Stadt wohnt, kann (fast) alle Besorgungen zu Fuß erledigen. Wer obendrein die Arbeitsstelle kommod per ÖPNV oder gar gleichfalls per pedes zu erreichen vermag, kann sich den Kraftwagen als Luxus für gelegentliche Ausflüge am Wochenende halten.
[3] Wer meint, gleichwohl möglichst weit hinaus auf’s Land und weg von Arbeitsplatz und Freizeitangeboten ziehen zu müssen, mag das meinethalben tun, sollte aber jegliche monetären Konsequenzen selbst tragen müssen. Es ist nicht einzusehen, daß der Staat derlei Verhalten sogar noch per Pendlerpauschale etc. von den Steuern (auch der umweltbewußt handelnden BürgerInnen) subventionieren soll.
Abgelegt in: Ansichtssachen • 30. Juni 2008, 22:19 Uhr • 14 Kommentare lesen
Abgelegt in: Kurioses • 27. Juni 2008, 14:01 Uhr • 2 Kommentare lesen
Die Abhaltung europäischer oder gar weltlicher Fußballmeisterschaften nehme ich tatsächlich nur dadurch wahr, daß ich mich zuweilen auf abendlichen Streifzügen durch die Umgebung wundere, wo denn all’ die anderen Menschen und Menschinnen abgeblieben sind. Aus deren großflächigen Abwesenheit leite ich dann mit kriminalistischen Scharfsinn die zeitgleiche Fernseh-Übertragung eines derartigen Ringelpietzes ab. Mir selbst käme es niemals in den Sinn, einer Anzahl überbezahlter Balltreter bei der Ausübung ihres Berufes zuzuschauen, aber man muß ja nicht alles verstehen. Interessant ist so ein (mehr oder weniger) sportliches Großereignis aber allemal aus der Perspektive eines potentiellen Investors: Dieser Tage kann man hierorts an zum Verkauf stehenden Stadthäusern dank durchgängig bunter Beflaggung die ethnische Belegung des augesuchten Objektes ablesen und sich dann nicht nur beim Notar anmelden, sondern auch schon bei der Volkshochschule in die passenden Sprachkurse inskribieren, auf daß man hinterher mit seinen en bloc eingekauften Mietparteien einigermaßen effektiv kommunizieren kann. So hat der Rummel um das runde Leder auch für Sportmuffel sein Gutes...
Abgelegt in: Ansichtssachen • 17. Juni 2008, 21:23 Uhr • 5 Kommentare lesen
»Gute Literatur wird schlecht gelesen«, behauptet, nein beweist Richard Wagner (nein, nicht jener) in der F.A.Z., und man ist leider geneigt, ihm beizupflichten. Sehr lesenswert auch die Kommentare zum Artikel!
Abgelegt in: Kulturelles • 20. Mai 2008, 19:08 Uhr • Diskussion eröffnen
Günter Wallraff backt Brötchen. Der zonebattler kauft diese nicht und wird auch sonst keinen Cent mehr in den Filialen von Lidl ausgeben. [ Diskussion ]
Abgelegt in: Ansichtssachen • 11. Mai 2008, 7:30 Uhr • 8 Kommentare lesen
So stand es kurz und bündig in großen Lettern auf einem DIN A4-Blatt, welches mit Tesafilm auf die Drei-Eiskristalle-Fachtür der mannshohen Kühl-/Gefrierschrank-Kombination geklebt war. Eigentlich wollen wir ja nur milchholenderhalber um die Ecke zum Discounter tappen, und nun stand das silbergraue Ding da wenige Dutzend Schritte von der eigenen Haustür entfernt auf dem Bürgersteig. Was tun? Lange bleibt sowas sicher nicht am hellichten Tag in des Universums Auslage stehen...
Schnelle Inspektion: Keine Kratzer, keine Beulen, innen der übliche Siff aus Ketchup-Resten und sonstigen Überläufen. Inneneinrichtung komplett, nur leichte Risse an den Falzen der Dichtungsbänder. Kompressor und Wärmetauscher kaum verstaubt, seitlich ein paar angetrocknete Fettspritzer. Offenbar wurde in der Küche der Vorbesitzer tatsächlich noch gekocht und nicht nur mikrowellerisch aufgewärmt. Muß man anerkennen. Doch weiter in der Befunderhebung: 201 plus 57 Liter Nutzinhalt, Energie-Effizienzklasse A. Schnelle Entscheidung: Sicherstellen.
Heimgespurtet, Ladeplattform mit Rollen dran geholt. Den Schrank auf dieselbe gehoben und ab durch die Mitte. Im Hausgang deponiert, das Absetzen des (FCKW-freien!) Kühlmittels abgewartet. Derweil im Netz ergoogelt, daß das durchaus noch aktuelle Produkt eines litauischen Markenherstellers neu immerhin um 340 EUR kostet. Nach der Karenzzeit kurzer Funktionstest: Sauber anspringender Kompressor, leiser Lauf, Innenraumbeleuchtung in Ordnung. Gut. Der Zettel hatte also recht. Warmes Wasser und Spülmittel in den Eimer gegeben, um die Inbesitznahme durch tatsächliche und symbolisch-rituelle Rundum-Reinigung zu vollenden...
Der Haushalt des zonebattler ist ja bekanntermaßen reich an Dingen, die ihm das Universum kostenlos und franko vor die Nase gelegt hat. Indessen war hier die Lieferfrist außerordentlich kurz: Erst am Vorabend hatten seine bessere Hälfte und er beim Abendspaziergang an der Rednitz entlang aus einer spontanen Laune heraus den neuen Saturn betreten und beim ziellosen Schlendern durch die Haushaltsgeräte-Abteilung diverse Kühl-Kombis ohne konkrete Kaufabsicht inspiziert. Und nun das!
Gleich am Montag Abend sollten wir uns große Plasma-Fernseher anschauen gehen...
Abgelegt in: Alltagsleben • 3. Mai 2008, 15:47 Uhr • 11 Kommentare lesen
Zuweilen liegt auch der zonebattler in seinem sprachlichen Eifer völlig daneben...
Abgelegt in: Spitzfindigkeiten • 24. März 2008, 13:21 Uhr • 2 Kommentare lesen
Sehr zu empfehlen, da klar und pointiert: »The Story of Stuff«. Anschauen!
Abgelegt in: Ansichtssachen • 16. März 2008, 8:25 Uhr • 6 Kommentare lesen
In der Zeit zeigt ein hervorragender Artikel auf, wie derzeit mit der filmischen Aufbereitung der NS-Zeit übler Geschichtsrevisionismus betrieben wird. Lesens- und bedenkenswert!
Abgelegt in: Ansichtssachen • 9. März 2008, 7:38 Uhr • 5 Kommentare lesen
Seit einiger Zeit schon fiel mir werktäglich zweimal diese klaffende Wunde in der Pflasterung der Rampe der Bahnhofsunterführung (Ausgang zur Karolinenstraße) auf:
Sowas ist ja nicht wirklich lustig, erstens kann man reintreten und sich den Haxen verstauchen, zweitens können irgendwelche Deppen in Versuchung kommen, die losen Steine durch die Gegend zu schmeißen. Drittens schreitet die Erosion der noch intakten Flächen umso schneller fort, je größer die Schadstelle schon geworden ist...
Also habe ich heute am späten Vormittag das Foto nebst Erläuterung an das zuständige Bauamt gemailt. Sechs Stunden später auf dem Nachhauseweg war das Loch, na was wohl? Genau: verschwunden! Sauber ausgebessert, reichlich Fugensand drübergekippt. Der verteilt sich wohl bald von selbst... Auch für erstklassigen Service dieser Art zahlt der zonebattler gerne seine Steuern !
Abgelegt in: Alltagsleben • 3. März 2008, 18:24 Uhr • 1 Kommentar lesen
| « Vorherige Seite | Nächste Seite » |