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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Dienstag, 6. Oktober 2009

Der Herr links, die Da­me rechts

Quer durch al­le Stäm­me und Schich­ten des Vol­kes be­steht Kon­sens, daß nie­mand auf zwei Hoch­zei­ten tan­zen kann, je­den­falls nicht gleich­zei­tig. Dem zone­batt­ler graut in­des schon vor der ei­nen, zu der er am kom­men­den Frei­tag ge­la­den ist: Ein un­ter bi­zar­ren Be­gleit­um­stän­den vor gut 1,5 Jahr­zehn­ten ab­sol­vier­ter Tanz­kurs hat we­nig hin­ter­las­sen, was ihn zu mehr als tanz­bär­ar­ti­gem Tapp­sen be­fä­hi­gen wür­de. Heu­te und mor­gen Abend ste­hen Aus­stel­lungs­er­öff­nun­gen auf dem Pro­gramm, blie­be al­so nur der Don­ners­tag-Abend für ei­nen Crash­kurs. Oder für den Weg zum Crash-Dok­tor, um sich das trä­ge Tanz­bein ent­schul­di­gungs­hal­ber fesch ein­gip­sen zu las­sen!

Samstag, 3. Oktober 2009

3 zu 1

Wer ger­ne macht, tut und tüf­telt, ist mit ei­nem 249-teil­i­gen Werk­zeug­ka­sten ge­mein­hin bes­ser be­dient als mit dem Schwei­zer Of­fi­ziers-Ta­schen­mes­ser. Frei­lich schleppt man sei­ne Werk­statt­aus­rü­stung schon aus Ge­wichts- und Vo­lu­men­grün­den nicht stän­dig mit sich her­um, und so muß man sich im Zwei­fel eben doch zu­wei­len mit dem platz­spa­ren­den Not­fall­werk­zeug zu hel­fen wis­sen. Nicht an­ders ver­hält es sich mit den mo­der­nen Pro­blem­lö­sern [1] des In­for­ma­ti­ons­zeit­al­ters: Der zone­batt­ler ist es nun­mehr lang­sam aber si­cher leid, in sei­nem aus­la­den­den Ex­pe­di­ti­ons­gurt stän­dig Or­ga­ni­zer, Ka­me­ra und Han­dy um den Bauch ge­schnallt (bzw. über die Schul­ter ge­hängt) und da­mit griff- und zück­be­reit zur Hand zu ha­ben...

Des zonebattler's Gadgets

Bis­lang schien es al­ler­dings kei­ne rech­te Al­les-in-Ei­nem-Al­ter­na­ti­ve zu dem dis­kre­ten Drei­ge­stirn aus elek­tro­ni­schem Ge­dächt­nis, glä­ser­nem Auf­nehm-Au­ge und por­ta­bler Te­le­fon­zel­le zu ge­ben, je­den­falls kei­ne, die von ernst­haft dis­ku­tier­ba­rer Qua­li­tät ge­we­sen wä­re. Aber in­zwi­schen ha­be mich doch mit dem Ge­dan­ken an­ge­freun­det, des öf­te­ren nur noch mit »leich­tem Ge­päck« un­ter­wegs und den­noch auf (fast) al­le Even­tua­li­tä­ten vor­be­rei­tet zu sein. Die­ser Ta­ge ist es mir näm­lich ge­lun­gen, das be­rufs­hal­ber über­ant­wor­te­te No­kia 5800 Xpress­Mu­sic zu ei­nem pas­sa­blen Uni­ver­sal-Werk­zeug hoch­zu­rü­sten:

Nokia 5800 XpressMusic mit StyleTap und einigen darunter installierten Palm-Programmen

Ein Te­le­fon ist das nicht un­be­dingt de­sign­preis­ver­däch­ti­ge Ding ja nun schon von Hau­se aus, und sei­ne ein­ge­bau­te Ka­me­ra ist zwar letzt­lich nur ein Not­be­helf, aber als sol­cher zu­min­dest schön­wet­ter­taug­lich und so­mit bes­ser als nix. [2] Wo­mit wir schon zwei von drei oft be­nö­tig­ten Ge­rät­schaf­ten in dem ei­nen Ap­pa­ril­lo ver­ei­nigt hät­ten. Als Or­ga­ni­zer-Er­satz taug­te mir das Mul­ti­me­dia-Ta­lent trotz be­ein­drucken­den Klan­ges und Ta­schen­ki­no-Fä­hig­kei­ten bis­lang nicht: Zwar fin­den sich über di­ver­se Fo­ren und Fan­sei­ten al­ler­lei necki­sche Spiel­chen und son­sti­ge Zeit­ver­trei­ber, an ernst­haf­ten An­wen­dun­gen frei­lich herrsch­te und herrscht auf­fäl­li­ger Man­gel.

Mit dem ge­nia­len Pro­gramm Styl­eTap ha­be ich es aber in kür­ze­ster Zeit ge­schafft, aus dem Life­style-Plap­per­ka­sten ei­nen ernst­zu­neh­men­den Ho­sen­ta­schen-Se­kre­tär zu ma­chen: Styl­eTap ist ei­ne das Palm OS si­mu­lie­ren­de Lauf­zeit­um­ge­bung, die mir den Be­trieb mei­ner hoch­ge­schätz­ten Palm-Pro­gram­me auf dem Sym­bi­an-ge­trie­be­nen Mo­bil­te­le­fon er­mög­licht! Ka­len­der, Adreß­buch, Auf­ga­ben­li­ste, No­ti­zen, re­la­tio­na­le Da­ten­ban­ken (mit mei­nen Samm­lungs­be­stän­den, Impf­paß, Wein­kel­ler­be­stand usw.), Fi­nanz­buch­füh­rung, Fahr­ten­buch und sta­pel­wei­se ak­tu­el­le Off­line-Lek­tü­re, al­les ist wie­der in ge­wohn­ter Form zur Hand und das über­dies in Far­be und in vier­fa­cher Auf­lö­sung als bis­her! Zwar funk­tio­niert die Da­tei­syn­chro­ni­sa­ti­on mit dem sta­tio­nä­ren PC nur ma­nu­ell, aber un­ter­wegs grei­fe ich oh­ne­hin meist nur le­send auf mei­ne ge­spei­cher­ten Da­ten­be­stän­de zu. Ei­ne al­le­mal all­tags­taug­li­che Lö­sung al­so, die zu­dem ‑im kras­sen Un­ter­schied zu manch’ hoch­ge­hyp­ten Kon­kur­renz­pro­dukt- nicht mit ho­hen Fol­ge­ko­sten durch Pro­vi­der- und Dien­ste­an­bin­dung be­la­stet ist.

Von mei­nem theo­re­ti­schen Ide­al ei­nes in je­der Dis­zi­plin wirk­lich her­aus­ra­gen­den Drei­kämp­fers ist das No­kia 5800 Xpress­Mu­sic noch ein gan­zes Stück ent­fernt, doch ist der Lei­dens­druck nicht mehr all­zu groß: Das gro­ße Plus liegt in der fan­ta­sti­schen Op­ti­on, un­ter dem völ­lig an­ders­ge­ar­te­ten Be­triebs­sy­stem ei­nes Mo­bil­te­le­fons die ver­trau­ten (und teils teu­er be­zahl­ten) Al­t­an­wen­dun­gen aus der Palm-PDA-Ära wei­ter­be­trei­ben zu kön­nen. Zu­mal sich die­se sich in Sa­chen Lei­stungs­fä­hig­keit und Be­nut­zer­freund­lich­keit nach wie vor se­hen las­sen kön­nen und kei­nes­wegs scham­haft ver­stecken müs­sen: Ein dickes Dan­ke­schön an die Pro­gram­mie­rer von Styl­eTap!

 
[1] Zu­wei­len as­si­stie­ren ei­nem die elek­tri­schen Hel­fers­hel­fer frei­lich bei der Lö­sung von Pro­ble­men, die man oh­ne sie erst gar nicht hät­te...

[2] Die be­ste Ka­me­ra ist be­kannt­lich die, die man da­bei hat, nicht je­ne, die da­heim im Re­gal steht, wenn ei­nem das Mo­tiv der Mo­ti­ve vor die Au­gen springt!

Sonntag, 6. September 2009

Ratz – F.A.Z. – Le­se­fut­ter

Nach­dem das wei­land be­ste Nach­rich­ten­ma­ga­zin im Staa­te auch nur noch ein dif­fu­ser Schat­ten sei­ner selbst ist und die über­re­gio­na­le Ta­ges­zei­tung aus der baye­ri­schen Lan­des­haupt­stadt gleich­falls zu­se­hends vers­eich­tet, kommt als mor­gend­li­che Zug-Lek­tü­re für den bil­dungs­hung­ri­gen zone­batt­ler tat­säch­lich fast nur noch die F.A.Z. in Fra­ge, de­ren fa­mo­ses Feuil­le­ton z.B. sei­nes­glei­chen sucht in der bun­des­deut­schen Pres­se­land­schaft. Seit Jah­ren prä­fe­riert der Be­rich­ten­de das dis­kre­te Stu­di­um der lieb­ge­won­ne­nen Ta­ges­po­stil­le auf sei­nem stets griff­be­rei­ten klei­nen Zau­ber­ka­sten. Der ist zwar mitt­ler­wei­le auch in die Jah­re ge­kom­men, aber war­um soll­te man ei­nen be­währ­ten und höchst zu­ver­läs­si­gen Ta­schen­kum­pel durch ei­nen neu­mo­di­schen Schnick­schnack-Ap­pa­ril­lo er­set­zen, der sich letz­ten En­des doch als bun­ter Blen­der (mit er­heb­li­chen Fol­ge­ko­sten durch un­ent­weg­tes On­li­ni­sie­ren) ent­puppt? Eben.

Bis vor kur­zem nutz­te ich zum läs­si­gen Le­sen den Dienst »Avant­Go«, wel­cher mir all­mor­gend­lich ei­ne An­zahl vir­tu­el­ler Zei­tun­gen über den PC auf das dort an­ge­dock­te klei­ne Käst­chen spiel­te. Dum­mer­wei­se hat der Be­trei­ber den Ser­vice auf ein­mal ‑mir nix, dir nix- ein­ge­stellt, und ich stand für ei­ni­ge Ta­ge oh­ne ak­zep­ta­blen Er­satz da. Nun kann man ja ‑vor al­lem an­ge­sichts der ak­tu­el­len Um­bau­ar­bei­ten ent­lang der Bahn­tras­se- zwi­schen Fürth und Nürn­berg mit Ge­winn aus dem Zug­fen­ster gucken, re­tour wo­mög­lich auch, aber auf Dau­er ist die da­durch er­lang­te (und er­lang­ba­re) Ho­ri­zont­er­wei­te­rung eher ein­sei­ti­ger Na­tur. Ich sann al­so not­ge­drun­gen auf Ab­hil­fe.

Im­mer­hin war es mir schon frü­her ge­glückt, un­se­re hie­si­gen Re­gio­nal­blät­ter ins We­sten­ta­schen­for­mat zu kon­ver­tie­ren. Und sie­he, auch bei der gro­ßen F.A.Z. ha­be ich es letzt­lich hin­be­kom­men, sie auf mei­nen klei­nen, grü­nen Schirm zu krie­gen:

Palm-PDA mit der Mobil-Ausgabe der F.A.Z.

Für den ver­mut­lich mitt­ler­wei­le ei­ni­ger­ma­ßen über­schau­ba­ren Kreis der treu­en Palm-An­wen­der sei das (un­ter Win­dows XP ge­te­ste­te) Re­zept hier im De­tail be­schrie­ben: Man in­stal­lie­re sich zu­nächst den Sites­coo­per, ein Pro­gramm, wel­ches be­lie­bi­ge Web­sites ab­grast, sich da­bei die ei­gent­lich in­ter­es­sie­ren­den re­dak­tio­nel­len In­hal­te aus dem um­ge­ben­den Wust von Re­kla­me, Bla und Blub­ber her­aus­schnip­pelt und dar­aus schließ­lich ei­ne sau­ber for­ma­tier­te Ar­ti­kel-Samm­lung im pas­sen­den For­mat für das Le­se-Pro­gamm der ei­ge­nen Wahl er­zeugt.

Mit den pas­sen­den Skript-Da­tei­en las­sen sich letzt­lich al­le Ar­ten von On­line-Sei­ten durch den Sites­coo­per wunsch­ge­mäß auf­be­rei­ten. Im Fal­le der F.A.Z. ist das so­gar aus­ge­spro­chen ein­fach, weil der Ver­lag als sehr ent­ge­gen­kom­men­den Ser­vice selbst ei­ne un­be­bil­der­te Kom­pakt-Ver­si­on für Or­ga­ni­zer an­bie­tet. Die kann man oh­ne wei­te­res Ge­ba­ste­le so­zu­sa­gen 1:1 her­un­ter­saugen. Mein Sites­coo­per-Skript [1] muß ein­zig noch ein paar merk­wür­dig ko­dier­te In­ter­punk­ti­ons- und Son­der­zei­chen um­wan­deln, da­mit die Ar­ti­kel her­nach auf dem Palm-Dis­play or­dent­lich les­bar dar­ge­stellt wer­den. Als pas­sen­den Rea­der für sei­nen Pla­stik-PDA be­vor­zugt un­ser­eins den »Plucker«. Um die er­for­der­li­che Kom­pa­ti­bi­li­tät zum seit län­ge­rer Zeit nicht mehr wei­ter­ent­wickel­ten Sites­coo­per si­cher­zu­stel­len, la­de man sich von der Down­load-Sei­te als Kon­ver­ter für den PC den Plucker v1.1.13 und für den PDA den Plucker-View­er v1.2 her­un­ter, mit dem For­ma­tie­rung, Zei­len­ab­stän­de etc. am be­sten zu ge­fal­len wis­sen.

Wenn’s denn mal so läuft, wie es lau­fen soll, dann geht die täg­li­che Ak­tua­li­sie­rung des Le­se­stoffs [2] mit ei­nem Maus­klick von der Hand: Sites­coo­per am PC star­ten, durch­lau­fen las­sen, Or­ga­ni­zer syn­chro­ni­sie­ren und ab durch die Mit­te! Der ein­zig nen­nens­wer­te Nach­teil der Me­tho­de: Ich kom­me in den werk­täg­lich 2x7 Mi­nu­ten Fahr­zeit nicht an­nä­hernd durch mit mei­ner in­di­vi­du­ell auf­be­rei­te­ten Pres­se­schau...

 
[1] Das ver­link­te ZIP-Ar­chiv ent­hält ne­ben der deutsch­spra­chi­gen Fas­sung des emp­foh­le­nen Plucker-View­ers noch wei­te­re Sites­coo­per-Skrip­te für Te­le­po­lis und den be­lieb­ten Hei­se News­ticker. Sol­che für die Für­ther Nach­rich­ten und de­ren zahl­lo­sen Schwe­ster­blät­ter aus glei­chem Hau­se kann ich In­ter­es­sen­ten auf An­fra­ge ger­ne zur Ver­fü­gung stel­len.

[2] Qua­li­ta­tiv pas­sa­bler Nach­schub kann auf Dau­er na­tür­lich nur ge­währ­lei­stet blei­ben, wenn sich die Ge­schäfts­mo­del­le der Ver­lags­häu­ser lang­fri­stig für die­se be­zahlt ma­chen. Der zone­batt­ler emp­fiehlt da­her, wei­ter­hin Prin­ter­zeug­nis­se zu kau­fen und sich nur das für lau zu neh­men, was die In­hal­te-An­bie­ter von sich aus ko­sten­los un­ters Volk streu­en...

Mittwoch, 2. September 2009

Ober­fläch­li­ches

Beim Le­xi­ka­li­ker gibt es ei­nen schicken Struk­tur­wan­del zu be­stau­nen: Cha­peau!

Freitag, 31. Juli 2009

Al­les Kä­se oder was?

Vor­hin ha­be ich wei­ter hin­ten im Blog her­um­ge­ba­stelt, und da­mit das ja nie­mand über­sieht, wei­se ich hier und jetzt in ei­nem fri­schen Bei­trag ex­tra dar­auf hin:

von Jenni Beyer aus Babybel-Wachs geformte Figur   von Jenni Beyer aus Babybel-Wachs geformte Figur   von Jenni Beyer aus Babybel-Wachs geformte Figur   von Jenni Beyer aus Babybel-Wachs geformte Figur   von Jenni Beyer aus Babybel-Wachs geformte Figur

Es gibt 15 aus­drucks­star­ke neue Wachs­pla­sti­ken von Jen­ni Bey­er aus Fürth zu se­hen, und kei­nes­wegs al­le da­von sind harm­los, lieb und nett!

Donnerstag, 30. Juli 2009

Wun­der­ba­re Win­dows-Weich­wa­re (4)

Fragt man Knipser(innen), wie und wo­mit sie denn Bild­be­ar­bei­tung am PC be­trei­ben, so hört man von den ei­nen ein rat­lo­ses »Hä? Wo­zu datt denn?« und von den mei­sten an­de­ren ein selbst­be­wußt ge­nä­sel­tes »Pho­to­Shop na­tür­lich, was sonst?«. Tja, was sonst? Der zone­batt­ler wä­re nicht der zone­batt­ler, wenn er nicht auch da­für ei­ne von der Mehr­heits­mei­nung ab­wei­chen­de Emp­feh­lung hät­te, und die­se lau­tet klar und klipp und kom­pro­miß­los: »Fix­Fo­to«!

Seit Jahr und Tag be­ar­bei­te ich mei­ne Blog-Bil­der mit die­sem un­ge­wöhn­li­chen (und zu Un­recht weit­ge­hend un­be­kann­ten) Stück Soft­ware und ha­be hier im­mer mal wie­der ent­spre­chen­de An­wen­dungs­hin­wei­se ein­ge­streut (z.B. hier, da und dort): Die we­sent­lich­sten und in fast al­len Fäl­len an­ge­zei­gen Op­ti­mie­rungs­schrit­te (Kon­trast- und Per­spek­tiv­kor­rek­tur so­wie Weiß­ab­gleich) sind mit Fix­Fo­to im Hand­um­dre­hen er­le­digt! Das al­lein wä­re heut­zu­ta­ge na­tür­lich noch kein Al­lein­stel­lungs­merk­mal, aber was Fix­Fo­to al­len Kon­kur­renz­pro­duk­ten vor­aus hat, ist die nach­ge­ra­de wun­der­ba­re Er­geb­nis­vor­schau für na­he­zu al­le Funk­tio­nen, z.B. für die Kon­trast­op­ti­mie­rung:

Vorschaufenster der Kontrastoptimierung

Wäh­rend mit den senk­rech­ten Schie­bern rechts die je­weils än­der­ba­ren Pa­ra­me­ter ein­zu­stel­len sind, kann mit dem waag­rech­ten Schie­ber oben die spä­te­re Wir­kung auf das ak­tu­el­le Bild vi­sua­li­siert wer­den: In­tui­ti­ver geht es kaum! Auch wer sich nicht all­zu tief in die Ma­te­rie ein­ar­bei­ten mag, kann die ei­ge­nen Schnapp­schüs­se mit we­ni­gen Maus­klicks ganz er­heb­lich ver­bes­sern. [1]

Dem An­fän­ger mag die Pro­gramm­ober­flä­che et­was un­ge­wohnt vor­kom­men, doch ist die Po­si­ti­on al­ler Fen­ster und Sym­bol­lei­sten frei kon­fi­gu­rier­bar. Wer sich auf die durch­dach­te Be­dien­phi­lo­so­phie ein­läßt, wird der Funk­ti­ons­viel­falt zu­dem schnell Herr. Über­dies gibt es ‑auch das ist bei­lei­be kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit- ein leb­haf­tes An­wen­der-Fo­rum, in wel­chem zahl­rei­che Fans des Pro­gramms ger­ne sach­kun­di­ge Hil­fe­stel­lung lei­sten. Der Re­zen­sent hat dies­be­züg­lich schon sehr er­freu­li­che ei­ge­ne Er­fah­run­gen ma­chen dür­fen...

Das FixFoto-Programmfenster mit individuell arrangierten Werkzeugen
 
Groß­fas­sung 1280 x 1000 Pi­xel

In wei­ser Selbst­be­schrän­kung hat der Au­tor Joa­chim Ko­op­mann sein Pro­gramm nicht als funk­ti­ons­über­fach­te­tes Uni­ver­sal-Bild­be­ar­bei­tungs­mon­ster kon­zi­piert, son­dern ganz kon­se­quent für die Be­lan­ge und Be­dürf­nis­se der di­gi­ta­len Fo­to­gra­fie aus­ge­legt. Daß das nicht zu La­sten der be­reit­ge­stell­ten Op­tio­nen geht, sieht man auf der Sei­te mit den An­wen­dungs­bei­spie­len schon auf den er­sten Blick.

Der Ver­fas­ser die­ser Zei­len ge­steht frei­mü­tig ein, Fix­Fo­to der­zeit längst nicht aus­zu­rei­zen und vie­le sei­ner Mög­lich­kei­ten noch nicht ein­mal an­nä­hernd aus­pro­biert und aus­ge­lo­tet zu ha­ben. Den­noch kann er sich sei­nen mul­ti­me­dia­len Work­flow oh­ne die­sen fa­mo­sen Nach­fol­ger der klas­si­schen Dun­kel­kam­mer nicht mehr vor­stel­len:

  Funk­tio­na­li­tät 5 Sterne  
  Be­dien­bar­keit 4 Sterne  
  Nut­zen 5 Sterne  
  Preis / Lei­stung 4 Sterne  
  Ge­samt­ur­teil 5 Sterne  

Die so­eben er­schie­ne­ne Fix­Fo­to-Ver­si­on 3 ist im Ver­gleich zur Vor­gän­ger-Fas­sung deut­lich teu­rer ge­wor­den und ko­stet nun­mehr EUR 60,00. Wem das als zu­viel er­scheint, mö­ge über­le­gen, wie­viel ei­ne gu­te Ka­me­ra oder ein gu­tes Ob­jek­tiv ko­stet und wie schnell sich ein her­vor­ra­gen­des Werk­zeug be­zahlt macht, selbst wenn es nicht aus Glas und Me­tall, son­dern »nur« aus Bits und Bytes be­steht... [2]

 
[1] So­fern die­se nicht völ­lig ver­wackelt oder an­der­wei­tig grob miß­ra­ten sind: Ab­ge­schnit­te­ne Köp­fe oder tot­ge­blitz­te Bleich­ge­sich­ter sind na­tür­lich mit kei­nem Werk­zeug der Welt zu re­pa­rie­ren.

[2] Au­ßer­dem kauft man nicht die sprich­wört­li­che »Kat­ze im Sack«: Fix­Fo­to kann von je­der­mann her­un­ter­ge­la­den, in­stal­liert und an­schlie­ßend vol­le drei Wo­chen lang oh­ne je­de Ein­schrän­kung aus­pro­biert wer­den.

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Montag, 20. Juli 2009

(Hinter)Fragwürdiges

Jah­res­aus­stel­lung 2009 der Aka­de­mie der Bil­den­den Kün­ste in Nürn­berg, ge­stern:

in der AdBK Nürnberg
 
in der AdBK Nürnberg
 
in der AdBK Nürnberg
 
in der AdBK Nürnberg
 
in der AdBK Nürnberg
 
in der AdBK Nürnberg
 
in der AdBK Nürnberg
 
in der AdBK Nürnberg
 
in der AdBK Nürnberg
 
in der AdBK Nürnberg

In mei­nem Bild­ar­chiv gibt es da­zu na­tür­lich auch dies­mal wie­der wei­te­re Fo­tos.

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Montag, 29. Juni 2009

Ap­pe­ti­zer

Seit ich recht­erhand in der Na­vi­ga­ti­ons­lei­ste im Ab­schnitt »Emp­feh­lung des Hau­ses« je­weils vier klei­ne Vor­schau­bild­chen mit ih­ren da­zu­ge­hö­ri­gen Ar­ti­kel ver­lin­ke (um auch lang zu­rück­lie­gen­de Bei­trä­ge ge­le­gent­lich wie­der aus der Kla­mot­ten­ki­ste zu zer­ren und der Auf­merk­sam­keit des ge­schätz­ten Pu­bli­kums an­zu­emp­feh­len), ha­be ich je­nen Teil der Sei­ten­lei­ste täg­lich ma­nu­ell ak­tua­li­sie­ren müs­sen: Oben ein Bild raus, un­ten ein Bild rein. Kei­ne gro­ße Ar­beit, aber letzt­lich doch lä­stig. Nach­dem ich nach ei­ner ver­geb­li­chen Fo­ren-An­fra­ge heu­te noch­mals selbst auf die Su­che ge­gan­gen bin, ha­be ich tat­säch­lich end­lich ei­nen Weg ge­fun­den, die­ses dep­per­te Pro­ze­de­re zu au­to­ma­ti­sie­ren! Ab so­fort blen­det ein Plug­in na­mens »Stray Ran­dom Quo­tes« bei je­dem Sei­ten­auf­ruf vier zu­fäl­lig aus­ge­wähl­te Bild­chen zum An­klicken ein. Wel­che Er­leich­te­rung! Jetzt muß ich nur noch die gan­zen »Zi­ta­te« (sprich die ent­spre­chen­den HTML-Schnip­sel) aus mei­ner bis da­to hän­disch ge­pfleg­ten Text­da­tei in die Da­ten­bank über­füh­ren, und dann läuft die Sa­che oh­ne mein Da­zu­tun ganz von al­lei­ne... Spit­ze!

P.S.: Wer al­le ak­tu­el­len An­füt­ter-Fo­tos auf ein­mal se­hen möch­te, braucht nur ei­nen Blick in mei­ne Mu­ster­map­pe zu wer­fen.

Sonntag, 21. Juni 2009

Licht und Schat­ten (1)

in der Cafeteria der Pinakothek der Moderne zu München
Samstag, 20. Juni 2009

Hirn­schwur­bel

Kru­ser noch als all die Kru­sen sind der Me­du­sen ba­re Bu­sen!

Donnerstag, 28. Mai 2009

Schock­the­ra­pie

Wie groß ist heut­zu­ta­ge die Au­to­ri­tät des Fern­se­hens? Of­fen­bar zu groß !

Mittwoch, 27. Mai 2009

Per aspe­ra ad astra

PT­gui ist ei­ne fei­ne Pan­ora­ma-Soft­ware, mit de­ren Hil­fe sich ei­ne An­zahl von über­lap­pen­den Fo­tos zu ei­nem ein­zi­gen Groß­bild zu­sam­men­fü­gen läßt. Die Ga­le­rie der Bild­bei­spie­le ent­hält be­ein­drucken­de Rund­um­an­sich­ten, und ich möch­te die ge­schätz­te Le­ser­schaft auf die bei­den naht­lo­sen 360-Grad-Ku­gel­pan­ora­men mit dem Space­shut­tle »At­lan­tis« (Nr. 1, Nr. 2) hin­wei­sen: Der kras­se Kon­trast zwi­schen der Hoch­tech­no­lo­gie der Raum­fäh­re ei­ner­seits und den auf schä­bi­gen al­ten Dreh­ses­seln pau­sie­ren­den Per­so­na­len im Bild Nr. 2 ist eben­so ver­blüf­fend wie be­zeich­nend...

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