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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Mittwoch, 10. Februar 2010

Ge­mein­schafts­werk (1)

Es ist schon er­staun­lich, was man zu­stan­de­brin­gen kann, wenn man all sein Tun und Stre­ben ei­ne Zeit­lang völ­lig auf ein Ziel fo­kus­siert: Seit ge­nau ei­ner Wo­che ar­bei­ten der zone­batt­ler und ein paar Freun­de wie die Blö­den Ber­ser­ker an der Er­rich­tung ei­nes neu­en Blogs :

Screenshot von www.medienpraxis.tv

Bin­nen nur sie­ben Ta­gen ward der gan­ze tech­ni­sche Krims­krams or­ga­ni­siert (Do­mains und Web­ho­sting-Pa­ket be­stellt, Da­ten­bank ein­ge­rich­tet, Word­Press-Blog auf­ge­setzt, Mail-Adres­sen de­fi­niert, und, und, und...) und auch schon Ei­ni­ges an (in Roh­fas­sung vor­han­de­nen) In­hal­ten ein­ge­stellt. Zwei Drit­tel der vor­zu­stel­len­den Film­pro­duk­tio­nen sind jetzt be­reits drin und ein gu­tes Vier­tel der da­zu­ge­hö­ri­gen Sze­nen­fo­tos.

Die tech­ni­sche Ein­rich­tung des Blogs ging des­halb so zü­gig von­stat­ten, weil ich mich ganz strikt an zonebattler’s ho­me­zo­ne ori­en­tie­ren durf­te, al­le Plug­ins und de­ren Ein­stel­lun­gen 1:1 über­neh­men und auch vom Er­schei­nungs­bild her weit­ge­hend auf die ei­ge­nen vir­tu­el­len Ta­pe­ten zu­rück­grei­fen konn­te. Wer bei­de Blogs ne­ben­ein­an­der auf­macht und ver­gleicht, wird pi­xel­ge­naue Über­ein­stim­mung im Lay­out fest­stel­len. Die un­ter­schied­li­chen Far­ben und das an­de­re Ti­tel­bild las­sen www.medienpraxis.tv den­noch als ab­so­lut ei­gen­stän­di­gen Ent­wurf er­schei­nen.

Brand­neu ist auch die Er­fah­rung, im Team an ei­nem Blog zu ba­steln: Wäh­rend mei­ner ei­ner den vir­tu­el­len Ma­schi­nen­raum be­treut, Bil­der be­ar­bei­tet und an­schlie­ßend in Ar­ti­kel ein­bin­det, fei­len an­de­re an de­ren For­mu­lie­run­gen und stel­len neue Bei­trä­ge ein. Jede(r) an ihrem/seinem Com­pu­ter und an ihrem/seinem Stand- bzw. Sitz­ort, die »Wort-Pres­se« macht’s mög­lich. Nun ist ein Blog mit chro­no­lo­gisch ein­sor­tier­ten Ar­ti­keln nicht für je­de Art In­ter­net-Auf­tritt die ge­eig­ne­te Form, aber da, wo es paßt, kommt man mit die­sem Mul­ti­user-Me­di­um schnell vor­an und kann sich mehr auf die In­hal­te kon­zen­trie­ren denn auf et­wa­ige tech­ni­schen Tücken (und Krücken).

Ab­schlie­ßend noch ein Fern­seh-Tipp: Me­di­en PRAXIS e.V. sen­det je­den Sonn­tag !

Sonntag, 31. Januar 2010

Blin­den­schach

Dra­ma in ei­nem Auf­zug

Ein naß­kal­ter Frei­tag­abend En­de Ja­nu­ar. Stun­den nach Bü­ro­schluß ist der zone­batt­ler mit dem Zug nach Nürn­berg ge­fah­ren, um sich aus der dienst­li­chen Tee­kü­che den dor­ti­gen Kaf­fee-Au­to­ma­ten aus­zu­b­or­gen zwecks pro­fes­sio­nel­ler Kof­fe­ini­sie­rung ei­ner pri­va­ten Fei­er­lich­keit. Bis zur plan­mä­ßi­gen Rück­fahrt nach Fürth ver­bleibt nur ei­ne Vier­tel­stun­de, dar­um muß je­der Hand­griff sit­zen: Was­ser­be­häl­ter und Ab­tropf­scha­le ent­lee­ren, den schwe­ren Ap­pa­rat in der mit­ge­brach­ten Tra­ge­ta­sche mit­tig pla­zie­ren, zwölf ein­ge­staub­te Wein­glä­ser zu­sätz­lich ab­stau­ben. Nach Art ge­üb­ter Klein-Ga­no­ven wird der ela­bo­ra­te Coup schwei­gend, schnell und hand­lungs­si­cher durch­ge­zo­gen und die Eta­gen­tür bald wie­der zu­ge­sperrt. Mit un­er­war­tet schwe­rer Last be­packt steht der zone­batt­ler so­dann vor der Tür zum Lift, der zu sei­nem Er­stau­nen nicht mehr vor Ort ist, son­dern von un­ten her­auf­ge­fah­ren kommt. Die Schie­be­tür glei­tet auf, vier Au­gen­paa­re schau­en er­war­tungs­froh durch den zum Zu­ge Stre­ben­den hin­durch.

zone­batt­ler
(den Fahr­stuhl be­tre­tend) Gu­ten Abend, die Her­ren!

1. Blin­der
Sind wir hier rich­tig beim Blin­den­schach?

zone­batt­ler
Kaum. Sie wol­len si­cher zum Baye­ri­schen Blin­den- und Seh­be­hin­der­ten­bund. Der ist im er­sten Stock...

2. Blin­der
Dann fah­ren wir da­hin!

Der Auf­zug setzt sich nach oben in Be­we­gung.

Frau­en­stim­me
Vier­tes Ober­ge­schoß.

3. Blin­der
Müs­sen wir da raus?

zone­batt­ler
(ner­vös) Nein, nein. In die­ser Eta­ge ist eben­falls das Trai­nings­zen­trum der Bahn. Sie müs­sen run­ter in die er­ste!

4. Blin­der
Wir wol­len näm­lich zum Blin­den­schach.

zone­batt­ler
(seuf­zend) Ich weiß. Mich hal­ten Sie ja be­reits in Schach.

Die Ab­fahrt des an­ge­peil­ten Zu­ges rückt un­er­bitt­lich nä­her. Auf dem Ta­sten­feld des Lif­tes leuch­ten in­des noch vie­le Ziel­knöp­fe. Ge­mäch­lich geht es ab­wärts.

2. Blin­der
(ta­stet su­chend nach dem Be­dien­feld)

zone­batt­ler
Bit­te nichts mehr drücken. Wir kom­men schon da­hin, wo Sie hin müs­sen.

Frau­en­stim­me
Zwei­tes Ober­ge­schoß.

3. Blin­der
(macht An­stal­ten, den sich öff­nen­den Auf­zug zu ver­las­sen) Ah, da sind wir ja!

zone­batt­ler
(un­ter der zu­se­hends ein­schnei­den­den Last der Tra­ge­gur­te wim­mernd) Aber nein, hier ist nur die Be­triebs­kran­ken­kas­se. Sie müs­sen noch ei­nen Stock tie­fer fah­ren!

4. Blin­der
Wir ha­ben hier heu­te ein Tur­nier!

zone­batt­ler
Grmpf.

Frau­en­stim­me
Er­stes Ober­ge­schoß: Baye­ri­scher Blin­den- und Seh­be­hin­der­ten­bund.

zone­batt­ler
(Ei­nen An­fall zur Ra­se­rei nur müh­sam un­ter­drückend) Raus hier, hier sind Sie rich­tig!

Die ori­en­tie­rungs­lo­se Trup­pe trot­tet ge­mäch­lich aus der Ka­bi­ne.

1. Blin­der
Dann noch ei­nen schö­nen Abend!

zone­batt­ler
Ihr mich auch! Dan­ke, di­to!

Rechts­sei­tig un­ter dem Ge­wicht des Kaf­fee-Au­to­ma­ten wan­kend und links­sei­tig das drecki­ge Dut­zend not­dürf­tig ein­ge­sack­ter Wein­glä­ser ba­lan­cie­rend, schlit­tert der zone­batt­ler über die Stra­ße und hin­ein in den Haupt­bahn­hof. Mit knap­per Not er­reicht er noch sei­nen Re­gio­nal­ex­press hin­ten am Gleis 13. Das Schlimm­ste ist jetzt über­stan­den, der be­vor­ste­hen­de Marsch bis zu sei­ner ho­me­zo­ne wird nur­mehr zur kör­per­li­chen Pein wer­den und bis zum Rück­trans­port am Mon­tag ist es noch ei­ne hal­be Ewig­keit hin. Er schließt er­leich­tert die Au­gen. Wie schön ist es mit­un­ter, wenn man nichts mehr se­hen muß...

Samstag, 30. Januar 2010

Klei­ner Zap­fen­streich

Eiszapfen vor einem Fenster der zonebattler'schen Büroetage
Donnerstag, 21. Januar 2010

Ga­le­rie der Kon­tra­ste (40)

Treppe mit Schneeresten am Nürnberger Hauptbahnhof
 
Trep­pe mit Schnee­res­ten am Nürn­ber­ger Haupt­bahn­hof
 
 
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Dienstag, 5. Januar 2010

Rit­ter­schlag

OK, es ist un­be­schei­den und über­dies ei­tel, aber ein biß­chen stolz bin ich schon...

Sonntag, 6. Dezember 2009

Ni­ko­lau­sens ro­te Ru­te

Der grell­ro­te Blitz durch­zuck­te mein ge­sam­tes Blick­feld und er­schruk mich der­ma­ßen, daß ich fast das Steu­er ver­ris­sen hät­te: 49,97 Jah­re alt ha­be ich wer­den müs­sen, um heu­te erst­mals im Le­ben von mei­nen ge­setz­li­chen Freun­den und Hel­fern un­ver­hofft ge­blitzt zu wer­den! Der Blick in die Höl­le pul­sier­te noch mi­nu­ten­lang auf der Netz­haut nach...

Und das al­les nur, weil der zone­batt­ler zwecks Ver­ge­sell­schaf­tung mit mut­maß­lich dort an­zu­tref­fen­den Be­kann­ten den sonn­täg­li­chen Weih­nachts­markt im Schloß Al­mos­hof be­su­chen woll­te, zu die­sem Be­hu­fe mit sei­ner Renn­gur­ke in der Däm­me­rung quer durch das Knob­lauchs­land dü­ste tucker­te und hin­ter Schnieg­ling auf dem ewig lan­gen und schnur­ge­ra­den Ab­schnitt der Raiff­ei­sen­stra­ße die drei klei­nen Zy­lin­der­chen art­ge­recht lau­fen ließ, oh­ne sie frei­lich be­son­ders an­zu­trei­ben.

Ob ich auf der auf 60 km/h be­schränk­ten Strecke nun 70 fuhr oder schon 75, ich weiß es nicht. Man wird es mir zwei­fel­los mit­tei­len. Auf kei­nen Fall kam ich mir im Nie­mands­land zwi­schen den Äckern als un­an­ge­mes­sen schnell da­hin­brau­send vor. Ist aber egal, so­fern ich des Re­gel­ver­sto­ßes schul­dig und über­führt bin, ha­be ich oh­ne wenn und aber da­für ein­zu­ste­hen. Wenn ich al­ler­dings für mei­nen fäl­li­gen Obu­lus an die Staats­kas­se ei­nen Wunsch frei hät­te, dann den, daß sich die Fän­ger statt im Rog­gen auch mal in den Stra­ßen der Für­ther Süd­stadt auf die Lau­er le­gen möch­ten: Wer hier statt mit den er­laub­ten 30 km/h mit 50 und mehr über den Asphalt und in die näch­ste Kreu­zung bret­tert, ge­fähr­det weit eher Men­schen­le­ben als ei­ner in der men­schen­lee­ren Pam­pa.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Bo­den­satz

Die Quel­le ver­siegt und zu­rück bleibt un­zu­gäng­li­ches Cha­os.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Gol­de­ner Ok­to­ber (1)

mittagspäuslicher Himmelblick in der Nürnberger Südstadt
Mittwoch, 21. Oktober 2009

Wohl­do­siert

Eingangsbereich des Neuen Museums Nürnberg am Klarissenplatz
Samstag, 17. Oktober 2009

Bon­jour tri­stesse (49)

Aufgelassene Bahnhofswirtschaft (Nürnberg-Reichelsdorf)
 
Auf­ge­las­se­ne Bahn­hofs­wirt­schaft (Nürn­berg-Rei­chels­dorf)
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Freitag, 16. Oktober 2009

Er­leuch­tung

Seit ge­stern Abend gibt es im Neu­en Mu­se­um Nürn­berg ei­ne spek­ta­ku­lä­re Schau mit tem­po­rä­ren Ar­bei­ten des fran­zö­si­schen Künst­lers Da­ni­el Bu­ren zu be­stau­nen. Schon die ge­schwun­ge­ne Glas­fas­sa­de des Hau­ses ver­leiht mit ih­rer far­bi­gen, ja fröh­lich bun­ten Um­ge­stal­tung dem Kla­ris­sen­platz völ­lig neue Qua­li­tä­ten! Auch im In­ne­ren wis­sen meh­re­re groß­for­ma­ti­ge Ein­grif­fe in die vi­su­el­le Ar­chi­tek­tur des Staab’schen Mu­sen­tem­pels zu be­gei­stern. Ge­ra­de­zu über­wäl­ti­gend ge­riet in­des die Aus­stat­tung der gro­ßen Son­der­aus­stel­lungs­hal­le, in der jetzt 25 rie­si­ge La­ter­nen die Sze­ne­rie blick­rich­tungs­ab­hä­ni­gig il­lu­mi­nie­ren:

Daniel Buren im Neuen Museum Nürnberg
 
Daniel Buren im Neuen Museum Nürnberg
 
Daniel Buren im Neuen Museum Nürnberg
 
Daniel Buren im Neuen Museum Nürnberg

Für die hier vorgesehene(n) Abbildung(en) konn­ten nicht al­le even­tu­ell tan­gier­ten Li­zenz- und/oder Ur­he­ber­rechts­fra­gen mit letz­ter Ge­wiß­heit ge­klärt wer­den, wes­halb auf ei­ne kennt­li­che Dar­stel­lung lei­der ver­zich­tet wer­den muß.

Die Aus­stel­lung »Mo­du­la­ti­on – Ar­bei­ten in si­tu« läuft bis zum 14. Feb. 2010 und ist si­cher­lich mehr als nur ei­nen Be­such wert.

Donnerstag, 24. September 2009

Ni­schen­da­sein

ein zäher Ritzenwurzler
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