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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Montag, 20. Juli 2009

Un­ter­grün­di­ges

Die lan­gen, hei­ßen Som­mer­ta­ge ver­brach­ten ich und die rest­li­che Dorf­ju­gend in mei­nen nun schon ewig zu­rück­lie­gen­den Kind­heits­jah­ren gro­ßen­teils im Obern­dor­fer Wei­her na­he Möh­ren­dorf, wo­selbst dem Ver­neh­men nach ein rie­si­ger Wels oder auch Wal­ler un­vor­sich­ti­ge Ein­dring­lin­ge in sein Reich hin­ab­zie­hen und dort ver­spei­sen wür­de. Oft ha­ben wir das in spie­le­ri­schen Ak­tio­nen si­mu­liert, uns ge­gen­sei­tig an­ge­taucht und hin­ter­rücks an­ge­fal­len. Und auch wenn die gru­si­ge Ge­schich­te vom furcht­erre­gen­den Rie­sen­wal­ler mit sei­nen lan­gen Barteln letzt­lich doch nur ei­ne Le­gen­de zu sein schien, ein ge­wis­ser Rest­schau­er blieb stets er­hal­ten, schon we­gen der un­er­gründ­li­chen Tie­fe des moor­dunk­len Wei­hers und sei­ner ei­si­gen Käl­te un­ter­halb der son­nen­erwärm­ten Ober­flä­chen­schich­ten.

Ob­wohl ich es an sich auch heu­te noch nicht all­zu weit hin hät­te, bin ich schon recht lan­ge nicht mehr am, ge­schwei­ge denn im Obern­dor­fer Wei­her ge­we­sen. Nach der Lek­tü­re von Ma­dame Mo­de­stes Kunst­stück­chen »Wo die Wel­se woh­nen« scheint es zu­dem frag­lich, ob ich den nö­ti­gen Mut heu­te noch auf­bräch­te...

Freitag, 19. Juni 2009

Bon­jour tri­stesse (48)

Blick aus einer Hofdurchfahrt (Nürnberg, Schloßäckertraße)
 
Blick aus ei­ner Hof­durch­fahrt (Nürn­berg, Schloß­äckertra­ße)
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Sonntag, 19. April 2009

Tem­pus fu­git (3)

Ma­dame Mo­de­ste fühlt sich alt. Was soll da ein al­ter Kinds­kopf wie ich erst sa­gen, der ihr um min­de­stens 15 Jah­re vor­ausschlurftschrei­tet?

Samstag, 11. April 2009

Aus­ge­flo­gen

aufgegebenes Vogelhäuschen in aufgegebener Kleingartenkolonie
Dienstag, 10. März 2009

Plum­pa­quatsch statt plum­pen Quatsch

Frü­her war be­kannt­lich al­les bes­ser, ins­be­son­de­re das Fern­seh­pro­gramm. Wer bei Na­men wie »Kli-Kla-Kla­wit­ter«, »Ser­geant Ber­ry« und »Plum­pa­quatsch« nost­al­gi­sche An­wand­lun­gen be­kommt, mö­ge sich die toll ge­mach­te er­ste Fol­ge von re­tro-tv an­schau­en und mit mir in Er­in­ne­run­gen schwel­gen!

P.S.: Plum­pa­quatsch spricht ein­deu­tig mit der Stim­me von Ha­se Cä­sar !

Sonntag, 1. März 2009

Rät­sel­haf­tes Fürth (42)

So, nach­dem das letz­te Mo­nats­rät­sel ein Ge­bäu­de im Wer­den zum The­ma hat­te, soll es dies­mal ein Bau­werk im Ver­ge­hen sein. Nicht mehr lan­ge wird sich dem Au­ge des ge­neig­ten Be­trach­ters die­ser An­blick hier bie­ten, der Ab­riß steht un­mit­tel­bar be­vor:

Rätselbild des Monats

Lan­ge ha­be ich an der Bild­ge­stal­tung ge­feilt, um das farb­li­che Wech­sel­spiel von blau­em Him­mel und ro­tem Fas­sa­den­an­strich an­ge­mes­sen in Sze­ne zu set­zen, und na­tür­lich ha­be ich auch mei­nen ein­schlä­gi­gen Merk­satz hin­sicht­lich der Senk­rech­ten be­her­zigt. Aber letzt­lich geht es hier ja nicht um fo­to­gra­fi­sche Fein­hei­ten, son­dern um die in­halt­li­che Ver­or­tung des Ge­zeig­ten: Frei­wil­li­ge vor al­so, wer er­rät mein son­nen­be­schie­ne­nes März-Mo­tiv und sei­ne Po­si­ti­on auf dem Für­ther Stadt­plan?

Zu ge­win­nen gibt es dies­mal we­der ei­nen Film noch ei­ne Mu­sik-CD, son­dern ein schö­nes und auf­wen­dig ge­stal­te­tes Brett­spiel für die mut­maß­lich (und hof­fent­lich) letz­ten naß­kal­ten Win­ter­aben­de:

»Edi­son & Co.« von Gün­ter Burk­hardt, ein ge­ra­de­zu elek­tri­sie­ren­der Spaß für 2–4 Spie­le­rIn­nen mit Grips und Hirn­schmalz. Lie­fe­rung frei Stamm­tisch !

Wie im­mer ge­winnt der oder die Er­ste, der/die un­ter rich­ti­gem Na­men und mit funk­tio­nie­ren­der eMail-Adres­se (oder un­ter be­reits amts­be­kann­tem Pseud­onym) die kor­rek­te Ant­wort in ei­nen Kom­men­tar zu die­sem Bei­trag schreibt!

Bis zum Er­schei­nen des näch­sten Rät­sels (al­so ge­nau ei­nen Mo­nat lang) kön­nen Lö­sun­gen ein­ge­reicht wer­den. Die Lauf­zeit en­det mit dem Er­schei­nen ei­nes wei­te­ren Rät­sel-Bil­des am je­weils näch­sten Mo­nats­an­fang. Mit der Vor­stel­lung ei­nes neu­en Preis­rät­sels wird die zu­tref­fen­de Ant­wort zur Vor­gän­ger­fra­ge (in ei­nem Kom­men­tar zu die­ser) be­kannt­ge­ge­ben, so­fern sie bis da­hin nicht rich­tig be­ant­wor­tet wur­de.

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Mittwoch, 7. Januar 2009

Spiel­kon­so­len statt Sau­cie­ren

Auf sei­ner be­rühmt-be­rüch­tig­ten Platt­form »Re­bel­len oh­ne Markt« be­treibt der be­kann­te Blog­ger Don Al­phon­so ger­ne bil­li­ges Ber­lin-Bas­hing und jour­na­li­sti­sche Kol­le­gen­schel­te, wel­che den un­be­darf­ten Le­ser auf Dau­er ob ei­ner ge­wis­sen, re­pe­ti­ti­ven Ein­tö­nig­keit doch recht er­mü­den kann. Mit sei­nem kul­tur­kri­ti­schen Es­say »Der un­fei­ne Tod des fei­nen Por­zel­lans« hat der ge­lern­te Kunst­hi­sto­ri­ker frei­lich wie­der ein­mal ein Klein­od in die vir­tu­el­le Welt ge­setzt, des­sen Lek­tü­re un­be­dingt lohnt: Hin­ter­her hat man ei­nen an­de­ren Blick auf die Zu­sam­men­hän­ge zwi­schen Le­bens­art, Kul­tur, Wirt­schaft und Ge­sell­schaft. Op­ti­mi­stisch in die Zu­kunft blicken wird man al­ler­dings kaum.

Sonntag, 4. Januar 2009

Grün­schna­bel

kitschiger Knabenkopf, noch grün hinter den Ohren
Samstag, 3. Januar 2009

Spä­te Ra­che

Im­mer wie­der schafft es Ma­dame Mo­de­ste, mit klei­nen Ge­schich­ten von gro­ßer sprach­li­cher Schön­heit zu fas­zi­nie­ren und da­mit un­ver­hofft Er­in­ne­run­gen an ähn­li­che Er­fah­run­gen aus dem ei­ge­nen, nur schein­bar se­di­men­tier­ten syn­ap­ti­schen Schlick zu Ta­ge zu för­dern. Hier­mit zum Bei­spiel.

Mittwoch, 19. November 2008

Trau­er­spiel

pseudoantiker Kitsch an der Fürther Straße zu Nürnberg
Sonntag, 16. November 2008

Bon­jour tri­stesse (47)

Blechkästen auf Discountmarkt-Parkplatz (Fürth, Salzstraße)
 
Blech­kä­sten auf Dis­count­markt-Park­platz (Fürth, Salz­stra­ße)
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Samstag, 15. November 2008

Bon­jour tri­stesse (46)

Mobiles Obstgeschäft im Winterschlaf am Rande Nürnbergs
 
Mo­bi­les Obst­ge­schäft im Win­ter­schlaf am Ran­de Nürn­bergs
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