Donnerstag, 23. März 2017
Achtung: Das nachfolgende Angebot ist nicht mehr aktuell!
Ich biete hier und heute einen echten Klassiker an, (m)eine MagLite 4D-Taschenlampe aus der Zeit, da der Name MagLite wirklich noch für kompromisslose Qualität stand. Gekauft habe ich den ultrasoliden Lichtprügel noch zu seligen DM-Zeiten (1994 für stolze DM 78,00). im Jahre 2008 habe ich ihn dann mit dem originalen LED-Modul SH34DCW6 (kein billiger China-Nachbau!) für weitere EUR 26,00 auf den aktuellen Stand der Leuchtmitteltechnik gebracht.
Die Variante für vier Monozellen (4D) erschien mir immer als die praktischste und beste: Die 6D ist viel zu lang, zu schwer und zu unhandlich, 5D und 3D zu unpraktisch, da Mono-Zellen gemeinhin pärchenweise verkauft werden, die 2D schließlich ist zu schwach. Die 4D ist dagegen äußerst leuchtkräftig, gut ausbalanciert und man hat nach dem Kauf zweier Batterie-Packungen keine Monozellen übrig...

Die Lampe ist absolut neuwertig, denn sie stand tatsächlich 99,99% ihres Lebens bei mir im dunklen Flurschrank und harrte dort ihrer Einsätze, die dann nie kamen. Als Bewohner einer Großstadt brauch(t)e ich sie schlichtweg nicht wirklich, für das Suchen eines heruntergefallenen Euros reicht mir heutzutage das Smartphone als ambulante Bedarfsfunzel. Aber fraglos gibt es Leute, für die so ein portabler Flakscheinwerfer nützlich ist. Insgesamt hat die Lampe höchstens 15 Minuten auf der Uhr (vom Ausprobieren und Leute beeindrucken).
Für die wirklich makellos erhaltene Photonenkanone hätte ich gerne 50,00 EUR, und da ist nicht nur das Paketporto inklusive, sondern auch das im Bild gezeigte Beiboot, eine nicht weniger mackenfreie MagLite Mini aus 1990 (für weiland DM 40,95) mit Halogen-Birne vorne und Ersatzstück hinten drin sowie noch ein Paar originalverpackter Ersatzbirnchen. Die originale Halo-Birne für die dicke Dora gibt’s natürlich auch noch mit dazu. Wer mag die Nacht zum Tage machen? Ich bitte um Wortmeldung!
Dienstag, 22. November 2016
Mittwoch, 2. November 2016
Achtung: Das nachfolgende Angebot ist nicht mehr aktuell!
Aus Platzgründen bietet der zonebattler hier seine Standlautsprecher Arcus AS 70 an, die ihn ein gutes Vierteljahrhundert lang durchs Leben begleitet haben. Die Boxen habe ich am 27. Dezember 1990 zum Paarpreis von 2.000 DM neu gekauft, kurioserweise habe ich sogar die Kaufquittung und die Garantiescheine selbst ausgefüllt, weil ich zu jener Zeit an Samstagen in einem Erlanger HiFi-Studio spaßeshalber ausgeholfen und mitgearbeitet habe.

Die Tröten sind in ihrem Leben bei und mit mir nur 2x umgezogen, und das jedesmal gut geschützt in ihren Originalkartons (die mitgeliefert werden, auch wenn sie auf den Fotos nicht zu sehen sind, weil sie auf dem Dachboden verstaut sind). Der optische Zustand der feschen Standlautsprecher ist daher nahe am Neuzustand, funktionieren tun sie natürlich auch tadellos wie eh und je. Gibt ja auch keine Schaumstoffsicken, die altersbedingt zerbröseln könnten. Außerdem mußten die Kisten in meinen Diensten nur Klassik in moderater Lautstärke zu Gehör bringen, wurden also nicht mal ansatzweise an ihre physikalischen Grenzen gebracht.

Zum Fotografieren habe ich die in der Zimmerecke wartenden Schallwandler eher ambulant mit dem Baustrahler angeleuchtet, eine Tageslicht-Inszenierung im drei Altbau-Stockwerke tiefer gelegenen Hinterhof hätte mich zuviel Schweiß (und möglicherweise auch Tränen) gekostet. Man kann aber dennoch gut genug erkennen, worum es hier geht (zumal sich die Fotos in diesem Beitrag ausnahmsweise durch Anklicken vergrößern lassen).

Die originalen Aufsteck-Frontbespannungen sind makellos erhalten, da die sich weder gegen die Zudringlichkeiten von Kleinkindern noch die Attacken von Haustigern behaupten mußten. Auch Nikotinspuren gibt es weder zu sehen noch zu riechen. Schallentkoppelt aufgestellt sind die Boxen auf (selbstverständlich originalen) Gummibällen, welche immer noch weich und nicht verhärtet sind.

Macken sind nur minimale vorhanden, am ehesten sichtbar sind leichte »Helligkeitskanten« an den Fronten, weil ich die Bespannungen in den ersten Betriebsjahren aufgesteckt hatte, später dann aber nicht mehr. Dadurch hatte das Tageslicht unterschiedlich lange Zeit, die Beize/Lackierung aufzuhellen. Unvermeidlich sind auch leichte Helligkeitsabstufungen zwischen Korpusflächen und Kantenleisten, verschiedene Hölzer verhalten sich halt langfristig unterschiedlich.

Übrigens sind die beiden Boxen in der Farbe weniger verschieden als die Bilder suggerieren, hier spielt wohl das winkelbedingt changierende Reflexionsverhalten bei der punktuellen Beleuchtung mit hinein, vermutlich sind die beiden Fronten beim Knipsen zudem nicht 100%ig planparallel aufgestellt gewesen...

Mechanische Alterserscheinungen (Ablösungen, Verziehungen etc.) gibt es keine. Ist halt gediegene Schreinerarbeit aus deutschen Landen...
Lieferumfang: 2 Boxen, 2 steckbare Frontbespannungen, Originalkartons samt allen Styropor-Teilen, Kaufbeleg, Garantiekarten, Bedienungsanleitung, Produkt-Prospekt. Dicke Anschlußkabel (2,5 qmm Querschnitt je Ader) von ausreichender Länge gibt es als Bonus mit dazu.
Standort: Fürth (Bay)
Preis: EUR 450,00
Nur Selbstabholung gegen Barzahlung, Probehören ist selbstverständlich möglich!
Freitag, 28. Oktober 2016
Sonntag, 14. August 2016
Zu ihrer Geschichte und dem Bewahren historischer Zeugnisse haben die Schweden ein unverkrampftes Verhältnis. Da sie schon seit längerem keine kriegsbedingten Verheerungen im eigenen Land zu beklagen haben und infolgedessen keine zerbombten Städte wiederaufzubauen waren, mußten sie in den 1960er Jahren und später schon die sprichwörtliche Abrißbirne schwingen, um in ihren alten Stadtkernen großflächig Platz für Neues zu schaffen. Im Rückblick mögen viele das bedauern, denn was dann an Beton-Brutalo-Architektur nachfolgte, erscheint sensibleren Gemütern oft als böse Bausünde, das ist in Schweden nicht anders als in Deutschland.
Immerhin haben die Schweden vieles durch Translozierung gerettet, beispielhafte Altbauten also zu Museumsdörfern zusammengefaßt. Auch sowas kennt man aus hiesigen Landen, aber in Schweden gibt’s das deutlich öfters. Zum Beispiel in Gamla Linköping, wo man die Essenz des alten Ortskernes von Linköping in einer Zeitblase bewahrt hat:
Die in alten Läden und Kontoren untergebrachten Geschäfte, Werkstätten und Betriebe sind natürlich schon auf Touristen und Feriengäste abgestimmt und ausgerichtet, dennoch hat man nie den Eindruck, in einer künstlichen Disney-Land-Kulisse herumzulaufen: Das Gebotene hat Bezug zur Region, die Anlage ist gut geplant und die meisten Häuser sind von »richtigen« Einwohnern dauerhaft bewohnt. Zudem liegen Museumsdörfer wie Gamla Linköping nicht irgendwo ganz weit draußen, sondern an der Peripherie der Innenstadt, uneingezäunt und mit mehreren offenen Zugängen.
Wagen wir mal einen größeren Sprung (in der virtuellen Retrospektive kann man ja umstandlos machen, was in realiter eine Tagesreise bedeutet) nach Eskilstuna, der Partnerstadt Erlangens. Von der jahrhundertealten Tradition der Metallverarbeitung und Kanonenherstellung sieht und hört man dort heutzutage nicht mehr viel:
Einmal mehr begeisterte uns in diesem schmucken Städtchen (wie schon Tage zuvor in Norrköping) das Flanieren am Fluß entlang (hier Eskilstunaån geheißen). Wenig Autos, viel Grün, reichlich Kultur und Kreativwirtschaft in alten Backsteinfabriken, da ist ein halber Tag rum wie nix und man hat noch immer längst nicht alles gesehen, was einen interessieren könnte: Hier eine Kirche, da eine Promenade, dort ein Kunstmuseum...
Apropos Museum: in meinem Stockholmer Bilderbogen habe ich ja schon vor einiger Zeit die konservierte Vasa gezeigt, jene berühmte königliche Galeone, die auf ihrer Jungfernfahrt im Jahre 1628 schon nach etwa 1300 Metern Fahrstrecke kenterte und absoff. Nach mehr als 330 Jahren unter Wasser hat man das bestens erhaltene Schiff 1961 gehoben und geborgen und in ein nahes Trockendock geschleppt. An Ort und Stelle hat man dem wunderbaren Wrack später sozusagen das Vasa-Museum übergestülpt und zeigt dort heute anhand von vielfältigen Exponaten rund um das originale Schiff dessen ebenso tragische wie faszinierende Geschichte:
Der Besuch im Vasa-Museum ist fraglos ein »Muß« für jeden Stockholm-Besucher: Die Aura des echten Schiffes ist beeindruckend, die didaktische Konzeption der um das gigantische Gefährt herum errichteten Ausstellung beispielhaft. Ein Glücksfall, daß der Schiffsbohrwurm in dem landnahen Brackwasser keine Überlebenschance hatte: Der lokalen Abwesenheit dieses ansonsten weitverbreiteten Holzfressers verdankt die Menschheit die Überlieferung des weitgehend kompletten Schiffes als aussagestarke »Zeitkapsel«!
Nicht ganz so alt, aber gleichwohl nett anzuschauen sind andere historische Fahrzeuge, die man auf Stockholms Straßen im Einsatz sieht. Neben automobilen Oldtimern sind das zum Beispiel historische Straßenbahnen wie dieses fast fabrikfrisch wirkende Exemplar:
Ich hatte ja schon in der ersten Folge meines Reise-Rapports erwähnt, daß in Schweden vergleichsweise wenig Menschen auf vergleichsweise viel Fläche leben. Entsprechend leer sind die Straßen, entsprechend groß sind die Autos. Logisch, daß einem ausgewiesene Kleinwagen eher selten begegnen. Sogar in der Metropole Stockholm habe ich nur einen einzigen Smart gesehen, und der kam ausweislich seines Kennzeichens aus ... Coburg!
An dieser Stelle meiner Remineszenzen tropft mir nun unversehens der Sabber von der Unterlippe auf die Tastatur, hervorgerufen durch alliterationsinduzierte (Coburg -> Cornetto) Triggerung multisensorischer Erinnerungen an das ach so göttliche Lakritz-Eis:
Neben dieser in deutschen Landen unbekannten Eishörnchen-Variante gab es natürlich im Supermarkt auch ordentliche »Anstaltspackungen« zu kaufen, mit denen wir den Gefrierschrank unseres gastgebenden Freundes vollgeschlichtet haben zwecks kulinarischer Abrundung der langen Abende. Je mehr fränkischen Freunden und Bekannten ich davon erzähle, desto mehr muß ich freilich einsehen, daß Lakritze ein sehr polarisierendes Genußmittel ist: Den einen läuft – gleich mir – sogleich das Wasser im Munde zusammen, die anderen schütteln sich heftig ob der bloßen Vorstellung, sowas in den Mund zu nehmen. Zwischendrin scheint’s nix zu geben...
Aber egal. Wenn wir nun schon mal in Stockholm sind, machen wir noch einen Ausflug in die/den Skansen, ein weiteres, in diesem Fall weithin bekanntes und berühmtes Museumsdorf. Das existiert schon seit 1891 und bewahrt im Wortsinn großflächig die schwedische Volkskultur:
Auch diese Attraktion ist ein für jeden Hauptstadt-Besucher obligatorischer Programmpunkt, für den man sich (mindestens) einen halben Tag Zeit nehmen sollte. Wir waren übrigens sehr positiv überrascht von der fachlichen Qualifikation der in historische Kostüme gekleideten »Bewohnerschaft« des Museumsdorfes. Das profunde Wissen der Handwerker, Bäuerinnen und Mägde ging weit über das hinaus, was von »typischen« Besucherfamilien gemeinhin nachgefragt wird. Auch in komplexen historischen und wirtschaftlichen Zusammenhängen erwiesen sich die Damen und Herren als überaus beschlagen und sattelfest, wir gingen letztlich erheblich klüger wieder heraus, als wir hineingegangen waren. So soll es sein!
Den bis hierher gefolgten Leserinnen und Lesern gegenüber sei nunmehr eingestanden, daß des zonebattler’s höchst sprunghafte Erzähldramaturgie kein bewußt gewähltes Stilmittel ist, sondern doch nur Ausdruck von Planlosigkeit und Faulheit: Tatsächlich hat sich der Blubber-Blogger im Voraus 5 x 8 seiner schönsten Urlaubs-Fotos nach rein ästhetischen Kriterien herausgesucht und versucht diese im Nachgang einigermaßen stimmig verbal zu verbinden. Dank dieses entwaffnenden Bekenntnisses braucht es jetzt für ein weiteres »See-Stück« wohl keine weiteren Verrenkungen:
»Sweden in a nutshell« würde ich dieses prototypische Motiv wohl benennen, wenn ich denn für ein englischsprachiges Publikum schrübe: Wasser, Wald, Wolken, Romantik sowie allgegenwärtige Umsicht, Vorkehr und Sicherheit, all das und mehr findet sich hier in einem einzigen Ausschnitt kompakt zusammengefaßt wieder.
Wasser und Sicherheit sind auch die idealen Stichworte für etwas, was ich bislang weder erwähnt noch gezeigt hatte: Burgen und Schlösser nämlich, die landestypisch gern etwas gedrungener gebaut werden resp. wurden als wir relativen Südländer das so gewohnt sind. Das hier ist Örebro slott in Örebro, man beachte den eigens inszenierten Kontrast zu den neuzeitlichen Sitzgelegenheiten im Vordergrund:
Auch diese sehenswerte Stadt »eroberten« wir uns übrigens im Rahmen eines Tagesausfluges. Im Vergleich zu unseren herkömmlichen Rundreisen erwies sich der stationäre Aufenthalt an einem Ort – eben Grytgöl – als planerische Herausforderung: Einerseits wollten wir natürlich möglichst viele Facetten des uns bislang unbekannten Landes kennenlernen, andererseits mochten wir nicht einen Gutteil des Tages im Auto verbringen, nur um stundenlang streng tempolimitiert durch immerwährende Waldschneisen zu gleiten...
Na ja, es fanden sich in den knapp drei Wochen unseres Urlaubes genügend Ziele im 100-Kilometer-Radius, die des Ausrückens wert waren. Manches ließ sich auch ganz gut miteinander verbinden. Den einen oder anderen Tag blieben die Räder unseres weißen Volvos sogar gänzlich unbewegt und wir daheim bzw. in fußläufiger Nähe, was durchaus zur gründlichen Erholung und Entschleunigung beitrug. Der Effekt ist erfreulicherweise dermaßen nachhaltig, daß mit der fünften und letzten Folge dieser Reise-Reprise auch erst wieder in einer Woche zu rechnen ist!
Samstag, 14. Mai 2016
Achtung: Das nachfolgende Angebot ist nicht mehr aktuell!
Fast auf den Tag genau 20 Jahre besitze und betreibe ich den nachfolgend gezeigten und heute zum Verkauf angebotenen Klang-Prozessor Behringer Stereo Ultrafex EX 4000. Jetzt brauche ich ihn nicht mehr und möchte ihn in wertschätzende Hände (und an ebensolche Ohren) weitergeben.
Das Gerät habe ich ich am 19. Mai 1996 neu gekauft, und es hat in den zwei Dekaden bei mir keine mit bloßem Auge erkennbaren Gebrauchsspuren abbekommen. Die Funktion ist selbstverständlich tadellos. Weder habe ich Kondensatoren getauscht noch Ballistol hineingesprüht, geschweige denn von Jungfrauen bei Neumond zurechtgeschnippelte Holzscheiben eingeklebt. Tatsächlich habe ich nicht mal den Deckel abgeschraubt, um zu schauen, was alles drin ist in der mysteriösen Blechschachtel...
Wie immer habe ich alles fein säuberlich aufgehoben, was dazugehört, also Bedienungsanleitung, Rechnung, Originalverpackung. Ferner gehören noch die beiden im ersten Bild gezeigten, schwarz gefärbten DIY-Holzklötze dazu: Ich hatte meinen Plattenspieler auf dem Prozessor stehen und dessen Gehäuse mit den paßgenau gesägten Holzteilen quasi nach hinten auf stapelbares Format erweitert. Zwischen den beiden Klötzen war Platz gelassen für die Zuführung der Signalkabel (Fotos sind per Mausklick vergrößerbar):

Hier eine weitere Frontansicht des audiophilen Zauberkastens:

So schaut das solide gearbeitete Teil von hinten aus:

Und natürlich sind die seitlich anschraubbaren »Ohren« für die Montage in einem 19″-Rack auch mit dabei:

Das Typenschild auf dem Originalkarton:

Auszug aus der Bedienungsanleitung (1):

Auszug aus der Bedienungsanleitung (2):

Auszug aus der Bedienungsanleitung (3):

Mein Einsatzbereich war in der Tat nicht das Studio (also das »Aufpeppen« von eigenen Aufnahmen), sondern das Würzen der Wiedergabe in der heimischen HiFi-Kette. Ich hatte den Prozessor als einschleifbaren »Adaptor« an meinen SONY TA-550ES Verstärker angeschlossen und brachte damit einen subjektiv recht erstaunlichen Schuß »Extra-Musikalität« in meine CD-Sammlung.
Zu guter Letzt der Preis: Für das weiland 330 DM teure Gerät hätte ich gerne noch schlanke 60 EUR, Holzklötze und DHL-Paketversand innerhalb Deutschlands inklusive. Anfragen bitte per Mail.
Samstag, 27. Februar 2016
Dienstag, 16. Februar 2016
Achtung: Das nachfolgende Angebot ist nicht mehr aktuell!
Nachdem der zonebattler neulich schon seinen schönen Plattenspieler in jüngere Hände weitergegeben hatte, will er das Gleiche nun mit einem seiner schon an anderer Stelle vorgestellten Kassettendecks tun und eines seiner beiden Philips N2521 veräußern. Auch diesmal sind Anleitung, Garantiekarte und Rechnung Bestandteil des Angebotes (wenn auch nicht der nachfolgenden, anklickbaren Fotostrecke)...

Müßig zu betonen, daß auch dieses Gerät in jeglicher Hinsicht funktionsfähig ist, obwohl es schon mehr als dreieinhalb Jahrzehnte auf seinem plastiknen Buckel hat. Die Vorderfüße aus Gummi hat es sich dabei etwas plattgestanden, aber ansonsten hat es die Zeitläufte ohne jedes nennenswerte Zipperlein überlebt.

Gekostet hat dieses damalige Spitzenmodell von Philips ausweislich der Original-Rechnung immerhin 850,00 DM. Das ist auch in EUR umgerechnet kein Pappenstiel, relativiert sich aber auf knapp 23 DM pro Jahr, wenn man denn so rechnen will...

Über die Wertigkeit von Kunststoffgehäusen kann man vortrefflich streiten, mir gefiel eben dieses zerklüftete Design, welches sich ja so sehr abhebt von den uniform brettebenen Aluminium-Frontplatten der Geräte aus fernöstlicher Produktion.

Ja, ich habe das Philips-Design der späten 1970er Jahre geliebt und mag es bis heute. Deshalb bleibt mein erstes N2521 auch weiterhin in meinem Besitz, angeboten wird hier nur sein mir später zugelaufener Zwillingsbruder.

Beim Schreiben dieser Zeilen wird dem Autor ganz nostalgisch ums Herz: Was hat er doch damals alles an (klassischer) Musik aus dem Radio aufgenommen und immer gehofft und mitgefiebert, daß das aufzuzeichnende Stück ganz auf die 45 Minuten einer Kassettenseite passen und nicht in sozusagen letzter Minute ein hurtiger Kassettenwechsel vonnöten sein möge!

Ja, solche ultracoolen Metallspulen-Kassetten waren in den frühen 1980ern der letzte Schrei! Das Band an sich war nix Besonderes, aber die sich im Sichtfenster drehenden Spulen waren um ein Vielfaches eindrucksvoller als die kaum sichtbare Bewegung im Inneren von »normalen« Kassetten mit kleinen »Sehschlitzen« zwischen den Spulenwickeln...

Die mehr der Optik als Aufnahmezwecken dienende Kassette habe ich vor Jahren für aberwitzige 20,00 EUR in einem Second-Hand-Laden mitgenommen, und weil sie sich so schön macht in meinem redundanten N2521, belasse ich sie auch im Gerät und verkaufe sie kurzerhand mit.
Na gut, wieviel Trennungschmerzensgeld verlange ich für das Kassettendeck samt Kassette? Glatte 100,00 EUR einschließlich innerdeutschen Paketportos zur Lieferung frei Haus! Ich freue mich über jede Interessenbekundung per Mail von einem latent guten neuen Herrchen (oder Frauchen) und packe das Gerät zwischenzeitlich schon mal so gewissenhaft ein, daß es allenfalls gefährdet ist, wenn ein ICE den vorwitzigen DHL-Paketlaster vom Bahnübergang fegen sollte (was eine höhere Macht hoffentlich verhüten möge).
Donnerstag, 4. Februar 2016
Mit einem eigens angekauften Aufnahmegerät bin ich neulich einem längst pensionierten Eisenbahner-Kollegen auf die Pelle gerückt und habe seine lebhaft vorgetragenen Erinnerungen an seine Dienstzeit aufgezeichnet. Acht interessante (und zudem äußerst amüsante) Geschichten sind ab sofort aufruf- und anhörbar in den FürthWiki-Artikeln zum Güterbahnhof, zum Stellwerk Ottostraße und zur Kasernenbahn (jeweils im Abschnitt »Zeitzeugenberichte«). Viel Spaß beim Lauschen!
Dienstag, 29. Dezember 2015
Auf der Suche nach diversen elektrischen Strippen in seiner Kabelkiste sind dem zonebattler heute allerlei selbstkonstruierte und ‑geschaffene Artefakte aus seiner digitalen Sturm-und-Drang-Zeit unter die Augen und in die Finger gekommen. So sahen seine handgefeilten und ‑gebruzelten Experimentier-Platinen mit TTL-ICs der Serie 74xx aus (Fotos sind per Mauklick vergrößerbar):
Anzeigemodule mit LEDs (0=dunkel, 1=hell):

Stomversorgung, Taktgeber, Flip-Flops etc.:

1‑zu-16-Dekoder:

Dezimalzähler:

Ist insofern etwas nostalgisch, als all’ diese meine selbstentworfenen Basteleien nicht mehr ganz aktuell sind. Tatsächlich sind sie etwa 40 Jahre alt. Der gute Jean Pütz hat mich damals mit seiner »Hobbythek« auf den digitalen Trichter gebracht. Da ich Depp die LEDs damals unbedingt bündig auf der Platine haben wollte, habe ich etliche davon beim Einlöten gegrillt und gekillt. Tja.
Na ja, lang ist’s her. Schön war die Zeit, sie kehrt nicht wieder. Aber Lötkolben und Lötzinn (selbstredend noch »richtiges« mit Bleianteil) liegen durchaus noch griffbereit in der Schublade...
Montag, 28. Dezember 2015
18 Grad im hohen Altbau-Zimmer sind im Hochsommer was anderes als »zwischen den Jahren«, wie der zonebattler heute am eigenen Leibe erfahren durfte: In der Nacht zu seinem Geburtstag hatte die bis dato stets zuverlässig arbeitende Gastherme klammheimlich ihren Dienst quittiert. Am Morgen war sie stumm und kalt und blieb das auch trotz aller Versuche, sie wieder zum Mitspielen zu bewegen. Der erst am Nachmittag (in kurzen T‑Shirt-Ärmeln!) erschienene Notdienst-Jüngling war mit seinem Latein ob der völligen Funktionsstarre der Gastherme sehr bald am Ende und mußte letztlich den Fall an den Werkskundendienst des Herstellers übergeben. Der aber erscheint erst morgen Mittag...
Die herzlichen (und herzerwärmenden) Gruß- und Gratulationsbotschaften der zahlreichen Freunde, Bekannten und Kollegen haben den Berichterstatter über den ungewohnt frischen Tag geholfen und diesen zu einem erfrischenden gemacht. Die Nacht wird er dank warmer Decken im ohnehin nie beheizten Schlafzimmer auch überleben, und dann besteht Hoffnung, daß der neue Tag die Heilung für den maladen Wärmeblock bringt. Wenn’s nicht gerade an einem seltenen und derzeit nicht vorrätigem Ersatzteil scheitert. Na ja, mit einem Heizlüfter und einer zusätzlichen Fleece-Jacke angetan schaffe ich es zur Not auch bis ins nächste Jahr!
Montag, 16. November 2015
Achtung: Das nachfolgende Angebot ist nicht mehr aktuell!
Der zonebattler trennt sich Stück für Stück vom Ballast seines Lebens, um mit immer weniger immer glücklicher zu werden (so jedenfalls die Theorie). Hier und heute offeriert er daher seinen treuen Direkt-Dreher DUAL CS 604, den er sich am 21.07.1979 (!) vom zum Abitur geschenkten Geld seiner Tante geleistet hat. Der schwarze Plattenspieler steht also bis dato noch im Erstbesitz, und es ist außer dem Single-Puck die komplette Originalverpackung samt allen Papieren sowie Rechnung (eines längst nicht mehr existenten Erlanger Fachgeschäftes) dabei. Das ist fraglos schon mal außergewöhnlich, wenngleich natürlich nicht so sehr bei einer pedantischen Beamten-Natur wie dem Endesunterfertigten... Die nachfolgend gezeigten Fotos sind durch Anklicken vergrößerbar.

Nicht weniger erfreulich ist zweifellos meine Zusicherung, daß das Gerät die drei Umzüge in seinem langen Leben (nach Erlangen, nach Forchheim und nach Fürth) sämtlich mit ordnungsgemäß abgenommenen Plattenteller, vorsichtshalber ausgebautem Anti-Resonator und transportschutzschraubengesichertem Subchassis absolviert hat, also definitiv keinen versteckten Lagerschaden oder sowas haben kann! Die Haube ist intakt und weist nur die üblichen staubwischbedingten Kratzer auf. Die Federscharniere sind in Ordnung, der transparente Deckel hält in offener Stellung wie vorgesehen. Tadellos sind selbstredend auch die Funktion und das gesamte optische Erscheinungsbild.

Das Gerät ist nach dem Kauf im Jahre 1979 nur bis März 1983 nennenswert genutzt worden, danach bin ich als passionierter Klassik-Hörer auf die damals neue CD umgestiegen und habe fürderhin nur noch alle paar Monate eine LP aufgelegt. Dem mitgelieferten System DMS 240E habe ich irgendwann in den späten 1980ern mal eine neue Original-Nadel DN 242 spendiert.

Der Spieler kommt in der schwarzen Originalzarge. Die einzige Modifikation besteht im damals selbst durchgeführten Umbau vom DIN-Stecker auf Cinch-Buchsen samt Erdungskabel. Wer mag, kann hier höherwertige Buchsen ans originale Kabel löten...

Ach ja: Es ist hinten links auf der Trägerplatte noch ein originaler Canton-Discostat-Mitlaufbesen mit Carbon-Bürste montiert. Auch davon gibt es noch die originale Verpackung. Wer den m.E. hervorragenden Staubsammler aus Purismus-Erwägungen nicht haben mag, kriegt ihn mit Hilfe eines Föns spurlos wieder »abgeklebt«.

Zusätzlich zum Plattenspieler biete ich noch ein Zubehör-Paket an, bestehend aus
- einer DUAL Headshell TK 24 mit Anleitung und allen Schrauben in der OVP
– einem weiteren DUAL Single-Puck
– einer Ersatznadel DUAL DN 325 (Zustand unbekannt, u.U. neu)
– einer Tonarmwaage Shure SFG‑2 in OVP
– einer Dose »Disco-Plast« Plattenreinigungs-Masse (wie neu, nach 35 Jahren!)
– einem Polydor-Piezo-Kristall-Statikaufladungs-Eliminierer
– einer Carbonfaser-Plattenbürste VMP Dust-up

Nun zum Preis: Für den Plattenspieler selbst hätte ich gerne 150 EUR als Trennungsschmerzversüßungsprämie, für das Zubehör-Paket 50 EUR; zusammen also 200 EUR.
Den Dreher möchte ich definitiv nicht versenden, hoffe also entweder auf einen Käufer aus dem Großraum ER-FÜ-N-SC. Das Zubehörpaket kann grundsätzlich separat abgegeben und auch problemlos verschickt werden, aber nur, sofern der Käufer des Plattenspielers selbst kein Interesse daran hat. Ich möchte zunächst jedem Interessenten die Option zum Kompletterwerb offenhalten.

Probehören ist natürlich immer noch möglich. Die in acht thematisch sortierte Konvolute aufgeteilte Schallplattensammlung ist zwar bereits in diversen Kartons auf dem Weg zu den neuen Besitzern, aber eine einzige schwarze Scheibe ist noch übriggeblieben und kann jederzeit zum akustischen Leben erweckt werden... Ich freue mich über jede Interessenbekundung per Mail von einem latent guten neuen Herrchen (oder Frauchen).