Sonntag, 31. August 2008
Mag jemand da draußen meinen betagten, jedoch tadellosen HP DeskJet 690C für lau haben? Der unvergilbte Tintenstrahl-Klassiker wurde von mir frisch geschmiert (die Achse des Kopfschlittens) und einbalsamiert (die Gummirollen des Papiertransportes) und kommt mit je zwei zusätzlichen, noch eingeschweißten und versiegelten Original-Druckpatronen der Typen 29 (Schwarz) und 49 (Farbe):
Als Dreingabe gibt’s neben dem Parallel-Anschlußkabel noch eine Umschaltbox zum Betreiben eines zweiten Printers am gleichen PC ohne lästiges Umstöpseln. Die große Kiste mit allen im Bild gezeigten Teilen geht an den oder die erste, die sie bei mir in der Fürther Südstadt abzuholen bereit ist...
Nachtrag vom 3. Sep. 2008:
Der Drucker druckt jetzt in der Nachbarschaft.
Sonntag, 17. August 2008
Freitag, 4. Juli 2008
Ein handelsüblicher zonebattler wird gemeinhin überwiegend mit Fürther Leitungswasser betrieben, doch hält der Unterzeichnende für Sonderzwecke (dräuende Besuche, allfällige Ausflüge) auch abgepacktes Mineralwasser in großen PET-Flaschen von 1,5 Litern Inhalt vor. Diese wiederum schleppt er aus der ihm nächstgelegenen Quelle, sprich aus dem ALDI um die Ecke, im Schweiße seines Angesichtes sechserpackweise stolze 68 Stufen hoch in seinen (Alt-)Bau. Dabei ist ihm aufgefallen, daß es sogar bei der gleichen Marke und vom gleichen Abfüller (mindestens) zwei unterschiedliche Flaschenformen gibt:
Was mag da nun wohl wieder dahinterstecken? Des Designers rastloses Streben nach ästhetischer Vollendung? Der Formenbauer nimmermüde Suche nach dem letzten eingesparten (Material-)Cent? Des Ergonomen stetes Trachten nach der bestmöglich ausbalancierten Griffigkeit? Oder manifestiert sich gar im frechen Formenwandel (Verschwörungstheoretiker aufgepaßt!) des Discounters kaum verhohlener Griff zur merkantilen Weltherrschaft? Was meinen meine LeserInnen?
Montag, 30. Juni 2008
Im 1. Halbjahr 2008, also seit Neujahr bis heute, habe ich mit meiner Renngurke insgesamt 4x eine Tankstelle angesteuert und dabei in toto 102,6 Liter Benzin gefaßt, Kostenpunkt EUR 144,62. [1] Gefahren wurden damit im Berichtszeitraum ganze 1151,9 km. [2]. Soweit, so wenig, so gut. Geht ohne weiteres zu machen [3].
[1] Zum Anstellen von überschlägigen Plausibilitätsrechnungen taugen die absolut korrekten Angaben nicht wirklich, da meine Tankintervalle recht üppig ausfallen: Die Füllung vom 7. Okt. 2007 reichte beispielsweise bis zum 20. Jan. 2008!
[2] Und das, ohne sich die geringsten Mobilitätsbeschränkungen aufzuerlegen: Wer wie ich zentrumsnah in der Stadt wohnt, kann (fast) alle Besorgungen zu Fuß erledigen. Wer obendrein die Arbeitsstelle kommod per ÖPNV oder gar gleichfalls per pedes zu erreichen vermag, kann sich den Kraftwagen als Luxus für gelegentliche Ausflüge am Wochenende halten.
[3] Wer meint, gleichwohl möglichst weit hinaus auf’s Land und weg von Arbeitsplatz und Freizeitangeboten ziehen zu müssen, mag das meinethalben tun, sollte aber jegliche monetären Konsequenzen selbst tragen müssen. Es ist nicht einzusehen, daß der Staat derlei Verhalten sogar noch per Pendlerpauschale etc. von den Steuern (auch der umweltbewußt handelnden BürgerInnen) subventionieren soll.
Sonntag, 1. Juni 2008
Als aktiver Viel-Gucker und nur gelegentlicher Passiv-Glotzer habe ich tatsächlich erst gestern bemorken, daß die Sendergruppe
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arte
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Phoenix
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EinsExtra
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EinsFestival
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EinsPlus
ab dem morgigen Montag dauerhaft auf neuen Satellitenkanälen residiert und die (wohl wochenlange) Parallel-Ausstahlung auf den alten Astra-Frequenzen endet. So ein Transponderwechsel ist gemeinhin nur eine lästige, aber keine große Sache, doch spülte mir ein frisch gestarteter Sendersuchlauf wie erwartet zwar 350 mediale Müllschleudern in den digitalen Sat-Receiver, nicht jedoch die genannten ‑letztlich doch unverzichtbaren- Stationen. Was ich natürlich erst nach dem aufwendigen händischen Entsorgen der Schrottsender gemerkt habe. Immerhin bekam ich so die gleichfalls neuen Sendekanäle für BR-alpha und BR Nord [1] zu fassen.
Aller Erfahrung und deterministisch-naturwissenschaftlicher Sachkunde zum Trotze habe ich Sendersuchlauf (und anschließende Einzel-Löschung der Kacke-Kanäle) ein zweites Mal absolviert, selbstredend mit dem gleichen Ergebnis. Danach ging ich dann die Sache endlich etwas systematischer an und ergoogelte letztlich die Lösung: Offenbar finden nicht alle Digital-Receiver automatisch die neuen Programmplätze, manchen (so auch meinem) muß per manuellem Suchlauf mit definierten Parametern auf die Sprünge geholfen werden. Und das gilt es einzustellen:
Nach einem derart spezifizierten Suchlauf waren die fünf Sender tatsächlich hinten an der Kanalliste neu hinzugefügt und konnten auf die gewohnten Programmplätze nach vorn verschoben werden. Jetzt herrscht endlich wieder der status quo ante. Öfter und länger fernsehen werde ich freilich deswegen trotzdem nicht...
[1] Der Bayerische Rundfunk splittet sein Programm (das »Dritte«) jetzt auf in die Geschmacksrichtungen Nord(bayern) und Süd(bayern), was sich bei regional ausgerichteten Programmen wie der hierorts gern gesehen Frankenschau am Sonntag Abend positiv bermerkbar macht: Es entfällt nunmehr das Umschalten im wöchentlichen Wechsel zwischen BR und BR-alpha.
Freitag, 30. Mai 2008
Sonntag, 18. Mai 2008
In einem der Blumenkästen unseres hinteren Balkones blühen derzeit Unmengen blau-violetter Blumen, die sich aus Vormieterzeiten herübergerettet haben und von des zonebattlers besserer Hälfte hochgepäppelt wurden. Hier habe ich die Kamera hoch über die Brüstung gehalten, um die üppige Pracht im Bilde festzuhalten:
Derweilen blüht munter im Kasten nebenan der Schnittlauch in gewohntem Lila:
Die drei artfremden, scheinbar gelb blühenden Pflanzen freilich sind es, auf die ich die Aufmerksamkeit meiner geschätzten LeserInnen hier lenken möchte:
In der Tat, es handelt sich tatsächlich und eigentlich auch um die blau-violetten Blümchen von nebenan, denen hier aber die enge Nachbarschaft zum Schnittlauch absolut nicht bekommt: Rund um das leuchtend gelbe »Eidotter« mit den Staubgefäßen haben sich die blauen Blütenblätter gar nicht erst entwickeln können! Ein Kranz aus abgesengt wirkenden Stummeln ist alles, was den traurigen Blüten geblieben ist:
Kann ein(e) botanisch beschlagene(r) Leser(in) mit einer plausiblen Erklärung für dieses eigenartige Phänomen dienen? Welche Substanz des Lauches läßt den ungeliebten Beetnachbarn teilverkümmern, ohne ihm sozusagen gänzlich das Wasser abzugraben?
Sonntag, 9. März 2008
Dienstag, 26. Februar 2008
Fast hätte ich es vergessen: Heute vor exakt 10 Jahren ist meine Renngurke getauft als Neuwagen zugelassen worden. Möge das veritable Vehikel mir noch lange erhalten bleiben und ihr verdientes Gnadenbrotbenzin genüßlich verzehren...
Montag, 4. Februar 2008
Des zonebattler’s Hirn und seine wasserführenden Gefäße [1] sind hin und wieder der Entkalkung bedürftig, zu welchem Behufe verdünnte Essig-Essenz preiswerte und gründliche Dienste leistet. Da die konzentrierte Säure sparsam dosiert werden kann, braucht in der Regel selbst ein altgedienter Beamter nur alle Jubeljahre zu einer neuen Pulle zu greifen. Dieser Tage war es wieder soweit, der Autor erwarb im Supermarkt eine neue Flasche und war daheim baß erstaunt über die irgendwann klammheimlich durchgeführte Modernisierung der Etiketten:
Bemerkenswert erscheint nicht nur die Umstellung auf zeitgemäß-dynamischere Schriftarten [2], sondern vor allem die detailgetreue Nachstellung des fotografierten Stilllebens: Die vitaminreiche Szenerie ist im neuen Etikettenbild exakt genauso arrangiert wie im alten! Wollte der Seniorchef der Firma Surig das genauso haben und wäre er andernfalls sauer geworden? [3] War der/die zuständige Grafiker(in) /Layouter (in) / Fotograf(in) nur zu faul zur kompletten Runderneuerung oder kann man das nach allen Regeln der Kunst ausgeklügelte Szenario schlechterdings nicht mehr verbessern? Liegt ihm gar ein altmeisterliches Vorbild zugrunde? Wir wissen es leider nicht und werden es wohl auch nie erfahren... Einem Ästheten wie dem zonebattler stößt derart ungestillte Neugier natürlich ziemlich sauer auf!
[1] die im Haushalt, nicht die im Leibe.
[2] wozu sich die Fachleute Burgblickfräulein und Lexikaliker hier gerne näher äußern und erschöpfend auslassen mögen...
[3] womöglich noch saurer als sein 25%iges Erfolgsprodukt!
Donnerstag, 31. Januar 2008
Des zonebattler’s bessere Hälfte ist dieser Tage hocherfreut über ihr blühendes Brutblatt (whatever that is). In zwei Etagen übereinander (was leider nicht gut in den Bildausschnitt zu zwängen war) zeigt sich das ansonsten eher mürrische Gewächs erstmals von seiner freundlich farbigen Seite:
Zwischen Fenster und Gardine ist das spektakuläre Ereignis zunächst gar nicht groß aufgefallen, so daß die ersten Blütenblätter schon wieder am Verwelken waren, bevor ich den fragilen Strunk unter die Kamera bugsieren konnte. Immerhin, man sieht noch etwas von der unverhofften Pracht...
Hin- und hergezerrt im Spannungsfeld zwischen Reinlichkeitsbedürfnis und Faulheit fragt sich der zonebattler, wie es seine geschätzten LeserInnen mit der Pflege Ihrer Schlafstatt halten, in welchselbiger der Mensch ja ungefähr ein Drittel seines Lebens zubringt:
Wie oft also wechselt Ihr Eure Bettwäsche (Laken, Decken- und Kissenbezüge)?
[ ] mehr als einmal pro Woche
[ ] wöchentlich
[ ]etwa alle zwei Wochen
[ ] monatlich
[ ] seltener als einmal im Monat
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