Abgelegt in: Alltagsleben • 27. Juni. 2019, 10:35 Uhr • 3 Kommentare lesen
Heute hat sich der Direktor des Federal Bureau of Investigation (FBI) direkt an den zonebattler gewendet. Sein etwas holpriges Deutsch sehe ich ihm nach, als gebürtiger New Yorker und studierter Jurist wird das Erlernen von Fremdsprachen nicht ganz oben auf seiner Agenda gestanden haben. Aber er gibt sich immerhin redlich Mühe:
| Abteilung für Terrorismusbekämpfung und Geldkriminalität FBI-HAUPTSITZ IN NEW YORK BUNDESAMT FÜR UNTERSUCHUNGEN Wir haben mit Hilfe unseres Intelligence Monitoring Network-Systems eine Untersuchung abgeschlossen. Ihr Name und Ihre E‑Mail-Adresse wurden als eines der Opfer von Internetbetrug in die engere Wahl gezogen. Aus diesem Grund setzen wir uns mit Ihnen als einem der Nutznießer dieser Ausgleichszahlung in Verbindung. Wir verstehen, was Sie in den Händen dieser Betrüger durchgemacht haben, aber Sie müssen diese Entschädigung als Teil unserer Bemühungen erhalten, die Menschenrechte auf der ganzen Welt zu schützen. Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass das Federal Bureau of Investigation (FBI) in Zusammenarbeit mit der United Nations Compensation Commission (UNCC) eine Entschädigung in Höhe von USD 5, 200.000,00 (fünf Millionen, zweihunderttausend Dollar) an vereinbart hat jedes der Opfer verschiedener Internetbetrugsfälle, die möglicherweise ihr hart verdientes Geld in den Händen von Internetbetrügern auf der ganzen Welt und afrikanischen Ländern wie Nigeria, Ghana, Benin usw. verloren haben. Wenn Sie eine E‑Mail von einem unbekannten Absender erhalten, den Sie nicht verstehen, leiten Sie sie zur ordnungsgemäßen Untersuchung an dieses Büro weiter. Bestätigen Sie das Folgende erneut, um eine doppelte Inanspruchnahme Ihres Fonds zu vermeiden. Ihren vollständigen Namen Ihre Kontaktadresse Ihre Tel / Faxnummern Ihr Beruf Ihre Nationalität / Land Alter Geschlecht Wie viel Geld haben Sie in den Händen dieser Betrüger verloren? HINWEIS: Wenn Sie diese Nachricht in Junk oder Spam erhalten, liegt dies an Ihrem Internetanbieter. Vielen Dank für Ihr Verständnis, wenn Sie die Anweisungen befolgen. Christopher A. Wray FBI-Direktor |
Tatsächlich war diese Nachricht – wie von Herrn Wray korrekt vorausgesehen – in meinem Spam-Ordner gelandet. Das lasse ich sie auch drin und bedanke mich nunmehr meinerseits bei Herrn Wray für sein Verständnis, wenn ich seine Anweisungen nicht befolge: Ein Teil meines hart verdienten Geldes geht nämlich demnächst in voller Absicht nach Afrika, aber nicht in die Hände von Internetbetrügern, sondern an die Künstlerkolonie Tengenenge in Simbabwe!
Letzten Samstag habe ich mich beim Besuch der Vernissage zur opulenten Ausstellung »AFRIKA · Die Wiege der Menschheit« in der Nürnberger Slow Art Galerie spontan in den »Birdman« eines der dort tätig gewesenen Bildhauer verliebt: Diese ganz wunderbare Plastik aus schwerem Serpentinit wird nach dem Ende der Ausstellung aus der Ostvorstadt nach Fürth in des zonebattler’s homezone überführt werden!
Ich freue mich jetzt schon auf die beiden Herausforderungen, die der Erwerb dieses mich geradezu magisch berührenden Kunstwerkes mit sich bringt: Erstens das Finden eines adäquaten (und hinreichend belastbaren) Standplatzes für den massiven Vogelmann, zweitens das fachgerechte fotografische Festhalten eines aufgrund von Farbe und Form ziemlich schwierig abzulichtenden Artefaktes. Stay tuned!
Abgelegt in: Alltagsleben • 15. Mai. 2019, 9:00 Uhr • 5 Kommentare lesen
Abgelegt in: Alltagsleben • 31. Jan.. 2019, 13:03 Uhr • 5 Kommentare lesen
Abgelegt in: Alltagsleben • 13. Dez.. 2018, 12:00 Uhr • 5 Kommentare lesen
Da der Parkplatz hinter des zonebattler’s Bürogebäude stets mit Einsatzwagen gut gefüllt ist, hat sich unser Vermieter, die Firma DIEHL, dazu entschlossen, sich heute kurzerhand einen eigenen Stellplatz dazumalen zu lassen. Den zu markieren schickte sich soeben ein Meister seines Fachs wie folgt an:
Bei diesem Stand der Dinge sah nun meiner sein Gewissen arg auf die Probe gestellt: Sollte ich den pinselschwingenden Legastheniker sein wirres Werk zur Freude der (meisten) späteren Betrachter vollenden lassen oder doch rechtzeitig intervenieren, um dem malenden Murkser einen späteren Anschiß zu ersparen? Die Überschrift des Beitrages gibt Auskunft über den Ausgang des inneren Konfliktes...
Abgelegt in: Alltagsleben • 17. Sep.. 2018, 13:35 Uhr • 5 Kommentare lesen
Abgelegt in: Alltagsleben • 7. Juli. 2018, 9:01 Uhr • Diskussion eröffnen
Unsere amtierende Coffee Queen Vanessa B. (»kippen wir mal heißes Wasser in den Frischwasser-Tank des Jura-Automaten, damit die Maschine sich mit dem Heizen nicht so anstrengen muß«) wurde gestern entthront durch die Kollegin Rosi H., die eine Tasse Kaffeebohnen oben in den Schacht für gemahlenen Kaffee direktemang in die Brühgruppe schüttete unter souveräner Mißachtung sämtlicher Warnsymbole auf der Deckelklappe. Wir gratulieren!
Abgelegt in: Alltagsleben • 23. März. 2018, 6:00 Uhr • 2 Kommentare lesen
... hatte meine Renngurke heute morgen ob der späten Rückkehr des Winters:
Gräm’ Dich nicht, guter Grüner. Wird bald vorbei sein und dann wirst Du wie alle Jahre wieder gründlich gewaschen und gestriegelt!
Abgelegt in: Alltagsleben • 18. März. 2018, 12:15 Uhr • Diskussion eröffnen
Nach allerlei morgendlichen Umtrieben in Nürnberg fand ich mich heute gegen 10:45 Uhr an der Nürnberger Stadtbibliothek ein, um allerlei geplanten Lesestoff durchzusehen. Nicht auf dem Plan hatte ich indes, daß sie dort erst um 11:00 Uhr die Tore öffnen. Also kurzerhand zum Aufwärmen gleich gegenüber ins Cinecitta gegangen und dann spontan eine Eintrittskarte zur aktuellen Folge des »Star Wars«-Epos gelöst. Davon kannte ich bis dato nur den allerersten Film, weiland zu Schulzeiten (!) war ich von derlei noch schwer beeindruckt...
40 Jahre später kam ich dann doch etwas enttäuscht aus dem Kino: Klar, die visuellen Effekte sind besser geworden, und ja, es wummert und spratzelt heute von allen Seiten auf einen ein, aber von der Story her ist das alles so öde, vorhersagbar und »typisch amerikanisch« wie ehedem. Trotzdem war das Experiment erfolgreich, denn jetzt kann ich wieder ein paar Jahrzehnte auf Hollywood-Kino verzichten, ohne das Gefühl zu haben, was zu verpassen.
Und in der Stadtbibliothek konnte ich hernach großes Kopfkino genießen!
Abgelegt in: Alltagsleben • 27. Dez.. 2017, 20:07 Uhr • 3 Kommentare lesen
Den heutigen Samstag Vormittag wollte ich der Horizonterweiterung halber in der Fürther Innenstadt, namentlich in der Volksbücherei, Ableger »Hohe Mitte« verbringen. Punkt 10 Uhr spurtete ich als erster Besucher des Tages das potthäßliche Treppenhaus hinauf (auch für diesen baulichen Schund wurde der substantiell gut erhaltene Festsaal des Parkhotels leichtfertigerweise geopfert). Oben zielgerichtet die Lesebrille gezückt, den Kittel ins Schließfach gesperrt, die angepeilten drei Magazine gegriffen (brand eins, PSYCHOLOGIE HEUTE und fotoMAGAZIN) und in der begehrten gläsernen Ecke mit Blick auf die »Freiheit« Platz genommen...
Nach 20 Minuten klappte ich das erste Heft entnervt zu, ging vor zum Tresen der Bibliothekarin und sprach wie folgt: »Junge Frau, wissen Sie, was ich als überzeugter Fürther jetzt mache? Ich setze mich in den nächsten Zug nach Nürnberg und marschiere dort schnurstracks zur Stadtbibliothek am Cinecitta, woselbst ich in Ruhe und konzentriert lesen kann, während ich hier ohne Unterlaß mit enervierendem Italo-Gedudel aus der scheppernden Billig-Quäke beaufschlagt und drangsaliert werde. Der Herr Oberbürgermeister hat uns eine Bibliothek mit kleinem Snack-Angebot versprochen, herausgekommen ist ein lärmendes Café-Haus mit erweitertem Lektüreangebot. Ein weiterer Fürth-typischer Etikettenschwindel!«
Gesagt, getan: Auf dem Weg runterwärts habe ich mein Lamento noch ein Stockwerk tiefer weitgehend wortgleich den dort diensttuenden Buchbewacherinnen ins Ohr gesungen (sicher ist sicher), und wenige Minuten später saß ich im Regionalexpreß gen Osten...
In Nürnberg habe ich dann zwei vergnügliche und lehrreiche Lesestunden in gediegener Atmosphäre verbracht und bin dann noch etwas durch die Etagen geschlendert, um mir Anregungen für weitere Besuche zu holen. Ich hatte den üppig gefüllten Bildungstempel ja schon vor Jahren für mich entdeckt, war aber immer geneigt, im Zweifel das heimische Angebot vorzuziehen. Das tue ich mir zukünftig nimmer an: Wenn mir nach ambualanter Lektüre zumute ist, mache ich mich gleich auf in Richtung Pegnitz!
Abgelegt in: Alltagsleben • 16. Dez.. 2017, 17:50 Uhr • 5 Kommentare lesen
Gestern ist mir am späten Abend doch glatt der Blu-ray-Player ins Koma gefallen, ein gerade mal fünf Jahre alter Philips BDP3280. Mitten im Film (»Findet Dorie«) stoppte plötzlich die Wiedergabe, der Player ratterte noch ein wenig, zeigte sich aber bald völlig funktionslos und war dann selbst durch sofortigen Defibrilator-Einsatz (Stromkabel raus, Stromkabel rein, Stromkabel raus, Stromkabel rein) partout nicht wiederzubeleben...
Nach dem mühevollen Ausbau aus dem Rack habe ich der flachen Flunder unter die Haube geschaut und tatsächlich sofort einen verdächtig aufgeblähten Elektrolyt-Kondensator im Netzteil erspäht. Bei dem war nicht nur der Deckel sichtbar gewölbt, sondern sogar die untere Dichtung durch Überdruck herausgequollen. Erstaunlicherweise war jedoch kein Elektrolyt ausgetreten, das Ding war also noch dicht und die Platine sauber.
Noch kaputter konnte der Kasten ja nicht werden, also habe ich einen eigenhändigen Reparaturversuch beschlossen und heute zum Feierabend im örtlichen Fachhandel Ersatz besorgt. Ein neuer Elko von gleicher Kapazität, aber deutlich höherer Spannungsfestigkeit (und damit Lebensdauer) kostet mich dort sage und schreibe 1,00 EUR. Hier sehen wir den bereits eingelöteten langen Kerl (braun) neben der vergleichshalber dazugestellten grünen Leiche seines Vorgängers:
Ich mußte das deutlich größere Ersatzteil nicht mal flachlegen, das Gerätegehäuse bot noch genug Luft nach oben, um den strammen Max auch im aufrechten Zustand zu beherbergen. Nach dem partiellen Zusammenbau (ausgebaute Netzteilplatine wieder reingeschraubt, Netzkabel gesteckt, Gehäusefront draufgeschnappt) kam die Sekunde der Wahrheit:
Das freundliche »HELLO« stimmte mich schon mal erwartungsfroh, und zur großen Freude des Berichterstatters wurde die aufkeimende Hoffnung nicht enttäuscht: Der Player tut in jeder Hinsicht wieder, wie er soll. Also zack, den Deckel drauf und das Ding in sein Habitat zurückverbracht. Heute Abend kann der Rest des Films goutiert werden!
Bei der begleitenden Recherche im Netz fand ich heraus, daß Blu-ray- und DVD-Player generell unter Kurzlebigkeit zu leiden scheinen, die der Marke Philips im Speziellen (aber nicht nur). Auch hier erinnert ein bekannter Name an bessere Zeiten und an ein früheres Versprechen von Qualität, welches von vielen aktuellen Produkten längst nicht mehr eingelöst wird. Leider sind eingebaute »Sollbruchstellen« heutzutage fast die Regel, ich erinnere an den ähnlich gelagerten Fall mit meinem maladen Monitor.
Da wie hier rufe ich auf zum Widerstand: Kunden, wehrt Euch, repariert Eure Geräte! Und straft durch Kaufverweigerung jene Hersteller ab, die es besonders arg treiben...
Abgelegt in: Alltagsleben • 29. Nov.. 2017, 18:30 Uhr • 17 Kommentare lesen
Abgelegt in: Alltagsleben • 17. Nov.. 2017, 8:50 Uhr • Diskussion eröffnen
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