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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Samstag, 10. April 2010

Vom Foto zum Bild (1)

Nachdem ich erst vor Wochenfrist im Beitrag »Richtigstellung« testhalber demonstriert hatte, wie man Fotos mit wenig Aufwand etwas aufpeppen kann, ist mir heute die Idee gekommen, daß man aus derlei Tricksereien vielleicht eine kleine Serie zum Plaisir der Leserschaft basteln könnte…
 
Versuchen wir es doch zum Exempel mit einem kuriosen Foto vom gestrigen Abend, eingestellt in diesen Kommentar zu einem uralten Artikel. So also kam das Motiv aus der zum Aufnahmezeitpunkt sehr bodennah gehaltenen Kamera:
 
beladene Renngurke, via Kamera-Klappdisplay von unten anvisiert
 
Abb. 1: beladene Renngurke, via Kamera-Klappdisplay von unten anvisiert
Das mit meiner Canon Kompakt-Knipse geschossene Foto habe ich in FixFoto geladen und mir als erstes die unschönen stürzenden Linien vorgenommen, schließlich steht das Alu-verkleidete Bürogebäude nach altem Architekten-Brauche ziemlich lotrecht auf seinem Fundament:
 
per Perspektivkorrektur geradegerückte Fassade
 
Abb. 2: per Perspektivkorrektur geradegerückte Fassade
Im dritten Schritt habe ich das zum Trapez gezogene Bild »nach Gefühl« passend beschnitten und das resultierende Rechteck behutsam nachgeschärft:
 
einmal waschen, schneiden und legen
 
Abb. 3: einmal waschen, schneiden und legen
Der vierte und letzte Arbeitsgang bestand in der 1-Klick-Optimierung per I2E-Algorithmus, dem kontrastoptimierenden Grauschleier-Entferner für lernfaule Mausschubser wie mich:
 
mit I2E servierfertig nachgewürzt
 
Abb. 4: mit I2E servierfertig nachgewürzt
Ob das nun jedermann und jederfrau gefällt, ist wie so oft Geschmackssache. In seinem kindlichen Naturell neigt der zonebattler zu schnellen Lösungen und pastosem Auftragen, ist also nicht unbedingt der behutsamste Bildbearbeiter, geschweige denn ein beliebig sattelfester. Gut möglich also, daß die im Laufe der Zeit hier in dieser Reihe demonstrierten Bildverbastelungen von Mal zu Mal besser ausfallen, zumal dann, wenn ich mich endlich angemessen intensiv mit meinen Werkzeugen beschäftige und mich in deren Finessen einarbeite…
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