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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Sonntag, 10. Dezember 2006

Ei­ne Pas­si­ons­ge­schich­te

 

I. Und sie la­gen dicht an dicht und ei­ner wie der an­de­re.
 
Kekse aus der Presse
 
 
II. Und sie er­tru­gen die sen­gen­de Hit­ze und fie­len nicht ab vom Glau­ben.
 
Kekse aus der Presse
 
 
III. Und sie kühl­ten er­leich­tert Ge­müt und Herz und wa­ren eins.
 
Kekse aus der Presse
 
 
IV. Und sie wa­ren fei­er­lich ge­schmückt und präch­tig an­zu­se­hen.
 
Kekse aus der Presse
 
 
V. Und es er­schien zone­batt­ler der Herr und fraß sie al­le auf!

 
Der Au­tor dankt sei­ner »Sa­wa 71« für die In­spi­ra­ti­on und sei­ner bes­se­ren Hälf­te für die Tran­spi­ra­ti­on. Und jetzt muß er die gan­zen Ble­che und Bot­ti­che ab­spü­len...

Samstag, 11. November 2006

Kom­pri­mier­te Er­in­ne­run­gen

Heu­te war Back­tag in des zonebattler’s rea­ler ho­me­zo­ne, und bei­de In­sas­sen schwelg‑, schwolg‑, schwilg­ten in nost­al­gi­schen Kind­heits-Re­mi­nes­zen­zen: Der Au­tor in Sa­chen Hard­ware (nach­fol­gend ab­ge­bil­de­te Teig­pres­se), sei­ne bes­se­re Hälf­te hin­sicht­lich der da­zu pas­sen­den Soft­ware (in­tra­fa­mi­li­är über­lie­fer­te Keks­re­zep­te).

Kekspresse 'Sawa 71'

Den ori­gi­nal­ver­pack­ten Spritz-Apa­ril­lo nebst et­li­chen mit­ge­lie­fer­ten Loch­schei­ben hat­te ich aus ge­fühls­du­se­li­gen Grün­den mal bil­lig auf dem Floh­markt er­stan­den [1], weil mei­ne Oma ei­nen näm­li­chen Hin­ter­la­der be­saß und den­sel­ben nicht nur zur Vor­weih­nachts­zeit vir­tu­os zu hand­ha­ben wuß­te [2].

Na je­den­falls führ­te die fast in­du­stri­ell ef­fi­zi­en­te Keks-Pro­duk­ti­on dank er­in­ner­ter Re­zep­te weib­li­cher­seits und Ma­schi­ni­sten-Er­fah­rung männ­li­cher­seits im Nu zu vier oder fünf Ble­chen voll knusp­ri­gen und wohl­rie­chen­den Back­werks. Der Ge­ruch tat ein Üb­ri­ges, bei­der­seits längst ver­schüt­tet ge­glaub­te Er­in­ne­run­gen wie­der nach oben zu keh­ren. Was mich zu der Fra­ge an mei­ne ver­ehr­ten Le­se­rIn­nen ver­lei­tet: Wel­che un­ver­hoff­ten Er­leb­nis­se, Er­eig­nis­se, Be­geg­nun­gen etc. ha­ben Euch denn schon mal ur­plötz­lich wie­der in die Ju­gend­zeit zu­rück­ver­setzt?

 
[1] Auf den Ge­schmack ge­brach­te, po­ten­ti­el­le Nach­ah­me­rIn­nen sei­en ein­dring­lich vor schä­bi­gen Bil­lig-Va­ri­an­ten in ko­sten­spa­rend-kom­bi­nier­ter Pla­stik-/Me­tall­bau­wei­se ge­warnt: Wirk­lich was tei­gen tau­gen tun nur die Voll­me­tall-Ap­pa­ra­te in Frie­dens-Qua­li­tät!

[2] Mei­ne Groß­mutter war zu­dem auch groß­zü­gi­ger hin­sicht­lich der mir zum Ab­schlecken über­las­se­nen Rest­men­gen ro­hen Tei­ges, heut­zu­ta­ge läßt man bzw. frau mir lei­der längst nicht an­nä­hernd so­viel üb­rig bzw. durch­ge­hen...

Donnerstag, 2. November 2006

Ge­stern noch T‑Shirt...

...und heu­te ir­res Schnee­ge­stö­ber vor dem Fen­ster. Was ein Kli­ma-Schock!

Montag, 23. Oktober 2006

Ve­ge­ta­ti­ons­gren­ze

Wer sich Fürth mit aus der Luft an­schaut, kann dank of­fen­bar erst kürz­lich ak­tua­li­sier­ter Da­ten­ba­sis ei­nen bis­her nicht da­ge­we­se­nen De­tail­reich­tum be­stau­nen: Der zone­batt­ler ver­mag jetzt so­gar sei­ne vor dem Haus har­ren­de Renn­gur­ke zu er­ken­nen!

Da die Fürth-Fo­tos aus der Win­ters­zeit stam­men, sind die Laub­bäu­me kahl und ge­wäh­ren in­ter­es­san­te Durch­blicke durch ihr nicht vor­han­de­nes Blät­ter­dach. In Nürn­berg sind sie frei­lich noch hin­ten­dran (und nicht et­wa vor­ne­weg): Da stam­men die Bil­der aus der Mit­te des Ka­len­der­jah­res, was an der Naht­stel­le in der Nä­he der Stadt­gren­ze zu ei­ner ver­blüf­fen­den Ve­ge­ta­ti­ons­gren­ze führt:

Luftbild Nürnberg/Fürth

Für die hier vorgesehene(n) Abbildung(en) konn­ten nicht al­le even­tu­ell tan­gier­ten Li­zenz- und/oder Ur­he­ber­rechts­fra­gen mit letz­ter Ge­wiß­heit ge­klärt wer­den, wes­halb auf ei­ne kennt­li­che Dar­stel­lung lei­der ver­zich­tet wer­den muß.

Das Bild zeigt den Rad- und Fuß­weg an der Peg­nitz bei Nürn­berg-Schnieg­ling, der von links oben nach rechts un­ten dia­go­nal durch den Aus­schnitt führt. Fürth fängt un­mit­tel­bar links da­von an.

Wenn jetzt je­mand meint, hier so­gleich ät­zend senfen zu müs­sen von we­gen grü­nes Nürn­berg, grau­es Fürth und so, dann nur zu: Ich win­ke jetzt schon mü­de gäh­nend ab!

Mittwoch, 14. Juni 2006

Frän­ki­scher Wet­ter­frosch

In Funk und Fern­se­hen kann man sich mitt­ler­wei­le nicht nur die die ei­ge­nen Vor­ur­tei­le am we­nig­sten ir­ri­tie­ren­den Pro­gram­me her­aus­su­chen, son­dern auch ei­ne die per­sön­li­chen Prä­fe­ren­zen be­die­nen­de Wet­ter­vor­her­sa­ge. Wirk­lich zu­tref­fend sind frei­lich die we­nig­sten, wie die Er­fah­rung zeigt. Im Grun­de füh­ren die Sen­de­an­stal­ten bil­li­ger, wenn sie statt der gan­zen spe­ku­lie­ren­den Kaf­fee­satz­le­se­rei all­abend­lich ein net­tes Ge­sicht prä­sen­tie­ren wür­den und die­ses den Satz

Mor­gen wird es im We­sent­li­chen so sein wie es heu­te ge­we­sen ist

auf­sa­gen lie­ßen. Die Er­stel­lungs­ko­sten wä­ren mar­gi­nal, die Tref­fer­quo­te in­des­sen auch nicht si­gni­fi­kant schlech­ter...

Die­sen lau­ni­schen Sei­ten­hieb ge­gen die Ka­chel­män­ner der Re­pu­blik sou­ve­rän aus­ge­führt ha­bend, emp­feh­le ich nun­mehr doch ei­nen der (we­ni­ger ego­ma­ni­schen) Wet­ter­frö­sche, ge­nau­er ge­sagt und so­zu­sa­gen ei­nen Och­sen­frosch. Un­ter der grif­fi­gen Adres­se www.wetterochs.de er­stellt der Hob­by-Me­teo­ro­lo­ge Ste­fan Ochs täg­lich ei­ne recht pro­fun­de Pro­gno­se für den Raum zwi­schen Nürn­berg und Bam­berg.

Die­se selbst auf­er­leg­te Och­sen­tour ver­dient nicht nur we­gen ih­rer re­la­ti­ven Ak­ku­ra­tes­se un­se­re un­ein­ge­schränk­te Be­wun­de­rung, son­dern nicht zu­letzt auch bzw. ge­ra­de we­gen der sy­stem­im­ma­nen­ten Flüch­tig­keit des Wer­kes: In ei­nem net­ten Blog wühlt man sich ger­ne durch den Schatz der ge­sam­mel­ten Ela­bo­ra­te, aber wer lä­se ei­nen al­ten Wet­ter­be­richt? Ein gro­ßes Lob da­her für die­sen be­mer­kens­wer­ten (und oben­drein ko­sten­lo­sen) Ser­vice!

Mittwoch, 22. März 2006

Jetzt reicht es aber!

Letz­ten Sonn­tag ge­lang es mir ja, den längst über­fäl­li­gen Früh­lings­be­ginn im Bil­de fest­zu­hal­ten. In mei­ner Eu­pho­rie ha­be ich tags drauf so­gleich die Gar­ten­mö­bel vom Dach­bo­den ge­holt und auf bei­de Bal­kons ge­schafft, so daß es dort (von den Pflan­zen mal ab­ge­se­hen) schon fast wie­der so aus­sah wie En­de Ok­to­ber letz­ten Jah­res. Und was gibt es heu­te, zwei Ta­ge spä­ter? Schnee­re­gen! Aber jetzt ha­be ich die Fa­xen dicke: Nach Fei­er­abend set­ze ich mich raus, dann eben mit ei­nem Grog statt ei­ner er­sten Rad­ler­halb­en!

Samstag, 11. März 2006

Ein Win­ter­en­de (2)

Un­ser tri­ster Hin­ter­hof ward über Nacht ver­edelt zu ei­nem ja­pa­ni­schen ZEN-Gar­ten:

Hinterhof

So, und da­mit soll es ge­nug sein mit der kal­ten Wit­te­rung: Früh­ling, bit­te kom­men!

Donnerstag, 9. März 2006

The Times They Are a‑Changin

Als neu­lich der ver­mut­lich letz­te (?) Schnee des Win­ters vom Him­mel fiel, stapf­te ich be­herzt durch den­sel­ben, um ein paar me­lan­cho­li­sche Fo­tos zu schie­ßen: Ich hat­te die spon­ta­ne Idee, die al­te Bahn-Schmie­de ei­ner­seits und ei­nen un­weit da­von höchst un­fach­män­nisch ent­sorg­ten Kühl­schrank er­neut auf­zu­neh­men, um zwei klei­ne Mo­tiv­rei­hen im Wan­del der Jah­res­zei­ten zu zei­gen:

Alte Schmiede
 
Alte Schmiede
 
Alte Schmiede
 
Alte Schmiede

Weil ich we­der ei­nen Aus­druck der ur­sprüng­li­chen Bil­der noch ein Sta­tiv da­bei­hat­te, muß­te ich aus der Er­in­ne­rung her­aus und in je­der Hin­sicht frei­hän­dig ver­su­chen, wie­der halb­wegs die glei­che Per­spek­ti­ve wie ehe­dem ein­zu­neh­men. Hat ja aber doch in bei­den Fäl­len ei­ni­ger­ma­ßen ge­klappt...

Ausgedienter Kühlschrank
 
Ausgedienter Kühlschrank
 
Ausgedienter Kühlschrank
 
Ausgedienter Kühlschrank

Die Fo­tos gibt es in et­was bes­se­rer Auf­lö­sung auch in mei­nem Bild­ar­chiv zu se­hen.

Samstag, 4. März 2006

Ein Win­ter­en­de (1)

Zwei Ta­ge nach dem me­teo­ro­lo­gi­schen Früh­lings­be­ginn schneit es noch­mal wie wild. Der zone­batt­ler stapf­te froh durch die un­be­rühr­te Schnee­decke am Gü­ter­bahn­hof und fühl­te sich bei sol­chem Tun sehr leb­haft an die al­te Schwar­z/­Weiß-Ver­fil­mung von »So weit die Fü­ße tra­gen« er­in­nert... Die fo­to­gra­fi­sche Aus­beu­te des Mar­sches ist be­mer­kens­wert, will aber do­siert und vor al­lem the­ma­tisch sor­tiert vor­ge­zeigt sein. Ich fan­ge heu­te mal an mit ein paar schmel­zen­den Spu­ren:

Spuren im Schnee
 
Spuren im Schnee
 
Spuren im Schnee
 
Spuren im Schnee

Ich konn­te nur knapp der Ver­su­chung wi­der­ste­hen, die­sen Bei­trag ka­lau­ern­der­halb­er in die Ru­brik Spu­ren­su­chen ein­zu­stel­len. Aber hier in der Ab­tei­lung Ver­misch­tes ist er wohl doch bes­ser auf­ge­ho­ben... ;-)

Dienstag, 31. Januar 2006

We­ni­ger ist mehr

Der Ja­nu­ar geht zur Nei­ge mit ei­nem be­sinn­li­chen Blick aus mei­nem Bü­ro­fen­ster. Die Aus­sicht auf den Hin­ter­hof ist an sich ba­nal, aber mit et­was Besch(n)eidung kommt doch Struk­tur her­ein:

Spuren im Schnee

Bei die­sem Mo­tiv war ich tat­säch­lich im Zwei­fel, ob ich es wirk­lich in die Ru­brik Ver­misch­tes stecken soll oder nicht doch eher in die Spu­ren­su­chen... ;-)

So­viel zum ge­senk­ten Blick. Jetzt aber er­ho­be­nen Haup­tes ge­ra­de­aus ge­schaut:

Fensterfront

Auch die­sen An­blick fin­de ich in sei­ner gra­phi­schen Ab­stra­hiert­heit ei­ni­ger­ma­ßen an­spre­chend. Par­don? Wie die un­be­schnit­te­ne Ge­samt­an­sicht aus­sieht? Tut mir leid, mit all den Müll­con­tai­nern, drö­gen Zweck­bau­ten und ge­park­ten Au­tos will ich die mei­nem Pu­bli­kum nicht zu­mu­ten: Wä­re denn doch zu de­pri­mie­rend... ;-)

Sonntag, 25. Dezember 2005

Der Für­ther Weih­nachts­mann...

...hat das Zeug zum Sen­sa­ti­ons­dar­stel­ler. Zu­min­dest scheint er ab­so­lut schwin­del­frei und bar je­der Hö­hen­angst zu sein:

Weihnachtsmann

Nicht ge­fun­den? Hier ist ei­ne Aus­schnitts­ver­grö­ße­rung der obe­ren Stock­wer­ke:

Weihnachtsmann

Ich konn­te mit un­be­waff­ne­tem Au­ge nicht fest­stel­len, ob San­ta hier ge­ra­de auf­entert oder sich im Ge­gen­teil mo­men­tan ab­seilt. In je­dem Fall sieht man, daß man­ches mo­der­ne Hoch­haus nicht nur ein­ger­ma­ßen häß­lich ist, son­dern man­gels ge­eig­ne­ter In­fra­struk­tur (kein Schlot in je­de Woh­nung) dem weih­nacht­li­chen Dienst­lei­stungs-Per­so­nal die Ar­beit si­gni­fi­kant er­schwert!

Samstag, 24. Dezember 2005

Wenn die an­de­ren fei­ern...

Zum Fest der Lie­be möch­te ich an die gu­te See­le und das war­me Herz mei­ner Le­se­rIn­nen ap­pel­lie­ren, hat­te ich doch vor we­ni­gen Ta­gen ei­ne Be­geg­nung der be­son­de­ren Art. Na­ment­lich ha­be ich die­sen trau­rig-tapp­si­gen Ge­sel­len in ei­ner AL­DI-Fi­lia­le na­he Idar-Ober­stein ein­sit­zen se­hen:

Plüsch-Panda

Auch wenn die na­tur­ge­ge­be­ne Drol­lig­keit der Pan­das von Haus aus ei­nen me­lan­cho­li­schen Ein­schlag hat, je­ner hier guck­te wirk­lich be­son­ders de­pri­miert in die tri­ste Leucht­stoff­röh­ren-Welt, ob­wohl es ihm an kol­le­gia­ler Ge­sell­schaft rund­her­um kei­nes­wegs man­gel­te. Als ein­sam ins Le­ben Ge­wor­fe­ner hock­te er da, doch es fand sich nie­mand, der ihn knud­del­te! Das stimm­te ihn tief­trau­rig: Es fehl­te dem Bä­ren schlicht an... Lie­be.

Wel­che weih­nacht­li­che Leh­re soll­ten wir aus so ei­nem rüh­ren­den An­blick zie­hen? Ein(e) jede(r) mö­ge heu­te min­de­stens ei­ner Krea­tur seine/ihre Zu­nei­gung be­son­ders in­ten­siv zei­gen. Am be­sten ei­nem le­ben­den Men­schen!

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